Politisches Jahrbuch


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Vorwort

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Die Welt ist ein Schachbrett und die Länder sind die Figuren. So könnte man es sehen.
Im Jahr 2012 sollte die Erde unter gehen. Die ganze Welt wurde mit dem 21. Dezember 2012 konfrontiert und regelrecht verrückt gemacht. Wie wir wissen, existiert die Erde noch immer.
Aber, wenn solch ein Termin ansteht, heißt das nicht immer, dass es nur blanker Unsinn ist. Im Jahr 1984 sollte die Erde auch unter gehen. Dass die große Katastrohe damals nicht stattfand, haben wir alle einem russischen Offizier zu verdanken.
Was hat es also mit dem Jahr 2012 auf sich?
Die Welt steht am Rande einer großen Veränderung. Nun kommt es darauf an, welcher Weg eingeschlagen wird; denn das Böse bäumt sich noch einmal auf.
Hier werden Texte erscheinen, die ab dem Jahr 2012 geschrieben wurden. Denn jetzt beginnt die Zeit der Veränderung.
Sollte eines Tages Schwert über Pflug siegen, werden die Gewissenlosen an ihrer eigenen Engstirnigkeit zugrunde gehen.
Das große Schachbrett der Welt.
Bevor wir mit dem Jahr 2012 beginnen, werfen wir noch einmal einen Blick auf den Globus. Denn das weltweite Schachspiel ist etwas komplizierter als das Schachspiel, das wir alle kennen. Das „Schachspiel der Welt“ (Nennen wir es „Weltenschach“) dauert etwas länger. Es kann viele Jahrzehnte dauern.
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Erst werden die gefallenen Spielfiguren wieder aufgestellt. Das ist die Zeit nach einem großen Krieg. Dann beginnt das Spiel erneut.
Hinten stehen die „Offiziere“. In unserem Fall die Staatsführungen.
Vorne stehen die Bauern. Also die Dummen die immer als erste den Kopf hinhalten müssen. Das sind in unserem Weltenschach einerseits die Armee selbst, und andererseits die Menschen, die von den Armeen getötet werden.
So ist es und so wird es immer sein. Jedenfalls bis „Dein Reich komme und dein Wille geschehe“.
Jetzt ist es in unserer Zeit aber noch etwas anders. Man sagt ja immer „Großmacht“. Aber das hört sich nun doch etwas zu harmlos an für einen Imperialismus.
Denn das muss uns mittlerweile klar sein. In unserem Weltenschach, stehen die Offiziere in den USA, auf der anderen Seite des atlantischen Ozeans. Und die Bauern stehen in Europa.
Das haben unsere Politiker nur noch nicht bemerkt. Und wenn sie es doch bemerkt haben, dann sind sie gerade dabei uns mächtig zu hintergehen.
Ich hätte nie gedacht, dass die Kriegshetze wieder so an Form gewinnt, wie in den letzten 20 Jahren. Offenbar hat man aus der Geschichte der beiden Weltkriege nichts gelernt. Denn am Ende eines Spiels waren nur noch wenige Figuren übrig, Viele Bauern und auch Offiziere sind gefallen.
Aber am Ende jedes Spieles, werden die Figuren wieder neu aufgestellt und das Spiel kann weiter gehen. Aus dem letzten Spiel, ging jedoch eine neue und noch stärkere imperiale Macht hervor.
Und nun kommt noch eine Veränderung der Spielordnung.
Die Figuren werden stärker. Ihre Waffen werden moderner. Die Wirkung der Waffen wird verheerender.
Das hat zur Folge, dass am Ende vielleicht niemand mehr da ist, der die Spielfiguren wieder aufstellen kann. Auch die imperiale macht
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wird dann fallen; und zwar endgültig. Und auf dem großen Schachbrett der Weltgeschichte, bleibt nur ein einsamer König übrig; und ein paar wenige letzte Mitkämpfer.
Und niemand ist mehr da, der die gefallenen Offiziere und die gefallenen Bauern aufstellt: Niemand.
Und es wird auch sehr lange dauern, bis man auf dem zerstörten Schachbrett etwas aufstellen kann.
Und es ist niemand mehr da, der die Reichen noch reicher macht.
Und es ist niemand mehr da, der ihnen den Frühstückstisch deckt. Betrübt und wütend schauen sie auf ihre leeren Teller und schreien in die leere Küche, warum es keine Frühstücksbrötchen gibt.
Das ist so, weil die Bauern alle tot sind. Und es ist so, weil das Schachbrett zerstört wurde.
Und es mangelt ihnen nicht an Gold und Edelsteine; aber es mangelt ihnen an Brot.
So war es und so wird es immer sein. Bis dein Reich komme. Oder wir vorher alle zugrunde gehen.
Und Gott wollte uns „Sein Reich“ bringen. Doch es war niemand mehr da, dem er es geben konnte.
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2012
Ein ereignisreiches Jahr
Das Jahr, an dem die Welt untergehen sollte.
Das Jahr nach: „Wir kamen, wir sahen und er starb“.
Das Jahr des ESM; des Europäischer Stabilitätsmechanismus.
Das Jahr, an dem ein Bundespräsident von den Medien gestürzt wurde.
Das Jahr, in dem ein Krieg der Finanzwelt untereinander, und gegen politische Gegner entstand.
Und es war das Jahr, an dem die sozialen Netzwerke (Facebook und Co) so richtig in Schwung kamen.
Alles in allem ein ereignisreiches Jahr. Aber alles geschah unter einer Panik und einer gewollten Angst vor dem Weltuntergang. Es war noch schlimmer als 1999. Damals glaubte man schon, dass ein Komet auf die Erde stürzen würde und dass der 3. Weltkrieg ausbricht.
Aber so ein Weltuntergangstermin hat auch so seine Vorteile. Man kann mit Filmen und Bücher viel Geld verdienen. Und man kann die abgelenkten Leute politisch wieder etwas besser überfahren. Die Welt war abgelenkt vom Weltuntergang und von der Medienhetze gegen den Bundespräsident.
Also, Zeit für den ESM. Das Bundesverfassungsgericht hat zwar die Klagen von 40000 Menschen im Jahr 2014 endgültig abgewiesen, aber das Schlimmste wurde durch den richterlichen Spruch dann doch noch verhindert.
Das Jahr 2012 war auch das Jahr in dem man feststellte, dass man das Volk zum größten Teil noch so richtig schön täuschen kann. Wie im Wilden Westen. Der Strick lag dort auch immer schon bereit. Man
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konnte ihn jederzeit nutzen; auch ohne Gerichtsurteil. Der medial gesteuerte Shitstorm gegen den damaligen Bundespräsident hat ebenfalls wunderbar funktioniert. Dass er im Jahre 2014 von allen herbeigezauberten Anklagepunkten freigesprochen wurde, hat kaum jemanden wirklich interessiert. Wer einmal durch Dorf gepeitscht wurde, dem nimmt niemand mehr die Schande und die Prügel weg. Die Unschuld interessiert nur wenige. Das Volk hat wieder einmal so funktioniert, wie man es erwartet hatte. Dass niemand auf dieser Welt ein Unschuldslämmchen ist, dürfte klar sein. Auch ein Christian Wulff war sicherlich kein Unschuldslämmchen. Darum geht es aber gar nicht. Es geht darum, dass immer die „Waffen des Sturzes“ (z.B. Doktorarbeit) bereit liegen, wenn jemand im Weg ist. UND DAS WAREN, NACH DEM MAUERFALL, VERDAMMT VIELE.
Und so wurde die politische Waagschale etwas seltsam ausgerichtet.
Und die neue deutsche Regierung macht allen Mist mit.
Sie schicken deutsche Soldaten in den Krieg. Weil andere es so wollen.
Sie stimmen dem ESM zu, weil andere es so wollen.
Sie räumen einen Bundespräsident aus dem Weg, weil andere es so wollen.
Und das deutsche Volk wettert gegen den eigenen Bundepräsident, weil andere es so wollen.
Und wir schimpfen über ausländische Staatschefs, weil andere es so wollen. Böse sind immer nur die anderen.
Alles funktionierte wie geplant, weil andere es so wollen.
Der größte Teil des Volkes informiert sich weiterhin bei denen, die man später „Lügenpresse“ nannte. Aber nicht alle Deutschen schliefen, oder hatten sich „bildlich“ informiert.
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Man muss schon erkennen, dass die „Welt der Mächtigen“ sehr kompliziert funktioniert. Dort herrschen „Feldzüge“ die wir gar nicht bemerken und gar nicht verstehen.
Aber eines muss uns klar werden: Wir dürfen nicht mehr alles glauben, was man uns vor die Nase hält.
Böse sind immer nur die anderen? Na klar, das war doch schon in der Kindheit so. Aber erwachsen sind viele nicht geworden.
Und so begann eine Zeit der Lügen und der Kriegshetze, wie man es selten zuvor erlebt hat.
Und der Friedensnobelpreis war in Blut gedrängt.
Wie kriminell ist unsere Gesellschaft eigentlich geworden?
2012
Was in der neuen Zeit auch auffällt, ist die Ausdehnung einer neuen Kriminalität. Das Internet macht es möglich. Mit der Naivität der Menschen, die noch unbedacht an die Sache herangehen, wird Kasse gemacht.
Dabei geht es nicht um Kriminelle des Formates eines Sie denken Tankstellenräubers, oder eines Autoknackers der das NAVI stiehlt. Es geht auch nicht um den „kleinen Schläger“, der vor der Kneipe herum lungert.
Oh nein, hier ist von ganz anderen Kaliebern die Rede. Und fast jeder von uns hat schon einmal Erfahrungen mit ihnen gemacht.
Die wahren Verbrecher sind diejenigen, die den Verbrauchern einen Vertrag am Telefon aufschwatzen, ohne dass die es überhaupt bemerken.
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Oder die Gangster, die einen scheinbar kostenlosen Dienst im Internet anbieten, und dann Nutzer in die berühmte „Kostenfalle“ tappen lassen.
Hilfe erhalten diese Täter von Inkassobüros und Rechtsanwälten, die dann gerne mit absahnen.
Einige Rechtsanwälte ziehen mit „Legalen Verbrechen“ (Abmahnungen) horrende Summen aus den Taschen leichtsinniger Usern oder unwissenden Nutzern.
Man könnte es noch verstehen, wenn es ihnen wirklich um Gerechtigkeit oder darum ginge, dem Recht Genüge zu tun. Wenn man sie danach fragt, behaupten sie es auch. Aber in Wahrheit geht es ihnen nur ums Geld; nicht um Recht oder Gerechtigkeit.
Daher stellt sich mir die Frage, wer die größeren Verbrecher sind, und wie kriminell und verkommen unsere Gesellschaft geworden ist.
Es sind teilweise auch große und bekannte Unternehmen, die auf listige Weise versuchen, Verbrauchern am Telefon Verträge aufzudrücken.
Früher nannte man sie: Nepper, Schlepper, Bauerfänger.
Früher mussten sich Ganoven noch an der Haustür Mühe geben, seine Opfer zu überzeugen und reinzulegen um eine Unterschrift ergattern. Heute genügt ein geschickt geführter Anruf am Telefon. Wenn man dem Opfer dann irgendwann ein "JA" entlocken kann, ist der Vertrag rechtsgültig. Überzeugen und Überreden, wie früher, muss man niemanden mehr.
Es muss auch niemand den Vertrag verstehen oder überhaupt mitbekommen, dass ein Vertrag zustande gekommen ist. Einfach nur ein "JA" erreichen, genügt. Um alles Weitere kümmern sich Inkasso und Rechtsanwalt.
Das Gesetz schützt nicht nur solche Verbrecher; es hilft ihnen sogar noch. Und der „Kleine Mann“ ist wieder einmal der Dumme.
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Da fragt man sich, wieso der Gesetzgeber nichts dagegen macht. Na, weil es eben um viel Geld geht.
Daher stellt sich mir auch die Frage, wie kriminell, verkommen und korrupt unsere Regierung geworden ist. Es stellt sich mir die Frage, wer die wirklichen Verbrecher in unserer Gesellschaft sind.
Die heutigen Räuber sind gut gekleidet, fahren dicke Autos und sind gut organisiert. Und sie schimpfen über die erhöhte Kriminalität in gewissen "unteren Schichten der Bevölkerung". Leider ist es auch in der ganz großen Weltpolitik so. Wer dort ein gewissen hat und behalten will, kann seinen Posten nicht dauerhaft behalten.
Und wir schimpfen über den Taschendieb in der Stadt. Der muss auch gefasst werden; das ist klar. Aber wer fasst die Großen?
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich jetzt lachen. Ich muss aufhören. Mein Handy klingelt. Irgendjemand ruft an, wegen einer Umfrage.
2013
Wirtschaftsweise oder Dummschwätzer?
Und wieder einer der den Überblick nicht verlieren kann, weil er keinen Überblick hat.
Und wieder versaute uns damals ein "Wirtschaftsweiser" Ostern.
Erst meinte eine Grünen Politikerin, sie müssten die Nebenjobs der
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„kleinen Leute“ von 450 auf 100 Euro herabsetzen oder gleich ganz abschaffen.
Dann kritisierte ein „Wirtschaftsweiser“ die Pläne für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns scharf. Dabei redet er so viel dummes Zeug, das ich mich fragen muss was ein „Wirtschaftsweiser“ ist, und in welcher Welt er lebt.
Er meinte 8,50€ wären zu viel.
Er verzapfte dermaßen viel Unsinn, dass man sich fragen muss, was ein Wirtschaftsweiser eigentlich ist, und für wen er arbeitet.
Der „Weise Mann“ meinte dann noch, die Tarifpartner sollten vor Lohnänderungen künftig den Rat von Wissenschaftlern suchen.
Was hat ein Wissenschaftler, der den Kopf voll studiert hat, für eine Ahnung vom Leben der kleinen Leute? Dann folgen geradezu unverschämte Vorurteile. Das ist genau so, wie wenn mir ein katholischer Pfarrer erklärt wie eine Ehe funktioniert.
