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2010 Man möchte am liebsten ein paar Leuten
an den Hinterkopf hauen und schreien: "Aufwachen!" |
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Es liegt in unserer Natur nach Schönheit, Glück, Wohlstand und Anerkennung zu suchen. Doch je mehr man sich leisten kann, um so weniger macht es Freude wenn man sich etwas leistet. Um scheinbar glücklich zu sein laufen wir oftmals den falschen Göttern nach. Doch das wahre Glück auf Erden empfindet man erst dann, wenn man anderen Menschen etwas Gutes getan hat. Ja, man kann versuchen sich selbst eine Freude zu machen. Man kann warten bis Andere uns eine Freude machen. Aber empfinden wir dann wirklich Glück? Wie viele Brillanten muss ein Millionär seiner verwöhnten Gattin schenken, um ein wirkliches Glücksgefühl in ihr zu wecken. Nun stelle man sich einmal vor, diese verwöhnte Millionärsgattin würde einem kleinen Kind zufällig das Leben retten. Das Glücksgefühl, das sie dann empfindet, könnte ihr Mann mit seinem ganzen Geld nicht erkaufen. Menschen würden sie bewundern. Sie würden applaudieren. Die reiche Gattin würde im Mittelpunkt stehen. Und sie würde in die dankbaren Augen eines kleinen Kindes blicken, dessen Blick ihr Herz unerlässlich erfreut. Das wahre Glück liegt nicht in materiellen Dingen. Natürlich sind wir froh, wenn es uns gut geht. Aber reicht uns das denn wirklich. Wer kennt nicht das Märchen vom Fischer und seiner Frau? "Manntje,
Manntje, Timpe Te, Viele Menschen wollen
besser sein als andere. Das ist ja auch nicht schlecht, denn schließlich
treibt uns das nur voran. Das wäre also gut, wenn nicht eine gewisse
Schadenfreude wäre, die uns über „unterlegenere Mitmenschen“
triumphieren ließe. (Mein Haus, mein Auto, mein Pferd). Wir versuchen
unseren Mitmenschen mit den neusten Handys, schicken Autos, großen Häusern
und weite Urlaubsreisen, zu demonstrieren, dass wir Sieger sind die
sich in dieser Welt keine Sorgen machen müssen. Alle anderen Menschen
werden als Verlierer betrachtet. Da niemand zu dieser Menschengruppe gehören
will, machen wir alle schön dieses Spiel mit. Und niemand bemerkt, wie
der Abhang immer näher kommt. Aber die übrigen
Menschen, die nicht durch die Plagen umgekommen waren, wandten sich
nicht ab von den Machwerken ihrer Hände: Sie hörten nicht auf, sich
niederzuwerfen vor ihren Dämonen, vor ihren Götzen aus Gold, Silber,
Erz, Stein und Holz, den Götzen, die weder sehen, noch hören, noch
gehen können. Man kann diese Worte lesen; sie zu verstehen ist eine andere Sache. Die Werte unseres Lebens sind oft nur noch Karriere, Lust, Macht und Bewunderungssucht. Oftmals leben Menschen, ohne viel nachzudenken, nur so in den Tag hinein und wieder hinaus. Der Tag beginnt oft mit lautem Gedudel aus dem Radio. Es geht weiter mit der Stressigen Fahrt zur Arbeit. Dort hat man keine Zeit nachzudenken über Gott und die Welt. Auch der Feierabend wird mit Ablenkung verbracht. Bloß keine Langeweile aufkommen lassen. Man könnte ja mal für einen Augenblick zum Nachdenken kommen. Abends ist das Fernsehen an. Sendungen auf tiefstem Niveau vertreiben uns oft die Zeit und hindern uns wieder am Relaxen. Andere hingegen sind im Internet und vertreiben sich die Zeit mit Rechthaben und Rechtbehalten. Dann gibt es noch die Spielsüchtigen. So verliert der Mensch immer mehr das Gefühl des inneren Friedens. Er wird gehetzt und lässt sich hetzen von der Triebfeder unserer rastlosen Zeit. Aber, ist die Zeit wirklich so rastlos? Laufen wir nicht vielmehr vor der Langeweile, und somit vor dem Nachdenken über sich selbst, davon? Warum hat man Angst vor der Langeweile? Warum greift man im Wartezimmer des Arztes nach dem nächst besten Heft? Warum lässt man nicht zu, dass es im Leben hin und wieder ein wenig langweilig wird? Dann hat man Zeit zum Nachdenken. Man beginnt sich zu fragen was man eigendlich so den ganzen Tag treibt, und warum man das tut. Man müsste sich eigendlich fragen: Wem soll man imponieren in dieser Welt? Dem Müller? Dem Schulze? Dem Meier? Wer ist Müller, Meier Schulze? Was hat man davon, wenn man die Bewunderung seiner Mitmenschen anstrebt, die man nie bekommen wird. Was man erntet ist nur Neid und Missgunst. Also, was sind das für Werte, für die wir leben? Das einzige was man mitnimmt, wenn man einmal stirbt, ist die Seele. Was ist also wichtiger im Leben? Das Haus, das Auto, das Pferd? Es sind die falschen Götter, die wir suchen. Es sind die falschen Wege, die wir gehen. Im Leben haben die Menschen die unterschiedlichsten Ziele. Einige Menschen wollen die Mitmenschen ausrotten, die religiös anderer Meinung sind. Andere streben Macht und Reichtum an. Wieder andere wollen bewundert werden. Manche wollen auch alles in einem. Weise Menschen hingegen suchen andere Werte im Leben. |