2013: Man wehrte sich noch gegen den Mindestlohn. 2017 ist er da, und er funktioniert.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wirtschaftsweiser-christoph-schmidt-ist-gegen-gesetzlichen-mindestlohn-a-891825.html
Satire oder Falschmeldung?
In diesem Jahr ist mir einmal wieder besonders aufgefallen, wie man innenpolitisch oder außenpolitisch Wahrheiten für sich passend zurechtbiegt.
Manchmal werden auch provozierende Falschmeldungen hinter Satire verborgen. Denn man darf immer damit rechnen, dass es Leute
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gibt die auch das glauben. Dass das Satire ist, merkt nicht jeder; obwohl es deutlich genug dasteht. Und das ist durchaus gewollt.
Wem soll man noch glauben, im „WWW“? Da muss man schon genau hinschauen und mehrere Quellen abrufen.
Lüge, Wortverdrehung, die Wahrheit verschweigen oder falsche Satire; wir werden täglich belogen dass sich die Balken biegen.
Auch andere Interessengruppen dichten sich Aussagen zu Recht, die so nie gesagt und gemeint waren. Und diese Interessengruppen haben im Internet noch Bezeichnungen, die höchst seriös scheinen. Sie veröffentlichen auch in Facebook und Google.
Sogenannte Wirtschaftsweisen sagen mal Dies, mal Das.
Irgendwelche seltsamen Berichte und Statistiken von irgendwelchen Instituten behaupten, dass es uns allen durchschnittlich sehr gut geht.
Zurechtgebogene Wahrheiten kann man auch kaufen.
Glauben kann man niemand mehr. Glauben kann man weder allen Medien, der Politik, Wirtschaftsweisen, irgendwelchen Instituten, noch dieser – als Medien getarnte - Gegenseite, die so vieles Aufdecken wollen, das noch keiner weiß und worüber die „anderen“ Medien angeblich nicht sprechen. So entstehen auch viele Verschwörungstheorien.
Ich fühle mich langsam wie jemand, dem man ins linke Ohr das Eine, und ins rechte Ohr etwas anderes flüstert; und nichts davon ist wahr.
Man kann vieles hinter Satire verstecken.
Diejenigen die es glauben; gut.
Diejenigen die bemerken, dass es Satire sein soll; blöd gelaufen.
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Wenn man nicht bemerkt ob eine Meldung Satire ist oder nicht, ist es keine Satire mehr. Dann ist es einfach nur eine Falschmeldung oder auch Lüge.
Auf einer „gewissen“ Internetseite steht kleingedruckt drüber: „Satire und Tiefere Bedeutung“.
Andere aber nehmen das ernst und greifen die Meldung wortgetreu auf und verbreiten sie weiter. Schließlich landen die Meldungen in Facebook und Google plus.
Wenn ich sage, dass die Kassen mittlerweile halb leer sind, kann jemand anderes behaupten ich hätte gesagt, dass die Kassen immer noch halb voll sind. Und das wäre nur die harmlose Variante der derzeitigen Falschmeldungen.
Original Aussage aus Philipp Röslers Rede im Mai 2013:
Zitat:
„Ich will nicht, dass man in Deutschland ein Geschäftsmodell darauf aufbauen kann, indem man seinen Beschäftigten DAUERHAFT 3 Euro die Stunde bezahlt.“
Zitat Ende
Philipp Rösler soll aber gesagt haben, dass 4€ Lohnuntergrenze reichen.
Wahrheit? Oder zurechtgebogene Aussage? Oder Wahrer Hintergrund? Satire?
Laut Fernseh-Medien soll sich die FDP daraufhin auch für Mindestlohn ausgesprochen haben.
Haben Sie das geglaubt?
Das alles analysiert man aus einem einzigen Zitat heraus.
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Gut, das kann man machen. Aber dann muss es bei der Analyse bleiben. So entsteht schnell aus einer Analyse eine Falschmeldung.
Neueste Meldung von – harmlos ausgedrückt - „Satire-Gruppierungen“: Angela Merkel soll folgendes gesagt haben:
„Daher sollten Hegel, Schopenhauer und Nietzsche künftig verboten werden“.
Na? glauben Sie das? Satire? Wahrheit? Wortverdrehung? Hat Sie das wirklich so gesagt?
Nein. Gesagt hat Sie folgendes:
Zitat:
Unser Ruf ist allerdings sehr schlecht. Wir gelten als abgeschlossen, wir gelten als ein Land, in das zu kommen sehr kompliziert ist. Das heißt, alle, die einen Beitrag dazu leisten können, tun auch gut daran, für Deutschland als ein offenes Land, das Fachkräfte sehr willkommen heißt, zu werben.
Zitat Ende
Die Satire war nur bei den Erfindern dieser Meldung als Solche gekennzeichnet. Sie verbreitete sich aber sehr schnell als „Wahrheit“ im Internet weiter. Und der Shitstorm kann beginnen.
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/14/zuwanderer-nicht-abschrecken-merkel-will-hegel-und-nietzsche-verbieten/
Wenn das Mitteilungsbedürfnis größer ist als der Verstand, nennt man das neuerdings Shitstorm. Und das wissen die Leute, die das Volk an den Seilen der Marionetten führen, ganz genau.
Glauben, kann man keinem mehr. Man wird von allen Seiten aufgehetzt und belogen. Es geht nur darum, das Volk für sich zu gewinnen. Es ist eine riesengroße Hitparade. Alle singen schöne Lieder, doch nur wenige sagen die Wahrheit.
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Es ist wie im einfachen Leben. Wenn mir jemand sagt, mein Nachbar hätte über mich gelästert, frage ich meinen Nachbarn ob das wahr ist.
Dass man das Volk auf solche Weise lenken kann zeigt mir, dass es immer noch zahlreiche Leute gibt, die Wahlversprechen glauben. Sie glauben die holen, nichts aussagenden und leeren politischen Phrasen, die man ihnen täglich unterbreitet.
Sie glauben 35 lächerliche Anschuldigungen gewisser Zeitungen gegen einen Ex-Bundespräsident, die sich alle in Luft aufgelöst haben. Der gelenkte Shitstorm hat auch hier funktioniert, und funktioniert noch heute.
Sie finden Politiker toll, die über Fußball reden. Wir glauben dem skrupellosen Netzwerk der Politik, der Top-Manager und der Justiz. Und wir merken nicht, wenn man Unwahrheiten und Volksverhetzung hinter dem Mäntelchen der Satire versteckt.
Auf einem Lügengebäude, kann man nicht dauerhaft und gut bauen. Wie wäre es denn, wenn man als Baufundament, ausnahmsweise mal die Wahrheit nimmt. Aber dann würden wir uns vielleicht zu sehr erschrecken.
Whistleblower
August 2013
Und wieder verbreitet das Internet ein neues Wort das informiert und anklagt, wie es vor 20 Jahren noch nicht, in der Form, bekannt war. Das ist so, weil es früher kein Internet gab, in dem jeder sein Wissen verbreiten konnte. Whistleblower hatten es früher sehr schwer, ihr Wissen an den richtigen Stellen wirkungsvoll unterzubringen. Diese Stellen wollten es oftmals gar nicht hören. Aber in Zeiten des Internet ist vieles anders geworden.
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Schlimm ist, wenn sich die Untertanen nicht mehr täuschen lassen; die Obrigkeit aber, völlig unbeeindruckt, trotzdem weiter macht
„Whistleblower“ bedeutet so viel wie; jemand der etwas Wichtiges ausplaudert, das der Gerechtigkeit dienen soll, und die Bevölkerung informiert.
Die Bevölkerung soll aber nicht alles wissen. Darum will man mit harten Strafmaßnahmen Nachahmer abschrecken. Nun, das ist nicht neu.
Mit harten Strafmaßnahmen hat man schon im Mittelalter unbequeme Leute zum Schweigen gebracht. Bücher wurden auf den „INDEX“ gesetzt, Hexen und Ketzer wurden bei lebendigem Leib verbrannt und Irrlehren wurden systematisch verbreitet. Da fragt man sich: Was hat sich geändert? Nichts. Es hat sich nichts geändert. Nur, wird heute mit dem Internet alles besser und schneller verbreitet. Lügenmärchen werden schneller aufgedeckt.
Whistleblower sind Menschen, die sich aufopfernd für eine gerechte Sache eingesetzt haben.
Am Ende fragen sich aber viele dieser Helden; warum und für wen sie das gemacht haben. Denn „Undank ist der Welten Lohn“. Jemand bringt den Stein ins Rollen und die meisten Menschen stehen daneben und wundern sich, warum niemand den Stein weiter rollt. Wenn diese Whistleblower nicht unterstützt werden, werden bald keine Steine mehr rollen. Es gibt sogar Leute, die diese Whistleblower als Verräter und Narren beschimpfen.
Da sagt ein Huhn zum Fuchs: „Ich öffne dir immer die Tür zum Hühnerstall, wenn Du mich nicht frisst.“ Der Fuchs war einverstanden. Dann fraß er in den nächsten Wochen alle Hühner und am Ende auch das Huhn, dass die Tür geöffnet hat.
Es kommt eine Zeit, da müssen wir aufstehen und uns wehren. Das heißt aber, wenn wir Zeit haben zum Aufstehen. Der Rasen muss noch gemäht werden. Samstag haben wir einen Termin. Morgen hat
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Tante Lisa Geburtstag und Sonntag geht auch nicht. Tja, mal im Terminkalender nachsehen, wann Zeit ist etwas zu tun.
Dieses Verhalten gibt es auch in der Tierwelt. Fische rotten sich zu Schwärmen zusammen damit sie nicht gefressen werden. Es sind ja genug andere Fische im Schwarm die der Jäger fressen kann.
Wir fühlen uns in unserer Gesellschaft sicher; wie Fische in einem Schwarm, der vom Jäger umrundet wird. Er frisst bestimmt die Anderen, nicht mich.
Whistleblower sind keine Narren, nur weil sie den Schwarm verlassen haben. Es sind mutige Menschen die für ihre Ideale kämpfen. Am Ende sind sie allein, während wir uns im Sommer im Schwimmbad die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Dann denkt so mancher dieser Helden: „Wäre ich doch nur im Schwarm geblieben“.
„Undank ist der Welten Lohn“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower
Erst informieren, dann reden
Wie schön wäre es, wenn einige Leute so viel lesen würden, wie sie Kommentare schreiben. Man sollte sich also erst informieren, bevor man etwas „besser weiß“. Das gilt auch für einen Prof. Harald Lesch und seine Studenten. Dazu gleich mehr.
Schon Albert Einstein sagte:
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„Welch triste Epoche, in der es leichter ist ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.“
Und Napoleon Bonaparte sagte:
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“
William Shakespeare, englischer Dramatiker (1564 - 1616)
„Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Recht haben.“
Indische Weisheit
„Wer viel spricht hat weniger Zeit zum Denken.“
Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786)
„Kenntnisse kann jeder haben, aber die Kunst zu Denken ist das seltenste Geschenk der Natur.“
Wir leben immer noch in einer Zeit der schnellen Vorurteile. Wie Napoleon schon sagte. Bestes Beispiel: Die Jagd auf Wulff.
Ich möchte es einmal so beschreiben:
In einem kleinen abgelegenen Dorf, vor langer Zeit, trieb eine Räuberbande ihr brutales rücksichtsloses Unwesen. Als es für die Räuberbande zu gefährlich, wurde sprach der Räuberhauptmann mit einem alten Freund. Der Räuberhauptmann kannte den
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Direktor der ansässigen Zeitung. Diese lenkte die ganze Aufmerksamkeit auf einen kleinen Hühnerdieb, der von den Dorfbewohnern daraufhin gehetzt gejagt und schließlich, zu aller Zufriedenheit, gehängt wurde.
So konnte die Räuberbande ihr Quartier in Ruhe wechseln und weiter ihr Unwesen treiben.
Und alle waren zufrieden.
Und so ist es heute noch. Dass wir uns nicht informieren, und dummes Zeug nachplappern, konnte man in dem „Weltuntergangsjahr“ 2012 erkennen.
Wer damit angefangen hat, ist nicht mehr zu ermitteln. Aber eine Menge Leute haben viel Geld damit verdient. Sie schrieben Bücher; warum und wie und wieso die Welt am 21.12.2012 unter gehen sollte. Kinofilme wurden gedreht und auch dort wurde „Kasse gemacht“. Die Angst der Bevölkerung wurde systematisch geschürt, um Kohle zu machen oder Aufmerksamkeit zu erringen, für gestörte Charakteren.
Nur einer gehörte definitiv NICHT dazu. Erich von Däniken.
Er hat sich von diesem Unsinn um den Mayakalender distanziert und meinte, dass es so zu verstehen ist, wie ein Jahreswechsel. Ein Zeitzyklus endet und ein Neuer beginnt. Mehr ist da nicht. Das waren seine Worte. Alle Weltuntergangstheorien um diesen Tag tat er als Unsinn ab.
Und was antwortete der schlaue Prof. Harald Lesch auf die Frage einer Studentin, was er von Erich von Däniken und SEINER Voraussage, dass am 21.12.2012 die Welt unter gehen würde, hält?
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Harald Lesch äußerte sich herablassend negativ über Erich von Däniken und SEINEN WELTUNTERGANG.
Nochmal: Däniken hat sich immer von diesem Unsinn um den Mayakalender und den Weltuntergang distanziert. Aber für die „Denkfaulen Leute“ war klar: Man muss sich nicht informieren. Wenn es um etwas Mystisches geht, muss immer der Däniken Schuld sein. Punkt.
Was sagt uns das jetzt? Das sagt uns, dass wir uns künftig besser informieren sollten, bevor wir unbedingt Recht haben wollen.
Es ist unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, einige Leute an ihrer Unbelehrbarkeit festhalten, um ja nicht zugeben zu müssen, dass ihre „ursprüngliche Meinung“ falsch war.
Und genau damit arbeiten die Politik, die Werbemanager, die Presse und die Medien.
Dabei ist es in der neuen Zeit des Internet und den Netzwerken viel einfacher geworden, SICH ZU INFORMIEREN, bevor man eine feste unumstößliche Meinung hat. Wie haben keinen Platz mehr für Vorurteile.
Wir erinnern uns: Die langen Haare der Beatles, Rockmusik der 60ger. Die Kelly-Family und die üblen Nachtreden um ihre angeblich fragwürdige Hygiene und ihre seltsame Bekleidung.
In einer konsumorientierten Gesellschaft, in der viele Jugendliche es normal finden, den Wert eines Menschen an seinem tiefer gelegten Auto oder den Markenklamotten zu messen, muss ein solch „freies Bekleiden“ zwangsläufig die Geister scheiden.
Der andere Kritikpunkt war die angebliche "Ungepflegtheit" der Geschwister. Allerdings hat keiner der Kritiker – ob Alt oder Jung -, die sich in dieser Richtung äußern, jemals ein Mitglied der Band aus
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der Nähe gesehen oder sogar noch nie Fernseh- oder Videoaufzeichnungen von Auftritten der gesehen.
Jetzt könnte man weiter machen mit Rassenhass oder Religion. Das erinnert mich an eine alte Westernserie in der ein „Bibelfester Extremgläubiger“ sagte: „Schwarze haben keine Seele“.
Vorurteile schalten das Gehirn auf Sparflamme. Wer sich an Vorurteilen bedient ist zu faul, oder unfähig, um klar zu Denken.
Fest programmierte Vorurteile erkennt man täglich auch in den Netzwerken. Aber genau davon müssen wir loskommen.
Mehr informieren und weniger schnell reden und kommentieren.
Ein kluger Kommentar, befriedigt das Mitteilungsbedürfnis mehr, als tausend dumme Kommentare. Und wer mehr nachdenkt und sich gezielt informiert, ist auch weniger manipulierbar und programmierbar. Denn programmiert werden wir von Kindheit an, von Religion, Mode oder Kapitalismus.
Ein Vorurteil ist wie ein Vorwaschgang: Es ersetzt nicht das Denken.
2014
Das war das Jahr, in dem Wulff freigesprochen wurde. Aber das kaum noch jemanden interessiert. Viele hatten es gar nicht wahrgenommen. Wäre er verurteilt worden, hätte man die Dorfpeitschen erneut ausgepackt.
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Und es war das Jahr, in dem eine neue „Sau“ durch das Dorf gejagt werden sollte.
Aber, wenn man mehr als zwei Jahre lang einen abgesetzten Bundespräsidenten kontinuierlich anzuklagen versucht, und das – trotz Staatsanwaltschaft und aufgewiegelter Journalisten – nicht gelingt; dann müsste selbst Kaspers Freund Seppel gemerkt haben warum das Wort „Lügenpresse“ ins Spiel gebracht wurde.
2014: Genau 100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkrieg.
Ach wie passend wäre es doch für einige Kriegstreiber, wenn das jetzt endlich klappen würde, mit dem ganz großen Krieg in Europa. Wohl gemerkt: In Europa, nicht in Amerika.
Und nun wunderte man sich darüber, dass das Selbe Presse-Spiel, nicht mehr so gut gegen Putin funktionierte, wie gegen Wulff drei Jahre zuvor. (Es begann 2011) Gut, bei Seppel hat es noch funktioniert. Aber die „Seppel“ waren auch die Einzigen.
Das Putin kein Unschuldslämmchen ist, muss auch klar sein. Aber die „täglichen Anti-Putin-Pillen, die diese „Medien“ verteilten, schmeckten extrem schlecht und sehr vorgekaut.
Trotzdem entstand das Schimpfwort: Putin-Versteher.
Es war wieder einmal die Zeit von: Teile und herrsche!
Aber zuerst einmal eine kleine Western Geschichte. Ähnlichkeiten mit eventuell real existierenden Personen oder Regionen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt
Gunfight in Europe
Marshal Abama sucht Hilfssheriffs für den Kampf gegen
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Großrancher Tutin.
High Noon
Gunfight at O.K. Europe.
Nein, so edel und „romantisch“ wie in dem Klassiker der Western-Filmgeschichte „High-Noon“ ist die Wirklichkeit des Jahres 2014 in Europa nicht.
Die Schießerei am O. K. Corral mit Wyatt Earp, Morgan Earp, Virgil Earp und Doc Holliday ist aber auch nicht vergleichbar, mit der heutigen Situation. Obwohl man ja die Geschichte der Earps, „mittlerweile“ in einem weniger romantischen Licht erzählt.
Nein, unser kleines Westernstädtchen heißt Auropa. Von weit her kommt ein berüchtigter Revolverheld. Ein Marshal, der mit seinen Leuten schon in vielen Städten „aufgeräumt“ hat.
Er gehört zu einer Gruppe Marshals, die, wegen ihrer Vorgehensweise in einigen Städten, sehr berüchtigt sind.
Die Städte die diese Marshals verließen, waren verwüstet und die Bewohner standen immer vor dem Ruin. Der Name dieses Marshals ist Abama.
Sein Colt saß immer schon sehr locker. Wenn er Verbrecher jagte, wurde man in den dortigen Zeitungen oft überzeugt, dass es sich wirklich um Verbrecher handelte, und warum es Verbrecher waren. Das Gesetz war stets auf seiner Seite. Wenn sich die Verbrecher in einem Haus verschanzten, brannten es seine Hilfsmarshals einfach nieder. Auch dann, wenn noch unschuldige Bewohner darin waren. Geiselnahme war zwecklos. Abamas Leute schossen einfach drauf los; ohne Rücksicht auf Verluste. Genau wie seine Vorgänger.
Nun ist er in dem kleinen Städtchen Auropa eingetroffen, um gegen den Großrancher Tutin zu kämpfen. Großrancher Tutin wurde zu
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mächtig. Marshal Abama war nicht nur ein „Gesetzeshüter“, nein, er war auch ein Mann, der die reiche Elite um ihn herum unterstützte, und von ihnen profitierte. Sie kauften sich in viele Geschäfte ein, und so kam es auch, dass ihr Einfluss im kleinen Städtchen Auropa immer mehr wuchs. Doch Tutin war ihnen ein Dorn im Auge.
Er hatte seine eigene Macht, sein eigenes Gesetz, sein eigenes Land und seine eigene Armee. Und, was noch schlimmer war; er trieb Handel mit den Geschäftsinhaber des Städtchens Auropa. Obwohl Tutin seine eigenen Ansichten hatte, was das Land um ihn herum betraf, lebten sie schon lange nebeneinander, Seite an Seite, ohne dass etwas geschah. Das ging gar nicht. Dem Mann musste man zeigen, wer der wahre Herr im Wilden Westen war. So begannen sie, ihn immer mehr einzukreisen, Land um ihn herum zu kaufen und zu erobern.
Aber das war nicht genug.
Zuerst musste man den Bürgern Auropas erklären, wer dieser Großrancher ist, und wie er seine Ranch führt. Dazu nutzte man das Auropa-Tageblatt; eine Zeitung, die längst in den Händen der Freunde Abamas war.
Die Bürger wurden geteilt. Marshal Abama versuchte immer mehr Leute zu überzeugen, dass Tutin ein böser Ranger war. Teilweise gelang es ihm auch. Zumal er von der Bürgermeisterin Merkwürdig und Pfarrer Gaul, sehr große Unterstützung bekam. Denn diese Bürgermeisterin und der Pfarrer kamen vor Jahren aus einer anderen Stadt hier her, und übernahmen gleich das Kommando.
Aber um an die Macht zu kommen, und auch dort zu bleiben, mussten einige Leute immer wieder mal geteert und gefedert werden. Und das war so ganz im Interesse Abamas.
Aber nicht alle glaubten dem Marshal. Viele Bürger wussten; wo der Abama auftaucht, fließen Blut und Tränen. Und sein Feuer frisst alles nieder. Sie haben Angst, dass Abama den Tutin zu einem Krieg
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zwingt, der ihr kleines Städtchen zerstört.
Abama kommt aus einer großen Stadt, die von seiner Polizeibehörde eisern regiert wird. Diese große Stadt liegt auf einer Insel im Westen. Sie ist also von einem großen Wassergraben umgeben. Schwierigkeiten von außen gab es nur selten. Die Stadt selbst wurde nie zerstört, und stets frei gehalten von kriegerischen Auseinandersetzungen.
Das Städtchen Auropa wurde aber schon mehrfach zerstört und hat viel unter den Kriegen gelitten.
Man musste immer wieder alles neu aufbauen; und das in allen Vierteln der Stadt. Das war aber dem Abama und seinen Vorgängern egal.
Abama hat das in seiner Stadt nie erlebt. Er musste auch niemals eine vom Krieg zerstörte Stadt wieder aufbauen. Kriege führte er niemals bei sich zuhause. Das machte er nur in fremden Städten, die er nicht mehr aufbauen musste, und von deren elenden Anblick er, nach einem Krieg, flüchten konnte. Er verließ immer die zerstörte Region, und suchte sich neue Städte aus, die er „aufräumen“ konnte.
Da das viele Leute des Städtchens Auropa wussten, wollten sie, dass Abama aufhört den Tutin zu reizen und sie in einen Krieg mit hinein ziehen, den kein vernünftiger Bürger wollte. Sie wollten keinen Krieg mit ihm zu provozieren.
Aber die Mehrheit der Bevölkerung glaubte der Tageszeitung, die berichtete, was Abama für ein toller Hecht ist, und wie schlecht Tutin ist. Leute die mit Tutin gut auskommen wollten, wurden als „Tutin-Freunde“ beschimpft. Sie sollten doch auf seine Ranch ziehen, wenn es ihnen dort besser gefiel. Außerdem wurde behauptet, dass diese „Freunde Tutins“ Verbindung mit Verbrechern haben.
So hatten ein paar „seltsamen Helfer“ der Bürgermeisterin Merkwürdig die Idee, ein paar „zwielichtige Gestalten“ zu den Friedensdemos einzuladen und sie zu fotografieren. Das stand dann am nächsten Tag auf der Titelseite des Tagesblatt. So konnte man die friedlichen Friedensdemonstranten als üble Verbrecher betiteln.
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Abama wollte jedoch nicht alles alleine machen. So rekrutierte er alle Kämpfer die er bekommen konnte. „Die mit der Leier“ war eine Squaw des Stammes der Allemallachen. Sie war bekannt für ihre direkte Vorgehensweise. Sie schickte Krieger, ohne zu zögern, in jeden Krieg. Das war genau die Squaw, die der Abama brauchte.
Leute die im Wege waren, wurden wieder geteert und gefedert.
Die Leute diskutierten weiter, und die Gegner Abamas gewannen immer mehr an Boden. So kaufte man Gegenstimmen, teilweise Gäste aus dem Großen Hotel Fussbig, die niemand kannte. So wurde das Gleichgewicht dieser Diskussionen gehalten. Abama erkannte, dass er die Bürger dieses Städtchens nicht alle täuschen konnte; so sehr er sich auch bemühte.
Bürgermeisterin Merkwürdig verlor immer mehr Freunde. Und auch ihre Helfer wurden immer weniger unterstützt.
Abama wusste, dass zu einem großen Krieg immer zwei gehören. Aber der böse Tutin spielte nicht mit. So kam es, dass Abama immer mehr reizte und Tutin sich immer weniger reizen ließ.
Und wenn Abama nicht gestorben ist, dann reizt er noch heute.
... Ähnlichkeiten mit eventuell real existierenden Personen oder Regionen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. …
Globale Probleme mit Verstand lösen; nicht mit Gewalt.
April 2014
In der Geschichte der Menschheit gab es zwar globale Probleme,
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doch noch niemals waren sie so groß, wie in unserer Zeit. Siebeneinhalb Milliarden Menschen auf unserem Planet versuchen miteinander zu leben und zu überleben.
Wir haben große Probleme mit Umweltverschmutzung.
Wir haben sehr viel Plastikmüll.
Wir haben das falsche Geldsystem. Geld kann sich nicht vermehren; Geld kann sich nur verteilen. Es kann also gar nicht genug fehlen - an einigen Stellen - wie es anderswo beansprucht wird.
Wir haben Probleme mit der Beschaffung von Rohstoffen, Öl, seltene Erden.
Wir haben Probleme mit der Ernährung der Weltbevölkerung. Millionen Menschen leben in bitterster Armut und verhungern, wo andere Menschen ihr Schoßhündchen in einem Nobelladen einkleiden und frisieren lassen.
… Denkpause … Und was machen unsere Top-Politiker in der großen weiten Welt? … Denkpause … Was machen die Politiker der großen mächtigen Länder? …
Sie packen ihre Waffen aus, und versuchen sich ihre Anteile mit Gewalt zu sichern.
In der Geschichte der Menschheit haben die ständigen Kriege diese Probleme gelöst. Manchmal waren es auch Seuchen, wie die Pest.
In regelmäßigen Zyklen wurde die Menschheit schlimmsten Katastrophen ausgesetzt, um danach wieder alles aufbauen zu können. Das hat immer funktioniert; alles zerstören, und dann wieder von neuem beginnen.
Aber, das funktioniert diesmal nicht. Denn die Erde würde eine solche Auseinandersetzung wohl kaum problemlos überstehen. Die Menschheit natürlich auch nicht. Weil das viele Menschen wissen und für den Frieden kämpfen, stoßen sie immer wieder auf Widerstand.
Frei, neutral und unabhängig zu denken ist etwas, was man
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normalerweise nicht im Leben lernt. Wer diese Fähigkeit aber dennoch - entgegen fast jeder Erziehung und Formung - erreicht hat, wird auf sehr viel Unverständnis stoßen.
Man ist derzeit ein „Putin-Versteher“ oder man ist “Antiamerikanisch“, man ist ein „Russland-Hasser“, oder ein „Ami-Freund“.