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Die Führer und das Herdentier R. Janson |
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Kleider machen Leute Unbewusst erliegen die Menschen, mehr oder weniger, der Versuchung sich Statussymbole anzueignen. Zum Beispiel Mode, Schmuck, Parfüm, Autos, Häuser, Luxus, Abzeichen, Rangabzeichen usw. Aber auch mit normaler Kleidung kann man den gesellschaftlichen Stand eines Menschen darstellen. Vorgesetzte in größeren Betrieben haben oft bessere Kleidung als Arbeiter. Das ist so, weil man den gesellschaftlichen Unterschied deutlich machen will. Der Mensch zeigt gern was er hat und was er ist, um seine Selbstbestätigung zu finden. Er braucht die Bestätigung, um zu zeigen, dass man mehr ist als der Durchschnitt. Aber das trifft man heute überall. Menschen wollen sich darstellen. Das kann sogar beim Hobby oder im Sport sein. In vielen asiatischen Kampfsportarten binden sich die Schüler bunte Gürtel um, damit man ihren Fortschritt besser erkennen kann. Man ist auch oft getrieben vom Ehrgeiz, Meisterschaften zu gewinnen, um mit den Titeln sein Bedürfnis der Statussymbole zu befriedigen. Aber ohne diese scheinbar primitiv menschliche Schwäche, gäbe es keinen Fortschritt. Wir werden getrieben von unserem Selbstdarstellungsbedürfnis. Das treibt uns zu höheren Leistungen. Haben wir etwas erreicht, können wir anderen beweisen, dass wir keine Verlierer sind. Wer jedoch Statussymbole braucht um existieren zu können beweist, dass er ohne diese nur ein armer Hund wäre. Sieger sind eigentlich die, die ohne „Kaisers neue Kleider“ leben und Sieger sein können. Kleider machen Leute; das ist auch in der Politik so. Was ist aus den Grünen geworden, die anfangs mit Turnschuhen in den Plenarsaal kamen. Sie kommen heute auch in der Politik-Uniform. Wenn man dann auch noch den richtigen Gesichtsausdruck zeigt beweist man, dass man der menschlichen Veradelung des Mittelalters nicht mehr weit entfernt ist. Aber was noch viel gefährlicher ist, ist die Macht der Uniform. Diese Macht kann die Seele eines Menschen total verändern. Das weiß man auch in der Wirtschaft. Durch unterschiedliche Kleidung und besseren Positionen, werden Arbeiter bedingungslos auf die Seite der Macht gezogen. Gib einem Menschen Macht und du wirst sehen, wer er wirklich ist! All dieses Streben nach Selbstdarstellung dient nur dem Imponieren. Doch wem, außer mir selbst, soll ich imponieren in dieser Welt? |
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Auf der Erde leben die unterschiedlichsten Lebewesen. Diese Lebewesen haben aber auch viele Gemeinsamkeiten. Sie kämpfen um Beute, Reviere, Weibchen, Rangfolge und um den Erhalt ihrer Art. Einige Tiere töten sogar die Nachkommen ihrer eigenen Artgenossen, um dann das Rudel mit eigenem Nachwuchs zu bereichern. Wie frei hat sich der Mensch, in den Jahrtausenden seiner Entwicklung, von solchen Handlungsweisen gemacht? Was kann man von oben genannten Verhaltensweisen ausschließen? Es gibt zweifellos viele Menschen, die sich von solch instinktiven Verhalten losgesagt haben. Aber es sollten schon alle Menschen einsichtig werden. Leider wird immer noch gekämpft, gebalzt, geprahlt und gemordet. Neid, Konkurrenzkampf, Rassenhass und Größenwahn sind Beweise dafür, dass sich nichts geändert hat. Die Kreativität der Menschen, die sich zweifellos hervorragend entwickelt, verschlimmert dieses Verhalten seit Urzeiten. Das Gesetz des Dschungels herrscht immer noch. In einem Paradies gibt es ein solches Gesetz nicht. Das Paradies wurde immer an den falschen Orten vermutet. Dabei war es so nah. Es liegt in uns selbst. Aber da, suchen leider nicht alle Menschen. Denn diese Suche könnte unangenehm sein. Dieses Opfer wäre für viele zu groß. Vielleicht, irgendwann mal. |