Früher war man ein Indianerfreund oder ein Judenfreund. Aber niemand … Nein wirklich Niemand ... wollte einem neutral denkenden Menschen glauben, dass er KEINER Seite angehört, und nur für Gerechtigkeit und Frieden eintritt.
Nun stehen wir da. Die Starken rasseln mit den Säbeln und nehmen sich das was sie wollen. Das tun sie, weil sie es nie anders gelernt haben und genau so denken, wie ihre Vorfahren in der langen Geschichte der Menschheit. Sie wissen es nicht besser.
Wenn wir uns von denen geistig abheben wollen, die in der Vergangenheit nur Schießen und Kriege führen konnten, um Probleme zu lösen; dann müssen wir lernen die Gewehre auf die Seite zu legen und unsere globalen Probleme gemeinsam, WELTWEIT, zu lösen. Wir müssen dringend damit anfangen; und zwar OHNE WAFFEN. Wenn wir Menschen das nicht können, sind wir nicht fortgeschrittener als unsere Vorfahren. Nicht die vorhandene Technik ist Zeuge einer fortgeschrittenen Zivilisation; sondern die Art und Weise wie sie ihre globalen Probleme gemeinsam lösen. Darüber sollten einige Krawattenträger einmal nachdenken.
Menschenmaterial.
April 2014
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Die Bundeswehr wirbt in letzter Zeit verstärkt Soldaten an. Das Problem; der Schein trügt. So schön und vorteilhaft, wie es dort oft beschrieben wird, ist es in der Realität bei weitem nicht. Außerdem haben wir gar keine Bundeswehr mehr. Es läuft auf eine weltweit einsetzbaren Armee hinaus – und wie in letzter Zeit bekannt geworden, sogar zu einer Europäischen Armee.
In den 70.er Jahren, war die Bundeswehr noch eine "Verteidigungswehr" mit einem Verteidigungsminister. Doch der enorme Druck aus den USA machte mit der Zeit daraus eine Kriegsministerin mit einer Armee.
Das wundert mich nicht. Denn als die Mauer fiel, wurde das moralische Verständnis von Krieg und Frieden mit dem Verständnis von denen gemischt, die den Schießbefehl an der Mauer stillschweigend duldeten, und uns heute teilweise regieren.
Wer sich vor dem Mauerfall bei der noch existierenden Bundeswehr meldete, konnte sicher sein, nur für die Verteidigung Deutschlands eingesetzt zu werden. Heute ist man weltweit – ich muss es einfach mal so vergleichen - in einer Söldnerarmee eingesetzt, die von den westlichen Siegermächten des zweiten Weltkriegs beliebig eingesetzt werden kann. Ich weiß nicht was wir haben. Aber eine Bundeswehr haben wir nicht mehr.
Man hört immer die Aussage, dass Soldaten wissen worauf sie sich einlassen, wenn sie sich freiwillig melden. Doch so einfach ist das heute nicht mehr, in unserer „Scheindemokratie“.
Wir brauchen eine Bundeswehr. Wir brauchen keine internationale Kriegstruppe.
Es mag eine Zeit des Friedens geben und es gibt eine Zeit des Kampfes. Aber man muss auch wissen wann Schluss ist mit dem töten. Der Mensch hat zu wenig Respekt vor dem Leben. Man muss wissen, wenn man in Notwehr handelt, oder wenn man jemanden angreift. Unsere Politiker wissen das nicht mehr.
Denn hier verschwimmen immer mehr die Grenzen.
In der Bundeswehrwerbung wird das „Soldat sein“ schamlos
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romantisiert. Doch die Wahrheit sieht dann doch anders aus.
 Soldaten dürfen nicht weglaufen.
 Soldaten dürfen nicht nachdenken.
 Soldaten dürfen keine Angst haben.
 Soldaten müssen ihr Leben opfern.
 Soldaten dürfen nicht sentimental sein und über das Leben und die Familie zuhause nachdenken.
 Soldaten werden nur gebraucht, weil das Gewehr nicht schießen kann.
Sie werden behandelt wie seelenlose Androiden. Unzählige Soldaten sind in der Geschichte der Menschheit schlichtweg verheizt worden.
Menschenmaterial war der Begriff für Menschen, die in beiden Weltkriegen als Soldaten sinnlos in den Tod geschickt wurden.
Ich bin keine gewissenlose Maschine der man eine Waffe in die Hand drückt und Befehle erteilt.
In einer Zeit, in der auch deutsche Soldaten weltweit in Krisengebiete eingesetzt werden, stellt sich mir die Frage, ob man das "Soldat sein" nicht völlig neu überdenken müsste.
Auch Soldaten sind Menschen und NICHT zum Sterben da.
Soldaten sollten ihr Vaterland verteidigen. Dann ist es auch kein Problem Soldat zu sein. Heute sind Soldaten nur Bauernfiguren auf dem Schachbrett der Welt.
In jedem Krieg gibt es zivilisierte Menschen, die lieber Fußball miteinander spielen würden, als aufeinander zu schießen.
Die Kampfkunst ist dazu gedacht, Gewalt zu beseitigen, Ärger zu vermeiden und sich im Notfall zu schützen. Deshalb müssen sich alle Kampfkunst übenden, eine Haltung der Bescheidenheit und Zurückhaltung angewöhnen und sich mit einem Geist der Loyalität und Hingabe gegenüber ihrer Kunst und ihrer Gemeinschaft erziehen.
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Kyan, Chotoku. (1870 - 1945) Karate-Okinawa-Te Meister
Manchmal muss man kämpfen, das wussten schon die alten Shaolin Mönche. Aber man muss auch wissen, wenn ein Krieg NICHT heilig ist. Nur allzu oft schreien Fanatiker oder Machthaber nach dem „heiligen Krieg“, um das Volk zu manipulieren. Genau so schreien westliche Machthaber nach dem „Krieg gegen das Böse“ - oder die Achse des Bösen. So kann man in den Köpfen der Gläubigen oder der Manipulierten ungeahnte Kräfte wecken. Das wusste schon Kaiser Konstantin.
Somit ist der Dienst an der Waffe immer eine Gewissensfrage; sofern man ein Gewissen hat. Wenn man morden soll, ist Verstand und Gewissen eher hinderlich. Etwas anderes ist, wenn man sein Land verteidigt. Aber leider sehen unsere Politiker hier keinen Unterschied mehr.
Sie planen eine Europäische Armee. Und sie machen sich immer mehr abhängig von Führern, die die Atombombe geworfen haben. DAS HAT MIT VATERLANDS-VERTEIDIGUNG NICHTS MEHR ZU TUN.
Wie viel Kaltblütigkeit darf's denn sein?
2014
Darf's ein bisschen mehr sein?
Diese Frage kann man stellen, wenn man an die heutigen Kriegerischen Auseinandersetzungen denkt, die es in der Welt gibt. Paramilitärische Truppen, religiöse Krieger aber auch reguläre Armeen kennen kein Erbarmen und nehmen bewusst zivile Opfer in
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Kauf. Da werden Köpfe abgeschnitten, gemetzelt, gemordet und gezielt zivile Einrichtungen, mit Artillerie und Raketen, zerbombt; egal ob es Kinder, Frauen oder zivile Helfer trifft. Die absolute Krönung allen Übels ist, dass man sogar Passagiermaschinen abschießt, um die Tat dem Feind in die Schuhe zu schieben, oder weil man einfach mal drauf hält. Vielleicht ist es ja eine Feindmaschine. Auch im zweiten Weltkrieg wurden Passagierschiffe, aus äußerst fragwürdigen Gründen, versenkt. Das Übel kennt keine Grenzen und ist schlimmer als im Mittelalter.
Das schlimme daran ist, dass dies auch mit Sympathie von westlichen Medien, Politik, und auch Teilen der Bevölkerung, gut geheißen, oder totgeschwiegen, wird.
Man jammert und spricht von der „Genfer Konvention“ wenn es die eigene Seite betrifft; und man schweigt, wenn es die Anderen trifft.
Freundschaft bedeutet, dass man jemanden sagt wenn er Mist baut. Und es bedeutet, dass eine Freundschaft auch mal beendet werden kann.
Kumpanei hingegen macht Mitschuld und bedarf einer gewissen Verantwortungslosigkeit.
Wer einem Straftäter hilft, ihn deckt oder vor Gericht falsch aussagt, macht sich mitschuldig und wird ebenfalls wegen Mittäterschaft bestraft.
Nach dem Krieg schickten die USA illegale Hilfsgüter nach Ostberlin. Sie nannten es „CARE-Pakete“.
Und nun hat der Westen etwas dagegen, dass man Hilfsgüter in die Ostukraine schickt, und den Menschen im Gaza-Konflikt will man auch nicht helfen.
Die Kumpane könnten etwas dagegen haben.
Ohne Rücksicht auf zivile Opfer den Feind vernichten? Haben wir aus Hiroshima und Nagasaki nichts gelernt?
Wenn es schon kriegerische Auseinandersetzungen geben muss, müssen wir uns dann barbarisch benehmen?
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Gerade Deutschland sollte unter Beweis stellen, dass man etwas aus der leidvollen Geschichte gelernt hat. Stattdessen sind wir auf dem Weg zurück, in alte grausame Denkweisen.
Kumpanei oder Freundschaft, das ist hier die Frage.
Ohne Krieg keinen Frieden?
2014 September, 2017 überarbeitet.
Sind die Menschen so unfähig, dass in regelmäßigen Zeitzyklen alles zerstört werden muss, um es dann wieder neu aufbauen zu können? So dass wieder einmal etwa 50 bis 70 Jahre Friede herrscht? Kann man an diesem System nichts ändern?
Viele Menschen glauben, dass man daran nichts ändern kann; das muss immer so sein. Doch es gibt Alternativen. Die Alternativen liegen in einer Welt und in einem System, das die Kleingeister der Politik nicht verstehen. Jetzt kommt es darauf an zu zeigen, dass wir mehr können. Die Zukunft beginnt im Kopf bzw. im Geist, erst dann kann sie Wirklichkeit werden. Jeder tue das, was seinen Fähigkeiten entspricht, um an einer besseren Zukunft zu bauen! Man muss nur daran glauben. Doch würden wir eine Welt ohne Kriege, Hass, Gier, Gewalt und religiösen Wahnsinn wirklich verstehen. Ich glaube nicht. Wenn es solch eine Welt gäbe, würden wir die Regeln und die Lebensweisen dieser Generation ablehnen.
Vor 20 Jahren habe ich eine Geschichte geschrieben, die diese Schwierigkeiten beschreibt. Diese Erkenntnis brachte mich dazu „Eden 2610“ zu schreiben und kostenlos online zu stellen. Dort wird eine solch friedliche Welt beschrieben; und von 40000 Menschen, die in konservierten Zustand 600 Jahre im tiefeisigen Schlaf überstanden hatten, überwiegend abgelehnt.
Jeder möchte in einer besseren Welt, ohne diese Regelmäßigkeit der
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Tränen und des Leides erleben zu müssen, leben. Doch wer hat sich jemals ernsthaft Gedanken um eine andere Welt gemacht? „Eden 2610“ ist nur ein Plan; mein Plan. Warum macht ihr nicht euer eigenes Eden?
Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die diese Geschichte in die Welt hinaus tragen, denn dafür wurde sie geschrieben. Darum ist die eBook-Version kostenlos auf meiner Seite erhältlich.
Bei allen Kriegsgefahren und Bösartigkeiten, die es derzeit wieder auf der Welt gibt, muss es eine Gegenkraft geben. Mit Gewalt erreicht man gar nichts. Eine bessere Welt ist nur mit Weisheit zu errichten.
Ich begann im Jahr 1994 diese Geschichte zu schreiben. Nun sind mehr als 20 Jahre vergangen und vieles deutet darauf hin, dass ich mit vielen schlimmen Voraussagen Recht hatte.
Das Buch wurde aber nicht geschrieben, um mit den Voraussagen Recht zu behalten; sondern um diese Voraussagen zu verhindern.
Eintrag in mein altes Gästebuch: Donnerstag, der 15. Februar, 2001 von Fips.
Ich danke für die Verbreitung der Geschichte, die vielleicht ihre Kreise auf der Wasseroberfläche der Ewigkeit zieht. Jeder der anfängt hinzuschauen auf das was ist, anfängt zu denken, und das Buch weiter verbreitet, fügt einen Kreis hinzu. Und so entsteht allmählich ein immer größerer Kreis mit immer mehr Bewegung. Jeder tue das, was seinen Fähigkeiten entspricht, um an einer liebevollen Zukunft zu bauen!
Aber bitte, fangt damit an. Es ist höchste Zeit. Es wird immer Tiefschläge geben. Die musste ich auch einstecken. Aber niemand –
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wirklich nichts und niemand – bringt mich von meiner Mission ab; solange ich lebe. Sind die Tiefschläge noch so schmerzhaft.
Nicht jeder wird die Botschaften verstehen, die diese Geschichte beinhaltet. Aber es werden immer mehr Menschen, die die Botschaften verstehen. Die Zeiten ändern sich. Wenn wir alle mithelfen, wird Liebe über den Hass siegen.
Unter fremdem Einfluss.
September 2014
Es kann schon in frühester Kindheit passieren. Da sagte Peter zu mir, dass ich nicht mehr mit Rainer spielen sollte. Wenn doch, dann wäre die Freundschaft für immer beendet.
Nun, in einem solchen Fall habe ich immer sofort Kontakt mit dem vermeintlich „bösen Feind“ aufgenommen, um mir ein eigenes Bild zu machen. Sollte Peter mit Rainer ein Problem haben, war (und ist) mir das wirklich (sch...) egal. Ich kannte Rainer sehr gut. Ich ging zu ihm und wir hatten viel Spaß. Wir spielten Fußball, strolchten durch die Gegend und kletterten auf Bäume. Rainer selbst, hat allerdings niemals schlecht über Peter gesprochen. Damals habe ich festgestellt, dass Peter und Rainer eigentlich keine Feinde waren. Peter wollte nur verhindern, dass ich von Rainers Freundschaft profitiere und er benachteiligt ist. Bis heute, habe ich mich von solchen Dingen niemals beeinflussen lassen.
Sie meinen nun, das wären Kindereien. Oh nein, das kommt, bis ins hohe Alter, tagtäglich vor. Es gibt dieses Verhalten in der Politik, in Vereinen, im Beruf, in Religiösen Vereinigungen, im Sport, in der Nachbarschaft und in zahlreichen weiteren Gruppierungen.
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Sicher ist, dass ein manipulatives und stures Verhalten Kindisch ist.
Man steht tagtäglich unter fremden Einfluss. Man ist in einer Partei und muss aufpassen mit wem man sich freundschaftlich unterhält.
 Kann ein CDU-Mann, auf freundschaftlicher Basis, ein Hobby wie Angeln, mit jemanden aus er AfD gemeinsam betreiben?
 Darf ein Mitarbeiter einer technischen Entwicklungsfirma, mit jemanden von der Konkurrenz in Urlaub fahren?
 Darf ein CDU-Politiker eigenständig applaudieren, wenn ein Politiker (Politikerin) von den Linken eine Rede hält?
 Darf ein „Zeuge Jehovas“ Freundschaft mit einem Christen, Atheisten oder Muslime haben?
 Durfte früher ein katholischer Mann, ohne Probleme, eine evangelische Frau heiraten?
 Darf ein Bundespräsident mit Rainer essen gehen?
Ich könnte noch sehr viele solche Beispiele aufzählen.
Wer gegen die Gruppenregeln verstößt ist weg, und zwar für immer. Da ist nichts mit; "und vergib uns unsere Schuld", oder das Gleichnis mit dem verlorenen Sohn. Diese Größe und Weisheit zeigen heute nur wenige Menschen.
Es läuft immer nach dem Prinzip: „Teile und Herrsche“.
Wer solche Forderungen stellt und von seinen Freunden, Mitglieder, Gemeinschaften usw. verlangt, hat entweder Angst um seine Herrscherkrone, oder es besteht die Angst, Fehler zugeben zu müssen. Sie beanspruchen das erste der zehn Gebote Gottes für sich, das lautet: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben". Denn Götter machen keine Fehler.
Dieses Verhalten ist kindisch. Aber es ist, bis in die höchsten Kreise hinein, tagtäglich. Und die Medien passen genau auf, wer mit wem spielt. Morgen steht es in der Zeitung. Und wir machen schön mit; denn wir sind ihr Werkzeug.
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Wir werden tagtäglich manipuliert. Wir stehen tagtäglich unter fremden Einfluss. Wir lesen Zeitung und erfahren, dass wir niemals mit Rainer (Wulff, Putin, usw.) spielen dürfen. Wer aber macht sich ein neutrales Bild? Wer geht zu Rainer und schaut nach was mit ihm wirklich los ist. Vielleicht stimmt es ja, und Rainer ist wirklich böse. Vielleicht aber auch nicht. Wissen sie es genau, oder haben sie es nur gehört und gelesen?
Wir hören bedingungslos auf Peter, und lassen uns, wie kleine naive Kinder, manipulieren. Wir unterwerfen uns Peter, und dienen ihm bedingungslos, ohne Fragen zu stellen. Schlimm ist, wenn Peter gesellschaftlich, sportlich, beruflich oder sonst irgendwie, einen gewissen hohen Rang inne hat. Das erleichtert die Manipulation und die kompromisslose Herrschaft ungemein. Solche Leute beanspruchen für sich, immer Recht zu haben.
Solche Leute kämpften teilweise in ihrem Leben selbst gegen Menschen und Ideologien, die sie in anderen Zeiten und an anderer Stelle, selbst vertreten.
Sie würden sich selbst niemals, oder nur ungern, Menschen unterwerfen, die so wie sie selbst sind.
Wir verkaufen tagtäglich unsere Seele und wir verraten uns selbst. Dabei ernten wir insgeheim, und manchmal sogar direkt, nur Hohn und Spott. Wer sich aber nicht bedingungslos unterwirft, erntet irgendwann, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, Respekt.
Nun gibt es aber auch unvermeidliche Gruppierungen, in denen man keine andere Wahl, als der Unterwerfung, hat.
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
Das ist ein Leitspruch, der sowohl in höchst weltpolitischen Fragen und Kreisen, wie auch in berüchtigten Gefängnissen oder Slums üblich ist.
Dann gibt es auch Leute, die sich einen Vorteil versprechen, wenn sie sich solchen Gruppierungen bedingungslos unterordnen. Politisch, kann das schon in Ortsgruppen „von Vorteil“ sein. Dann muss man "das Spiel“ aber immer bedingungslos mitmachen. Da wird schon
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mal, der Karriere wegen, die eine oder andere Seele verkauft. Vor allem aber, muss man den Administratoren Zugang zur eigenen Programmierung ermöglichen. Die Eigenständigkeit, die eigene Entwicklung und der eigene Weg müssen einer kompromisslosen Manipulation weichen.
Wer in einer zukünftigen Welt nicht niedergeschlagen auf der Strecke zurückbleiben will, muss einiges an seinem Verhalten ändern. Und das ist ein wichtiger Punkt. Natürlich wird es immer Ärger geben. Natürlich wird das Wort „Verräter“ fallen. Aber, wer mit der Masse schwimmt, kann auch mit der Masse unter gehen. Davor hat die Geschichte der Menschheit niemanden bewahrt. Das gilt besonders für die heutige Presse und die politischen Parteien. Wer hat die Courage, aus der Masse herauszutreten? Oder wollen Sie ein Leben lang ein kleiner, insgeheim verspotteter, Duckmäuser sein?
Ich lasse mich durch keine Gemeinschaft binden. Mir schreibt niemand vor, wer meine Freunde sein dürfen und wer nicht. Wenn ein Freund von mir verlangt, dass ich eine Freundschaft zu anderen beende oder gar nicht erst aufbaue, nur weil er ein Problem mit denen hat, ist nicht mehr mein Freund. Wer das nicht akzeptiert, und mir verbieten will mit Rainer zu spielen, der sollte auf meine Gegenwart verzichten. Das erfordert aber mehr Mut und Courage als ihnen allen vielleicht wirklich bewusst ist. Und es wird Ärger geben. Das Wort „Verräter“ wird definitiv fallen; wenn nicht öffentlich, dann geheim. Die Frage ist, ob sie wirklich diesen fremden Einflüssen widerstehen können, ob sie sich derer wirklich bewusst sind, und ob sie die Courage haben, zu widerstehen.
Sind sie sich dieser Verhaltensweise wirklich bewusst? Haben Sie so viel Courage, diesen fremden Einflüssen zu widerstehen? Wirklich? Denken Sie mal zurück!
Meine Tür ist immer offen; nach innen und nach außen, Das erfordert Weisheit; Weisheit die viele intelligente Menschen nicht haben.
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2015
Links, Rechts, religiöser Fanatiker oder was? ... Können wir uns nicht auf einen Namen einigen, der die radikalen Gewalttäter zusammenfasst? Teile und Herrsche. Für mich gibt es nur Vernunft und Wahnsinn. Da ist mir egal ob Rechts, Links, Mitte, Oben, Unten, oder was weiß ich. Das ist so was von egal. Gewalt ist die Sprache der Dummheit. Da ist mir egal wer diese Sprache am meisten nutzt. Eine gegenseitige Anfeindung einzelner Kommentatoren oder Diskussionsgruppen zeigt mir nur, dass es auch dort an Weisheit mangelt. Es mag schwer sein; aber Weisheit und Beherrschung ist eine geistige Stärke. Und die kann man nicht im Fitnessstudio trainieren.
Kurzum: Es entstand eine Zeit der Teilung und der Hetze. Es wurde geteilt und gehetzt was das Zeug hält.
Und es gab immer Leute, die das nicht bemerkten.
Lügen unter falscher Flagge.
Es kommt die Zeit, in der wird man dem Imperialismus über Jahrzehnte hinweg nichts mehr glauben und ihnen Dinge vorwerfen, mit denen sie ausnahmsweise mal nichts zu tun haben. Es wird über lange Zeit so sein. Es wird Vorurteile regnen, wie bei einem Sturmwetter. Bis Generationen kommen die sagen, dass das vor ihrer Zeit war und sie nichts damit zu tun haben. Aber Lüge und Intrige wird noch sehr lange an ihnen haften; sehr lange. Und andere Regierungen sind nicht weit weg davon. Wenn das geschieht, kann
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man entweder nur noch mit tyrannisch diktatorischer Gewalt herrschen - wenn auch im demokratischen Gewand verkleidet - oder es siegt die Vernunft. Letzteres ist ein schöner Traum.
Es gibt aber noch eine Version, die zu früheren Zeiten allenfalls in Science Fiktion Geschichten vorgekommen ist.
Die Frosch-Zeit.
Es kann auch eine Zeit der „Medialen Erziehung“ geben, die wiederum eine „westliche Gleichgültigkeit“ zur Folge hat.
Wir gewöhnen uns an diese Erziehung, wie der Frosch im Wassertopf.
Die Geschichte besagt, dass ein Frosch aus dem heißen Wasser heraussprang, als ihn jemand hinein warf; aber drinnen blieb und starb, als man das Wasser nur langsam erhitzte.
Und so wird es vermutlich kommen. Es beginnt „Die Frosch-Zeit“
Was wird also kommen? Die Menschen sind nicht alle Frösche. Ein Teil davon sicher. Aber eben nicht alle. Und wieder wird es nach dem Muster „Teile und Herrsche“ gehen.
Die „Rechte Nazi-Keule“ wird ausgepackt. Und andere Keulen.
Doch es wird viele Frösche geben. Und es wird viele Seppel geben.
.....
Wenn ein Tabu sich auflöst, entwickelt sich eine doppelte und dreifache Gegenenergie.
.....
Politiker und Medien verhalten sich oftmals wie Spielsüchtige im Casino; sie wissen nicht wann sie aufhören sollen.
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Deutsches Reich 1933 bis 1945 – Ein Vergleich
März 2015
Es ist eine ernsthafte Überlegung, die durchaus berechtigt ist. Wir haben uns angewöhnt über die damalige Zeit und ihre Zeitzeugen zu urteilen, ohne zu wissen, wie wir uns selbst verhalten hätten. Und nun sagt jeder, dass er niemals so - oder ähnlich - gehandelt hätte.
Ja? Sind hier nur "Geschwister Scholl" oder "Schindlers" unterwegs?
Man sollte sich einmal in die Zeit hineinversetzen; mit all ihrer Propaganda, Meinungsmache, Kriegsgeschrei, Manipulation und Bedrohung. ... Ja ... Bedrohung.
Wie viele Helden sind hier? Wie viele Menschen sind hier, die Anne Frank im Speicher versteckt hätten; immer lebend mit der Angst, dass man - mit Familie - im Lager enden kann. Wie viele Leute sind hier, die der Verführung, dem Beitritt der Partei, der braunen Verwandtschaft und dem politischen Lügenhaus widerstanden hätten? Und wie viele sind hier, die das alles wirklich erkannt hätten. Damals gab es auch Frösche.
Wer mit den Wölfen heult, hat viele Freunde, viele gleiche Meinungen, viel Zustimmung, wenig Ärger und viel Sicherheit im Leben, Beruf und Karriere. Das war auch in der DDR so.
Und nachher will’s keiner gewesen sein.
Damals war noch jeder vom großen Sieg, vom tausendjährigen Reich und von Hitlers Charisma gefangen und überzeugt. Man kann leicht zurückblicken und sagen, dass man sich niemals hätte so beeinflussen lassen.
Ja, hinterher weiß man es immer besser. Aber damals konnte keiner in die Zukunft sehen. Es gab nur Nazi oder Tod. Der Hass gegen die Juden drang bis in die hinterste Ecke der hintersten Zimmer. Beeinflussung und geistige Manipulation hat sich bei einem Großteil der Bevölkerung, bis lange über die Kriegszeit hinweg, tief in ihre Seelen eingefressen. Es traute sich nur keiner mehr etwas in der Nachkriegszeit offen zu sagen. Wer in der Zeit Hitlers nicht von
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purer Angst beherrscht wurde, war meist dermaßen manipuliert, dass man Bruder und Vater verraten hätte, wenn nur ein falsches Wort gefallen wäre. Und wenn der Wehrdienst rief, marschierte jeder mit, der nicht sofort erschossen werden wollte. Wer von euch, hätte also Flugblätter gedruckt oder nur Fragen gestellt? Wir können alle dankbar sein, dass wir später geboren wurden. Wer weiß, wie wir selbst gehandelt hätten.
Und nun, da wir wissen dass wir vielleicht nicht besser sind als unsere Großmütter und Großväter damals, graut es mir vor der Gegenwart und besonders vor der Zukunft.
Satire-Zeitungen
März 2015
Wieder ein Bericht über Satire.
Man kann sie kaum noch von den echten Zeitungen unterscheiden, obwohl es meist offensichtlich ist und oftmals schon auf der Startseite steht. Um sicher zu sein, muss man bei einigen dieser Blätter im Impressum nachsehen.
In letzter Zeit, so scheint es, schießen diese Zeitungen wie Pilze aus dem Boden. Und somit häufen sich auch die Satire-Berichte.
Leider kann, in unserer Zeit, keine Meldung bekloppt genug sein, dass sie nicht von vielen Menschen sofort geglaubt und weiter verbreitet wird.
Und bei der vielen Propaganda, den Hetzkampagnen, den Manipulationen und den gleichgeschalteten Meldungen, kann man ohnehin kaum noch unterscheiden was Satire, dreiste Lüge,
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gesteuerte Hetze oder Wahrheit ist. Satire ist (irgendwie, einfach ausgedrückt) auch Lüge; nur mit dem Unterschied, dass die Satire-Blätter auf ihren Internetseiten dieses zugeben und bekannt machen. Und dennoch kommentieren zahlreiche Leute unter diese Meldungen so, als ob sie echt währen. Das kann manchmal sehr lustig wirken. Leider.