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Siegen und besiegt werden Der Mensch ist oft ein Opfer seiner Gefühle. Eines dieser Gefühle ist der Wille zum Sieg. Siegen bedeutet jemanden zu bezwingen, jemanden niederringen, besser zu sein als andere, sich an den Leistungen anderer zu orientieren und sie zu übertrumpfen. Das Ergebnis ist ein Hochgefühl der Freude. Wer steht nicht gerne mal auf der Siegertreppe. Aber auf der Siegertreppe zu stehen heißt, jemanden zu besiegen. Niemand wird gerne besiegt, aber alle wollen siegen. In Sport und Spiel ist das nicht so schlimm wie im Alltag. Dort hört der Spaß oft auf und wird zum bitteren Ernst. Jemanden zu besiegen kann bedeuten, jemanden zu vernichten, jemanden zu ruinieren, zu unterjochen, zu unterwerfen, zunichte machen oder Fertigmachen. Auch hier ist das Ergebnis ein Hochgefühl der Freude. Unsere ganze Gesellschaft ist auf diesem System aufgebaut. Der Wille zum Sieg, besiegt nur all zu oft die Vernunft. Wir erleben es in der Politik, im Berufsleben, in der Kneipe, auf der Autobahn, auf Schulhöfen, in der Nachbarschaft, in Internetforen. Wir erleben es eigentlich fast überall. Siegen kann etwas sehr schönes sein, wenn es sich um Spiele handelt die fair ausgetragen werden. Aber es handelt sich nicht immer um Sport und Spiel. Sich an den Leistungen anderer zu orientieren und zu versuchen besser zu sein, kann ein wichtiger Bestandteil unserer Leistungsgesellschaft sein. Aber da werden oft Grenzen überschritten, die mit einem Hochgefühl der Freude nichts zutun haben. Es ist auch oft eine Flucht vor der eigenen Minderwertigkeit. Dann handelt es sich meist um Schadenfreude, Spott und Hohngelächter. Wenn sich im Alltag alles nur darum dreht andere zu besiegen, werden auch Grenzen überschritten die mit Vernunft nicht all zu viel zutun haben. Aber, besser zu sein als der Andere und im Rang höher sein; mehr zu sein und seinen Gefühlen Befriedigung zu beschaffen; das ist das Bestreben unserer heutigen Gesellschaft. Triumph spüren, dafür kämpft man andere nieder. Die Bestätigung der eigenen Überlegenheit und Vollkommenheit zu spüren; das ist der Wetteifer unserer Ellbogengesellschaft. Auf dieser gesellschaftlichen Grundlage kann man kein Paradies für unsere Nachwelt aufbauen. Auch in diesem Punkt müsste sich die Denkweise vieler Menschen ein wenig ändern. |
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Das Recht des Stärkeren Das Recht des Stärkeren herrscht in der Tierwelt seit Anbeginn des Lebens. Wenn ich sehe wie die Menschen heute leben muss ich leider feststellen, dass sich daran noch nicht allzu viel geändert hat. Leider kann ich in unserer Zeit immer noch die Rechtsprechung als Beispiel bringen. Wer sich viele teure Anwälte leisten kann, hat die Chance jeden kleinen Mann nieder zu prozessieren oder sich ein Recht zu erkämpfen, das mit Gerechtigkeit nicht all zu viel zu tun hat. Ein Staatsanwalt kämpft gegen einen Rechtsanwalt. Der Eine sucht Beweise für die Schuld des Angeklagten; der Andere sucht Beweise für seine Unschuld. Das Spiel kann beginnen. Der Spielball ist der Angeklagte. Ein wirklich neutrales Gremium erfahrener Juristen hat große Chancen für Gerechtigkeit zu sorgen. Das ist leider nicht immer und überall so. Dieses für und wider den Angeklagten darf es nicht mehr geben. Es gibt immer nur eine Wahrheit. Diese zu finden, sollte das Ziel eines neutralen Gremiums sein. Aber es gibt leider oftmals Wünsche und Gelüste die stärker sind als Gerechtigkeit und Wahrheit. Die vom Instinkt geleiteten Menschen, die immer irgend jemand besiegen oder übertrumpfen wollen, haben es schwer ihre tief verwurzelten Bedürfnisse und Karrierewünsche abzulegen, so dass nur noch das Herz sprechen kann. Wahrheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit kann oft bitter sein. Aber aus diesen Samen kann ein Paradies wachsen. Aber solange die Götter "Geld" und "Macht" regieren, sehe ich wenig Chancen, dass sich daran etwas ändert. Das Recht des Stärkeren ist auf der ganzen Welt etwas alltägliches. Wir wären dem Paradies ein Schritt näher, wenn wir dieses Recht des Stärkeren nicht mehr als so selbstverständlich sehen würden. |
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IN oder OUT?
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Die Zeit wird kommen, wo unsere
Nachkommen sich wundern, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.
GG Art. 20a Wir haben eine Verpflichtung unseren Nachkommen gegenüber, diese Welt zu pflegen und zu erhalten so gut es geht. Denn diese Welt wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Nachweltschutz beinhaltet Umweltschutz,
Naturschutz, Menschenrechte, Friedensliebe, Gewaltlosigkeit,
Ethik, Humanität, Ökologie aber vor allem eine Bewusstseinsveränderung,
die einer künftigen zivilisierten Rasse gerecht wird. |