Versuchen wir doch einmal die Leser zu unterteilen.
Die erste Kategorie Leser liest nur die Titelzeile und kommentiert dann wild drauf los. So ist auch der Informationsstand dieser Gruppe. Sie glauben jede Satire.
Die zweite Kategorie liest auch den Text, kümmert sich aber nicht um Recherche. Wenn der Text zur eigenen Meinung passt, dann … um es mal auf Bayrisch zu sagen ... „basst scho“. Dabei ist zu beachten, wer hier zu sehr nach dem Munde redet, führt vielleicht auch etwas im Schilde.
Die dritte Kategorie ist schon seltener. Sie lesen die Meldungen – sofern es ihre Zeit erlaubt – genau und recherchieren vorurteilsfrei:
 Wer dies schreibt.
 Welche vorgegebene Meinung dort herrscht.
 Wie seriös das Blatt einzustufen ist.
Sie vergleichen, wägen ab, sind kritisch und öffnen nicht ihre Haustür für Leute, die ihrem Kind einen echten Hasen zeigen wollen.
Seit der „Wulff-Sache“ ist das Ansehen vieler deutscher Medien leider tief in den Keller gerutscht. Aber leider nur bei Kategorie drei.
Und nun kommen Meldungen von Satire-Zeitungen zwischen dieses ganze „Ost-West-Putin-Wulff“ Durcheinander, das im Dezember 2011 mit Wulff begann und 2014 mit Putin weiter geführt wurde. Davor war die Welt noch in Ordnung. Oder?
Nein, war sie nicht. Wir haben es nur nicht bemerkt. Nun hat sich aber, wegen der Internet-Vernetzung weltweit, eine ganze Menge geändert.
Nun kommt eine Flut von Lüge, Satire, Propaganda, Manipulation
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und auch Wahrheit auf uns zu.
Es ist schwer geworden das zu glauben, was uns morgens auf den Frühstückstisch flattert. Nun, ich kaufe keine Zeitung mehr. Ich gehöre zur Kategorie drei; weiß aber nicht, ob ich immer Nuggets finde. Manchmal ist es nur Katzengold.
Wenn man aber Satire nicht von „normalen Berichten“ unterscheiden kann; wie kann man dann Wahrheiten von Lüge herausfiltern?
Wir müssen uns mehr Mühe geben, um das zu erkennen was ins Töpfchen oder ins Kröpfchen muss.
Kommentare, das Schlachtfeld der Worte. (Die Zweite)
Neu bearbeitet. 2015
Bei einigen Kommentaren, die man so z.B in Facebook liest, muss man sich fragen, ob die Kommentatoren ausgeschlafen haben oder ob einige Menschen nur einem zwingenden Mitteilungsbedürfnis unterliegen, das sie zwingt unter jeden Artikel einen emotional überkochten Kommentar zu schreiben, der wenig oder gar nicht recherchiert ist. Oder aber, ob einige Leute absichtlich provozieren wollen, wie in einer üblen Kneipe nachts um halb zwei.
Wenn man nur schlecht informiert ist, sollte man aber auch die Richtigstellung lesen, die andere Kommentatoren schreiben, die besser informiert sind. Dann sollte man vielleicht genauer recherchieren, oder noch einmal nachdenken. Natürlich gibt es immer verschiedene Meinungen. Aber darum geht es hier nicht. Es geht auch darum, dass extrem unterbelichtete Leute vieles ihrer unterirdischen Meinung preisgeben müssen.
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Beispiele gibt es genug. Da will ein Schauspieler Flüchtlingen helfen und er wird übelst beschimpft. Oder es wird von gewissen Gruppierungen ein Zitat eines Politikers gebracht, das mit seiner wahren Aussage nichts gemein hat. Es handelt sich um eine komplette absichtliche Wortverdrehung. Dabei lässt sich leicht recherchieren, ob das stimmt. Aber nein, schnell etwas darunter gesaut. Dabei werden oft übelste Schimpfwörter gebraucht. Sofort packen einige Leute ihren Hinterhof-Jargon aus, und hauen voll rein. Recherchieren kostet ja Zeit und ist mühsam. Kommentare schreiben ist einfacher; und man muss sein Gehirn nicht anstrengen.
Und genau das ist ja auch teilweise gewollt.
Man will die Facebook-User als Deppen darstellen, die nur so einen Mist schreiben. Dann ist das ja für die Medien und die Politik der beste Beweis, dass man diese Leute nicht ernst nehmen muss.
Man sagt, es ist Shitstorm, und fertig. Oder – noch besser – man kann sie lenken und manipulieren, wie damals in der Sache Christian Wulff.
Noch schlimmer sind solche Leute, die man am liebsten fragen würde, wer sie für diese Kommentare bezahlt, oder wievielmal sie bei Facebook angemeldet sind. Auch hier findet man immer wieder die übelsten rotzfreche Kommentare.
Es passiert aber auch immer öfter, dass die Kommentare unter den Berichten der Medien mit unglaublich dummem Schwachsinn zugemüllt werden.
Unüberlegte emotional dahin gekleckerte Kommentare schaden der Sache nur, und die Gegenpartei lacht sich kaputt. Und die gekauften Leute auch.
Dann gibt es noch Leute, die absichtlich provozieren und andere Kommentatoren persönlich angreifen. Auch das bestätigt wieder die Gegenseiten, dass man die Facebook-Kommentatoren nicht ernst nehmen muss, und es sich eh nur um Hinterhoflagerfeuersteher handelt.
Wenn man normal miteinander diskutiert, ist das schön und lehrreich.
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Man kann sich ja auch einmal selbst irren. Aber sehr oft artet das in einem verbalen Streit aus, der in der Realität in einer Schlägerei enden würde.
Klasse, und wieder ist Facebook ein wenig unglaubhafter geworden.
Aber Gott sei Dank gibt es immer mehr Leute, die die Sache klarer sehen und ihre Meinung gut und überlegt posten.
Im Jahr 2012 sollte die Erde unter gehen; weil viele Leute an den Maya-Kalender glaubten. Die Erde ist bekanntlich nicht unter gegangen. Aber in einem Punkt hatten die Maya recht; es ist der Beginn einer neuen Zeit. Die Medien wurden auf eine erschreckende Art und Weise als Propaganda-Medien entlarvt. Und die Politiker als Marionetten einer nicht bekannten Elite.
Um das zu bekämpfen, müssen viele vernünftige Netzwerk-User aktiv werden. Die Geschwister Scholl versuchten es mit Flugblätter; wir haben die Netzwerke. Die Geschwister Scholl hatten viele Feinde; die vernünftigen Leute, die für den Frieden im Netzwerk kämpfen, auch.
Man wird sie beschimpfen, als „rechte Gruppierungen“ abstempeln, und – in der Ukraine-Krise – als Putin-Freunde oder Putin-Versteher titulieren.
Teile und herrsche!
Es gibt nur zwei Teile. Es gibt die Parteien die Kriege provozieren, und die Gruppen die für den Frieden kämpfen. Lasst euch nicht mehr teilen! Entscheidet euch!
Netzwerke sind kein Puppentheater. Das Internet ist real. Man spricht nicht mit seinem PC, sondern mit der weiten Welt. Das ist vielen Leuten nicht klar.
Wenn man das Haus verlässt, will man vernünftig aussehen. In Netzwerken kommentieren manche Leute so herum, als würden sie auf der Straße ungewaschen, ungekämmt und mit Unterhose herum laufen.
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Die Masken fallen. Vielen Leuten ist auch nicht klar, dass Freunde und Bekannte mitlesen. Vielleicht sogar der Chef.
Liebe Hetzer,
Dezember 2015
äh, ... nee ... es gibt ja gar keine "liebe Hetzer". Aber egal. Ich will euch einmal schreiben, wie sehr ihr mir mit eurer - um viele Jahrzehnte rückständige - Hetzerei auf die Nüsse geht. „Neurechte Montagsdemonstranten“ oder „Der Böse Naidoo“ und so weiter. Muss ich mir eigentlich diese dumme Hetze - egal von welcher Seite sie kommt - immer wieder antun? Ich glaube so langsam, dass die Welt am Rad dreht. Was ist los in letzter Zeit? Ist die Mehrheit der Menschheit plötzlich verrückt, gewalttätig, hasserfüllt und völlig bekloppt geworden?
Das Internet ist wie ein großer Marktplatz auf dem alle durcheinander schreien. Es wird gepöbelt, gehetzt, gelogen und getratscht.
Aber es gibt auch die andere Seite. Der Krieg der Informationen hat begonnen.
2016
Fünf Jahre nach: „Wir kamen, wir sahen und er starb.
Silvester 2015/16
Das Jahr begann mit einer Katastrophe. Im Bereich des Kölner Hauptbahnhof, und des Kölner Dom, kam es zu zahlreichen
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sexuellen Übergriffen auf Frauen durch Gruppen junger Männer, die vornehmlich aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum stammen. Es wurde auch geklaut und geprügelt. Auch Silvesterraketen wurden in die Menge abgefeuert. Man sprach von zeitweise 1000 Personen.
Auch aus anderen Städten gab es ähnliche Meldungen.
Erst einmal soll die Polizei schuld gewesen sein. Die hätten die Lage nicht unter Kontrolle gehabt. So wetterten viele Medien die Tage danach. Ja, einen Schuldigen muss man ja haben.
In der Politik gab man weise Selbstverteidigungs- und Gewaltpräventionstipps. Eine Armlänge Abstand, wurde von einer Politikerin geraten, die sicher noch nie einen entsprechenden Lehrgang oder eine diesbezügliche Ausbildung genossen hatte.
Sie waren hilflos und taten so, wie wenn alle schuld wären, nur nicht diese armen Täter, die mit Zügen nach Köln gereist sind, um in dieser Nacht alles unsicher zu machen.
Dieses Verhalten wundert mich gar nicht. Sie kommen aus Ländern, in denen man den Wert einer Frau mit Kamelen aufrechnen kann.
Dann kommen sie zu uns und erblicken ein buntes schönes Land, das in den Lichtern des Abends die ganze Schönheit und den ganzen Segen einer fortgeschrittenen Zivilisation, präsentiert.
Sie erfahren einen Kulturschock, mit dem sie nicht fertig werden.
Das rechtfertigt natürlich nicht ihr Verhalten, aber es erklärt es.
Dann ist es um so ärgerlicher, dass vor vielen Jahren die Linken – unter Gysi und Lafontaine – dieses schon voraus gesagt haben.
Und es ist ärgerlich, dass ihre Taten stillschweigend hingenommen werden.
Denn das wirft ein extrem schlechtes Licht auf die wahren hilfesuchenden Menschen aus diesen zerstörten Ländern. Denn die gibt es tatsächlich. Und die brauchen nicht unseren Hass, sondern unsere Hilfe.
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Mit einem solch verfehlten politischen verhalten, - in dem man solche Straftäter auch noch in Schutz nimmt - erreicht man aber bei weitem nicht das, was man eigentlich will. Man macht es nur noch viel schlimmer. Man fördert sogar noch den Terrorismus.
Ich weiß das. Die Leute am Stammtisch wissen das. Nur in der Politik hat man es noch nicht begriffen.
Das dumme Volk
Ich denke, es ist uns gar nicht so richtig bewusst, was gerade geschieht. Es ist eine Veränderung des Denkens im Gange, die uns zu überrollen droht. Der Grund ist die Informationsflut, die es - so wie sie derzeit stattfindet – früher nicht gab.
Wenn man so zurückblickt ins Mittelalter, dann war das Volk ganz nach den Vorstellungen der herrschaftlichen Klasse geraten. Die meisten Bürgerinnen und Bürger konnten weder lesen noch schreiben. Es gab kaum Information was in der Welt geschah, und Bücher waren auch selten, oder es gab gar keine.
Schriften die unangenehm waren kamen auf den Index.
Das Volk arbeitete. Es ging dem erlernten Beruf nach. Sie glaubten an Hexen und Dämonen, erzählten Märchen und Schauergeschichten und glaubten die Wälder würden von Zyklopen beherrscht.
Die Menschen erlebten Kriege, Seuchen, und Zeiten des Aufbaus. Und über allem standen die Kirche und der Staat.
Informationen waren nicht erwünscht. Das Volk sollte dumm gehalten werden. Ein dummes Volk stellt keine Fragen. Es arbeitet, zieht in den Krieg und baut alles wieder auf.
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Doch die Zeit schreitet voran.
Da nützten auch die Bücherverbrennungen nichts. Radio, Fernsehen und Zeitungen sorgten nun für einen regen Informationsfluss. Und wenn man diese neuen Medien nicht verbrennen kann, dann muss man sie eben beherrschen.
Das ist so geblieben, bis das Internet und die weltweite Vernetzung hinzukamen. Dieses WWW konnte man nicht gänzlich beherrschen. Es dauerte ein paar Jahre bis es gut anlief. Man könnte die Startphase dieser neuen Entwicklung etwa in Jahr 2012 legen.
Was nun geschah war ein Internet-Marktschreien der Sonderklasse. Man muss sich das wie einen riesigen Marktplatz vorstellen, auf dem alle durcheinander schreien und durcheinander übertreiben und durcheinander Lügen und durcheinander beeinflussen.
Die Information droht durch dieses Niedertrampeln der Wahrheiten, gänzlich ins Mittelalter zurückzufallen; wenn da nicht … ja … wenn da nicht dazwischen ein paar Stimmen zu hören wären, die es sich anzuhören lohnt.
Und plötzlich wurden die Lügner auf allen Seiten zu Dorfnarren.
Sie standen da wie Trottel und logen weiter.
Und sie merkten nicht, dass sie ausgelacht wurden.
Doch es gab noch viele Leute, die ihnen zuhörten und nicht bemerkten, wie ihre Lügennasen immer länger wurden.
Und die jahrhundertelange eingefahrene Machtstruktur, die sie inne hatten, war auch nicht zu brechen.
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Was nützt aber die Wahrheit, die einige Leute zumindest erahnen oder erforschen können, wenn sie der Gleichgültigkeit einher fällt?
Doch die Wahrheit war gesät und wurde geerntet. Und sie vermehrte sich.
Und es kam eine schlimme Zeit, in der die Lügner mit Schimpf und Schande davon gejagt wurden.
Und das Volk musste wieder einmal alles aufbauen. Doch ob die Stadtmauer der Wahrheit, dem Ansturm der Lügner stand halten wird, wusste niemand. Oder es beginnt die Zeit der Frösche.
Interview mit der beleidigten Leberwurst
Wir begrüßen heute im Studio der „Allgemeinen Gemeinschaft der Dummschwätzer“ (AGD) zu einem Interview: Die Leberwurst.
Liebe Leberwurst,
man sagt ja, so spricht der Volksmund, dass sie leicht und schnell beleidigt sind. Was ist denn die Ursache dafür und sind diese Behauptungen gerechtfertigt.
Leberwurst:
Gerechtfertigt? Ich will ihnen einmal etwas sagen: Ihr Menschen habt es gerade nötig uns Leberwürste so etwas nachzusagen. Das darf ja wohl nicht wahr sein. Seid ihr noch ganz dicht?
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Man braucht nur jemanden in der Stadt zwei Sekunden lang anzusehen, und schon regt der sich auf, und droht dir mit "eine auf die Fresse Alda".
Man macht Satire über einen Politiker, und schon wird eine Staatsaffäre draus.
Man macht sich lustig über gewisse Religionen – die ich jetzt aus besagten Gründen nicht nennen will – und schon werden die Schnellfeuergewehre geladen.
Und ihr Hirnis fragt uns Leberwürste, warum wir immer gleich „die beleidigte Leberwurst“ sind?
Gleich gibt eine auf die Glocke Mann.
Studio AGD
Nun wollen wir uns aber nicht aufregen! Es ist ja nicht persönlich gemeint. Wir haben gehört, dass die Gemeinschaft der deutschen Leberwürste eine Petition einreichen wollen.
Leberwurst
Ja, wir sammeln Unterschriften um dieses Vorurteil aus der Welt zu schaffen. Denn wir Leberwürste, sind im Vergleich zu den Menschen, weitaus weniger beleidigt. Dass das mal klar ist.
Bei uns Leberwürsten gibt es auch eine ähnliche Bezeichnung. Die heißt: „Beleidigtes Menschlein“.
Wenn eine Leberwurst so bezeichnet wird, ärgert sie sich natürlich sehr. Denn es ist eine wirklich tiefgreifende Beleidigung.
Studio AGD
Das Sprichwort der beleidigten Leberwurst ist aber nun schon so alt, das bekommen Sie auch mit einer Petition nicht mehr aus dem
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Sprachgebrauch der Menschen weg.
Leberwurst
Das sind doch Vorurteile und Verleumdungen.
Haben wir jemals eine Klage wegen Beleidigung eingereicht? Nein.
Haben wir uns jemals über Satire – ob religiös oder politisch motiviert – aufgeregt? Nein.
Hat man jemals etwas in den Zeitungen oder den Medien überhaupt, etwas von uns gehört, dass wir beleidigt reagierten und Strafe forderten oder gar selbst ausgezogen sind um zu bestrafen? Nein.
Warum lasst ihr es dann nicht sein, uns Leberwürste in euere menschlich dumm kindischen Reaktionen hineinzuziehen?
Die Gemeinschaft der deutschen Leberwürste fordert daher, uns künftig aus dem Spiel zu lassen, wenn es darum geht Vergleiche mit "Beleidigten Individuen" zu ziehen. Denn wir wollen auf gar keinem Fall mit Menschen verglichen werden. Und schon gar nicht schlechter dargestellt werden. Denn unsinniger als viele Menschen, kann sich keine Leberwurst dieser Welt verhalten. So beleidigt wie Menschen, können wir Leberwürste niemals sein. Wir verbitten uns daher entschieden, diese Beleidigung der "Beleidigten Leberwurst" künftig anzuwenden. Sonst müssen wir Leberwürste die erste Montagsdemo der Leberwürste planen.
Studio AGD
Äh … Ja … Das war bei uns zu Gast im Studio, die bel … äh nee, die Leberwurst. Ob die Leberwürste nun wirklich eine Montagsdemo planen, erfahren Sie bei uns. Wir informieren Sie weiter.
Danke liebe Leberwurst, für das Interview.
Leberwurst
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Bitte, gerne.
Beleidigte Leberwurst Teil 2
Studio AGD
Wir berichteten gestern an dieser Stelle vom Interview mit dem Vorsitzenden der deutschen Leberwürste, Lebi Leberwurst, der sich über das Vorurteil und die Verleumdung beklagte, dass Leberwürste schnell beleidigt wären. Leberwurst bestand entschieden darauf, dass die deutschen Leberwürste bei weitem nicht so schnell beleidigt wären, wie die Menschen. Weiterhin drohte Leberwurst mit Montagsdemos, wenn diese – wie er es selbst bezeichnet – Vorurteile gegen Leberwürste, nicht beendet würden.
Unsere Korrespondentin in Berlin Kunigunde Huibuili berichtet direkt vom Berliner Alexanderplatz, wo Leberwurst heute angeblich gesichtet wurde.
Wir schalten direkt zu Kunigunde nach Berlin und fragen: Kunigunde, wurde die Leberwurst wirklich bei Vorbereitungen zu einer Montagsdemo ertappt?
Kunigunde Huibuili
Ja, wir stehen hier am Berliner Alexanderplatz, wo die „beleidigte Leberwurst“ heute gesichtet wurde. Und ja, sie wurde von mehreren Zeugen gesehen, wie sie Fotos gemacht haben soll. Hier vor Ort befindet sich auch die Soziologin, Autorin und Politikerin Jutta Dibeldinks, die die Leberwurst selbst gesehen haben will.
Frau Dibeldinks, was hat die Leberwurst hier gemacht?
Dibeldinks
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Erst einmal muss man feststellen, wie wir inzwischen ermitteln konnten, dass Leberwurst von einem Bauernhof stammt, dessen Besitzer mehrfach mit rechten Sprüchen aufgetreten ist. Bauer Harry Knobelbums soll mit rechten Elementen sympathisiert haben und immer noch sympathisieren. Was der Hof, von dem die Leberwurst herstammt, für Einflüsse auf seine Erzeugnisse hatte, kann man sich ja vorstellen. Und dann sind hier in Berlin in der Nähe von Leberwurst eben solche rechten Typen gesichtet worden. Ich werde mehr dazu sagen, wenn ich heute Abend bei Annegret Wurm in ihrer politischen Talkshow live auf Sendung bin.
Es ist davon auszugehen, dass diese Neurechten Leberwürste Verstärkung vom rechten Sektor bekommen. Wie heute bekannt wurde, soll der AFD-Politiker Willi Wumpelbings durchaus Verständnis für das Anliegen der „Rechten Leberwürste“ haben.
Kunigunde Huibuili
Aber in unserem Studio hat Leberwurst doch nur gefordert, dass das Vorurteil der beleidigten Leberwurst – im Vergleich zu den Menschen – längst nicht mehr haltbar und tragbar ist, weil die Menschen inzwischen viel schneller beleidigt reagieren als Leberwürste es je waren.
Dibeldinks
Wie wir ja festgestellt haben, wurden die Leberwürste offenbar von der AFD zu diesem Protest verleitet, um Wähler zu gewinnen. In solchen rechten Kreisen ist immer einer der verführt und es gibt Leute die sich verführen lassen. Es ist jetzt Sache des Gesetzgebers, diese Neurechten Montagsdemos der rechtsradikalen Leberwürste zu verhindern und die Anstifter zu verhaften und dem Gesetz zu übergeben.
Kunigunde Huibuili
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Aber was sehe ich da? Dort ist tatsächlich Leberwurst, der mit einem Megafon Parolen verbreitet. Hören wir einmal hin, was er sagt.
Leberwurst
Sie heulen herum und machen sich Pippi in die Hose, wenn man nur ein falsches Wort sagt, falsch denkt oder falsch reagiert. Ihr Menschen seid beleidigt wenn es gegen Religion geht, gegen Politik, gegen eine Partei, gegen eine Meinung, oder gegen euer Auto. Ihr Menschen seit wegen jedem Mist gleich zutiefst beleidigt und fordert Höchststrafen. Wogegen wir protestieren ist nicht das dumme beleidigt sein, wegen jedem Furz, von euch Menschen. Nein, wir protestieren gegen die Bezeichnung der beleidigten Leberwurst. Wir Leberwürste protestieren entschieden dagegen und lehnen uns dagegen auf.
Kunigunde Huibuili
Ja, und nun ist die Polizei vor Ort und Leberwurst wird verhaftet. Was droht ihm nun, Frau Dingsbums.
Dibeldinks
Dibeldinks, mein Name ist Dibeldinks.
Kunigunde Huibuili
Oh, entschuldigen Sie Frau Ding... äh Dibeldings. Aber was passiert nun mit Leberwurst?
Dibeldinks
Nun, auf Volksverhetzung, Landesverrat, Mitgliedschaft einer Terroristischen Gemeinschaft und Mitgliedschaft rechter
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Gruppierungen … da kommt etwas zusammen. Ich bin ja kein Richter, aber ein paar Jahre dürften da schon drin sein. Das dürfte die Haltbarkeit von Leberwurst sicher bei Weitem überschreiten.
Kunigunde Huibuili
Und wir geben zurück ins Studio
Studio AGD
ja, wie es mit dem Protest der beleidigten Leberw. Äh nee … Nochmal. Entschuldigen Sie.
Also. Wie es mit dem Protest der Leberwürste weiter geht, und insbesondere ihres Vorsitzenden, erfahren Sie hier bei uns im Studio des AGD.
Und ob Bauer Harry Knobelbums wirklich rechtsradikale Freunde hat, werden wir dann auch sicher feststellen können.
Und wir werden versuchen ein Interview mit dem AFD-Politiker Willi Wumpelbings zu bekommen, der Verständnis für die Neur … äh … für die bel … äh für die Leberwürste gezeigt hat.
Bleiben Sie dran. Wir informieren Sie weiter.
Die gelbe Blume
In einem fernen Land, vor langer Zeit, lebten einmal zwei Völker. Es waren die Duras und die Zentras. Die Duras hatten eine verehrende Kriegszeit gegen eine brutale aufständische Gruppe erlebt, deren Symbol eine gelbe Blume war. Sie entwickelten gegen die Leute der „Gelbblumen“ einen großen Hass. Das hatte zur Folge, dass niemand
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mehr diese gelben Blumen als Schönheit, sondern als Symbol des Schreckens ansah.
Bei den Zentras war diese Blume aber das Symbol für Liebe, Fruchtbarkeit und Glück.
Als die Duras zum ersten Mal auf die Zentras trafen, verstanden sie das falsch und entwickelten Zorn und Hass gegen die Zentras. Für sie war klar: wer die gelben Blumen verehrt, muss schlecht sein.
Und es entstand ein furchtbarer Krieg.
Und das geschah nicht wegen der Blume, sondern wegen der Dummheit der Völker.
Und so ist es noch heute.
Und was auf den Wiesen und Feldern wuchs, war einfach nur eine gelbe Blume.
Wenn man den Terror pflegt, wie einen Rosengarten
Denken wir doch einmal an die Zeit zurück, als Schröder Kanzler war. Damals wollte unsere heutige Bundeskanzlerin schon Truppen in ausländische Kriegsgebiete schicken. Schröder hat das aber damals – trotz Druck aus der amerikanischen Regierung - nicht erlaubt. Und kaum war Merkel Kanzlerin, schon wurden die deutschen Gewehre wieder durchgeladen und es wurde gefeuert; wie in alten Zeiten. Da konnten diese feinen Politiker auch schon mal das Grundgesetz ändern. Na ja, sie und Gauck waren das Schießen von der Mauer her gewöhnt. Man gewöhnt sich ja an alles; wie der
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Frosch in der Frosch-Zeit.
Dieser Terrorismus und die Flüchtlingsströme sind das Resultat einer Regierung, die zuerst schießt und dann NOCH NICHT EINMAL fragt. Es ist eine deutsche Gewaltregierung, die sich bedingungslos der NATO und den amerikanischen Präsidenten – von Regen bis Obama – anschließt. Und nun ist man traurig, dass diese Folge der geplanten Präsidenten mit Trump vielleicht unterbrochen wurde. Denn der gehört offenbar nicht zur Familie. Aber wird sich etwas ändern? Warten wir es ab. Die Clinton war besser Kriegs-erzogen.
Es werden Kriege geführt. Es werden ausländische Regierungen gestürzt. Es werden ausländische Politiker in den politisch medialen Dreck gezogen. Ausländische Politiker werden gestürzt. Es werden Gruppen unterstützt, die der eigenen Planung dienlich sein könnten; obwohl man diesen Gruppierungen niemals eine Waffe verkaufen dürfte, tut man es doch. Das ist schlimmer, als wenn man auf dem Berliner Alexanderplatz eine Wagenladung Feuerwaffen ausladen würde mit einem Schild auf dem steht: „Jeder kann sich nehmen was er will. Es ist ab heute legal“.
Nun hat man sich mit Leuten angelegt, die viel lieber "Heilige Kriege" führen, als auf dem Acker zu arbeiten und Frieden mit sich und der Welt zu schließen.
Doch das Spiel geht weiter, so als wäre nichts geschehen.
Es geht bis zu politischen Attentate und Morde. Und es geht um Falschmeldungen, um Pressepropaganda und um Fehlinformation. Sogar im eigenen Land werden politisch anders Denkende und anders orientierte Gruppen und Parteien auf eine Weise angegriffen, die mich noch mehr an unsere unschöne Vergangenheit erinnert. Übelste Beschimpfungen werden ausgesprochen, wenn die Bevölkerung demonstriert. Die Nazi-Keule wird ausgepackt und Demonstranten werden alle über den rechtsradikalen, rechtsextremen und rechtsorientierten Kamm gezogen.
Wie es in einer Science-Fiction Serie lautete: „WIDERSTAND IST ZWECKLOS“
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So hat man den Eindruck, wird die Politik Merkel geführt. Unliebsame Gegner wurden, und werden, mit Hilfe der Medien beseitigt. (geteert und gefedert) Man hetzt uns gezielt auf, gegen unliebsam gewordenen Politiker, und wir empören uns. Machenschaften anderer Personen entgehen uns vollkommen und niemand regt sich auf.
Man bringt Skandale und bedient sich der Presse. Wir erinnern uns z.B. an Skandale von Wulff, Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble, Björn Engholm, Friedrich Merz, Joschka Fischer, Klaus Wowereit, Hannelore Kraft, Gregor Gysi, Karl-Theodor zu Guttenberg und viele andere. Gute Leute wurden der Reihe nach aus dem Spiel geschlagen.
Nur einer steht über allem: Der amerikanische Präsident und die NATO. Und somit ihre Welteroberungspolitik. Es lebe der Imperialismus.
Schlimm ist nur, dass es so viele Deutsche gibt, die dem Wolf noch die Tür zum Hühnerstall öffnen, und ihre Tat noch intellektuell und rhetorisch geschickt begründen. Und es gibt noch zu viele Leute, die dem Leitwolf im Schafspelz folgen. Sie laufen dem Rattenfänger von Hameln hinterher, bis es zu spät ist.
Das sind die Ursachen für das Elend der Welt, dass uns nun auch unwiderruflich in Europa erreicht hat.
Mit dieser widerwärtigen Politik wird nicht nur unendliches Elend verbreitet sondern auch jede Menge Hass. Und dieser Hass trifft uns jetzt. Und es gibt Tote. Diejenigen, die es vorausgesagt haben, wurden mundtot gemacht.
Nun macht man die Flüchtlinge dafür verantwortlich, was ganz andere verbockt haben. Es sind so viele Flüchtlinge hilfesuchend in unser Land gekommen, die nicht dem Terror dienen, aber die Folgen jetzt ausbaden müssen.
Man braucht keine Weitsicht um das zu erkennen. Selbst Blinde rennen nicht gegen die Laterne. Da muss man schon gegen rennen wollen. Es wurde in der Weltspitze ein extrem bösartiger Plan
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geschmiedet. Und die Kanzlerin weiß das, folgt diesem Plan und spendet Trost. Sie haben den Hass gesucht. Sie haben den Hass geerntet. Sie waren aber nicht da, als er ausgeübt wurde. Es trifft immer nur die Unschuldigen.
Die Welt ist in Unordnung geraten. Aber diejenigen, die diese Unordnung verursacht haben sind traurig, weil ihr Plan nicht so gut funktioniert, wie sie sich das immer vorstellten.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Mir tun nur die Menschen, und Kinder, in der Welt unendlich leid, die darunter leiden. Da weiß man nicht ob man wütend oder traurig sein soll. Und man weiß nicht, was man machen soll.
WIDERSTAND IST ZWECKLOS?
2017
Auch dieses Jahr begann mit einer Schreckensmeldung aus Köln. Wieder sind etwa 2000 Männer nordafrikanischer Herkunft nach Köln gereist.
Aber sie wurden von einer Vielzahl von Polizisten gestoppt und kontrolliert.
Januar 2017
Und wieder Angst in der Silvesternacht.
Da kommt am Neujahrstag 2017 ein Polizist, nach 15 Stunden Einsatz, völlig fertig und durchgefroren nachhause, und kann erst mal nur am Tisch sitzen und gar nichts machen. Obwohl er sehr müde ist, kann er nicht einschlafen, so durchgefroren und fertig ist er.
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Es war ein Einsatz, der ihm 15 Stunden lang höchste Aufmerksamkeit und Vorsicht abverlangt hat. Seine Familie konnte er in dieser Nacht – trotz Jahreswechsel – nicht anrufen. Frau und Kinder wussten nicht wie es ihm geht.
Von unteren Kreisen stets als „Scheiß Bulle“ bezeichnet, muss er sich nun auch noch von höchster Stelle als rabiater Rassist beschimpfen lassen. Da fragt er sich ernsthaft, warum er sich das noch antut. Undank ist der Welten Lohn. … Nein … Gott sei Dank steht ein Großteil der Bevölkerung hinter ihm. Die Bevölkerung bedankt sich für den Einsatz, der alles andere als einfach und harmlos war. Es hätte in jeder Sekunde etwas passieren können. Und trotzdem fragt er sich, warum er sich das, bei so viel Undank und Unverständnis, immer noch antut und immer wieder seinen Kopf hinhält.
Da wird die Polizei, von Leuten die nicht wissen was Twitter ist, als rassistisch beschimpft. Es sind bei einem „Tweet“ nur 140 Zeichen erlaubt. Da sind Abkürzungen wie „Nafris“ völlig normal. Das war schon bei den SMS so.
Aber das ist typisch Deutschland. Ein Land der durch geknallten intellektuell völlig überzogenen Dummschwätzer.
Da kommen - wie letztes Jahr - hunderte Typen nach Köln, mit denselben Absichten wie letztes Jahr. Und nun regt man sich auf, weil die Polizei sie, nach den Geschehnissen und den Erfahrungswerten des Vorjahres, eingekesselt hat, um die feiernden Kölner zu beschützen.
Man muss sich nur mal vorstellen, im Jahreswechsel 15/16 wären so viele Polizisten vor Ort gewesen, die das damalige Geschehen verhindert hätten. Dann hätten sich einige Politiker und Gutmenschen auch das Maul zerrissen, wie man diese armen Zuwanderer so schlecht behandelt hat. Der Polizeipräsident hätte damals Rede und Antwort stehen müssen. Man muss sich doch nur mal die Frage stellen, warum so viele Zuwanderer ausgerechnet dann, und dort, auftauchen, wo es im letzten Jahr schon sexuelle Übergriffe gab. Wenn diese Leute auch nur einen Funken Verstand
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und Anstand im Kopf hätten, dann wären sie nicht angereist, sondern hätten den Jahreswechsel gemütlich anderswo gefeiert. Das ärgert mich am meisten.
Und es ärgert mich, dass man immer mehr Polizeikräfte einsetzen muss, um unsere Bürgerinnen und Bürger vor den misslungenen kulturellen und religiös entarteten eingewanderten Anschauungen zu beschützen.
Es muss immer erst etwas passieren, dass man wach wird. Aber offenbar sind nicht alle aufgewacht. Vielleicht sollten einige Politiker einfach mal nichts sagen. Es kommt eh nur Müll. ...
Und dann: "Nafri" ist einfach nur eine Abkürzung die die Polizei im Funk gebrauchte. Mehr nicht. Wer mehr dahinter sieht, sollte in seinem eigenen Inneren und seiner eigenen Anschauung nachsehen, ob da noch alles stimmt.
Und dann noch etwas zum Racial Profiling.
Das ist ja wohl die bösartigste und übelste Entartung der „höheren Kreise“.
Unserer Polizei rassistisches Vorgehen vorzuwerfen ist eine bodenlose Frechheit und eine dummdreiste Beleidigung der Polizei gegenüber.
Lasst das „Racial“ einfach weg, und es stimmt. Diese Leute sind aus der Erfahrung des letzten Jahres heraus kontrolliert und festgehalten worden. Nicht aus irgendwelchen rassistischen Gründen, wie man der Polizei mit diesem Begriff vorwirft. Alleine schon so etwas zu behaupten, ist eine bodenlose Frechheit und Beleidigung unserer Polizei gegenüber, die immer mehr ihre Köpfe hinhalten müssen, wegen politischen Handlungs- und Denkweisen, die an Überblick und Verständnis mangeln lassen.
Jetzt mit dem Begriff "Racial Profiling" zu kommen, ist völlig daneben und fehl am Platz.
Die Polizisten müssen immer mehr ihre Zeit und ihre Köpfe für eine völlig intellektuell überzogene und total unlogische Politik hinhalten.
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Die Leute von der Polizei wären auch lieber an Silvester bei ihren Familien zuhause gewesen. Und die Familien hätten auch lieber an Silvester die Väter, Mütter, Söhne oder Schwestern zuhause gehabt.
Und wenn jetzt jemand wieder überschlau meint, dass das der Beruf eben sich mitbringt; dann denkt mal darüber nach, dass die normalerweise nicht in dieser Masse Dienst tun müssten.
Das ist erst so, seit dem man die übelsten Straftaten, und sogar Betrügereien am Staat selbst, totgeschwiegen werden.
Deutsche Steuerhinterzieher wandern für Jahre ins Gefängnis. Und Vergewaltigungen von zugewanderten Typen unbekannter Herkunft, und ohne Ausweis und Erinnerung wo sie herkommen, werden von höchster Stelle geduldet.
Und während sich die überschlauen Kritiker die bodenlos frechsten Argumente gegen die Polizisten ausdachten – die natürlich wieder an allem schuld sind, wie letztes Jahr – waren sie an diesen Feiertagen gemütlich im Schoße der Familie gut aufgehoben. Die Masse der Polizisten mussten viele Stunden über Nacht in der Kälte ununterbrochen Dienst tun.
Vielleicht wäre ein DANKE mehr angebracht, als diese unverschämten Frechheiten aus der politischen Richtung. Und am meisten leiden die wirklichen Flüchtlinge darunter, die den ganzen Hass zu spüren bekommen.
Also diese DDR-Politik muss aufhören.
Wenn man "Gutmensch-Denken" übertreibt, wird man zur Gefahr für Land und Leute.
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Liebe alte Zeitung,
Februar 2017
es ist schon sehr lange her, da war noch alles wahr was in dir geschrieben stand. Mein Vater sagte das damals jedenfalls; und er war überzeugt davon. Na ja, das ist ja auch schon mehr als 50 Jahre her. Ich wuchs heran, und habe dich – liebe Zeitung – selbst gelesen und war auch selbst überzeugt, dass das alles wahr ist was in dir geschrieben stand. Das ist aber auch schon gut und gerne 20 Jahre her.
Aber damals änderte sich dann doch etwas, langsam aber sicher. Das ging nicht so von heute auf morgen. Oh nein, das dauerte eine Weile. Und es dauerte eine Weile bis einige Leser dahinter kamen. Doch mit der Zeit wurden auch meine Zweifel immer größer. Seltsam nur, dass das irgendwie mit dem Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung parallel zu laufen schien.
Plötzlich wurde es Mode, liebe Zeitung, dass Du immer mal wieder eine „Sau durchs Dorf gejagt hast“.
Dabei fragt man sich aber immer wieder, wer die Sau ausgesucht hat, und wie viele Monate – oder gar Jahre – sie durchs Dorf gejagt wird. Vielleicht, bis sie tot zusammen bricht?
Ich frage mich wirklich, wer bestimmt wer die neue Sau ist, die fertig gemacht werden soll. Um Gerechtigkeit geht es ja wohl nicht. Denn dann könnte ich noch vieles verstehen.
Ich stelle mir das bildlich vor wie Du, liebe Zeitung, in den Meetings sitzt und ein Oberboss dir berichtet, wer gerade an der Reihe ist, und wie lange das gehen soll.
Ich stelle mir auch vor wie dieser Oberboss dir, liebe Zeitung, sagt worüber berichtet werden soll, und worüber nicht. Vielleicht stand dieser Oberboss ja vor dem Mauerfall noch auf der anderen Seite der Mauer und hat Leute verraten die flüchten wollten.
Heute hab ich leider das Gefühl, dass deine Glaubwürdigkeit – liebe gute alte Zeitung – weitaus schlimmer geworden ist, als es das vor
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dem Mauerfall je war.
Darum lese ich viel lieber, dass der Schwager eines „Z-Promis“ Fußpilz hat, als die Kriegstreiberei der bisherigen „Skull & Bones Gruppen“, oder irgendwelchen anderen durch geknallten irren Kriegstreibenden Privatbunkerbauer.
Wenn man aber die „Anpassungsmoral“ der ehemaligen DDR-Medien, unseren heutigen Propaganda-Anforderungen zugrunde legt, so wird mir angst und bange, wenn ich mal nichts über das „Leben nach dem Dschungelcamp“ lesen darf.
Und wir stehen da wie Leser, denen man noch erzählen kann, dass es einen Osterhasen, einen Weihnachtsmann und ein Christkind gibt. Haltet ihr uns für so blöd?
Das Schlimme daran ist nur, dass ich nicht weiß ob euch das bewusst ist.
Oder geht es wie in der DDR; so nach dem Motto:
Wer es glaubt, ist gut.
Und wer es nicht glaubt; auch egal.
Und wer aufmuckt; weg damit.
Nein liebe Zeitung, damals, als mein Vater noch begeistert war von dir, und dich jeden Tag gelesen hat, ja damals war das Gefühl noch besser.
Vielleicht hat aber auch damals keiner bemerkt, wenn Du, liebe Zeitung, mal ein wenig Geschwindelt hast.
Heute, liebe Zeitung, wird gelogen dass sich die Balken biegen. Aber ob man es glaubt oder nicht, interessiert keinen. So lange noch der Shitstorm bei Facebook unter den Berichten funktioniert, ist eure Welt noch in Ordnung.
Ich frage mich nur, wie lange noch. Ist dir eigentlich klar – liebe alte Zeitung – wie sehr Du herunter gekommen bist?
Na ja, ich wickle heute nur noch die Kartoffelschalen in dir ein. Sei
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mir nicht böse – liebe gute alte Zeitung – aber ich habe leider keine andere Verwendung mehr für dich.
Es grüßt dich
ein ehemaliger Leser.
Weitere Texte folgen.
Rüdiger Janson
www.janson-ruediger.de
Autor von „Eden 2610“