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Liebe Leser das hier müsst Ihr wirklich nicht glauben. Aber versucht es euch doch einmal vorzustellen! |
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Bericht eines Alien an
seinen Heimatplanet Nommo 2003 Wir haben den Planet
gefunden, den man Erde nennt. Er ist reich an Flora und Fauna. Es gibt dort
Wesen, die sich Menschen nennen. Diese Wesen haben sich, über das tierische
Dasein hinaus, weiter entwickelt. Allerdings geht ihre Entwicklung zu göttlichen
Wesen nur sehr langsam voran. Die Menschen, die sich in Völker gruppieren,
sprechen etwa 3000 verschiedene Sprachen und sind sich auch genau so uneinig
untereinander. Ihre Profitdenken rechtfertigt oft rigorose Maßnamen gegen
Umwelt und Natur. Obwohl die Menschen Maschinen bauen und bereits mit einem
Raumschiff ihren Mond besucht haben, ist ihre Verhaltens- und Handlungsweise für
unsere Verhältnisse vollkommen unverständlich. Ihre Einbildungskraft ist so tiefgreifend, dass sie eine Weiterentwicklung ihres klaren Verstandes stark
vermindert. Dieser Wahn hat auch den Erfolg ihrer Intelligenz und Kreativität
über Jahrhunderte hinweg behindert. Dabei wäre es dringend notwendig, wegen
ihrer enormen Gewaltbereitschaft, ihre Scheinbilder durch klares Denken zu
ersetzen. Ihr Geltungsbedürfnis und das Streben nach Macht mobilisiert in
vielen von ihnen ungeahnte Energien. Den Menschen mangelt es oftmals stark an
Einfühlungsvermögen. Selbst von höchster herrschaftlicher Stelle aus, werden
Grausamkeiten befohlen die ein normal denkendes Individuum nicht zu begreifen
vermag. Die Todesstrafe ist eine durch nichts zu rechtfertigende Form grausamer,
erniedrigender und charakterloser Behandlung. Über ihre bestialischen und rücksichtslosen
Kriegspraktiken möchte ich, aus Rücksichtname unseres Gefühlsempfindens,
nicht berichten. Seit sie wissen, dass sie anderen Menschen große Schmerzen zufügen
können, tun sie dies oftmals mit einer geradezu genüsslichen Befriedigung. Von
höchster Stelle befohlen befördern sie auch noch, in ihrer modernen Zeit, mit
Grausamkeiten wie Strom oder Gas, Menschen vom Leben zum Tode. Eine Kontaktierung
dieser Wesen ist, ihrer wilden Unberechenbarkeit wegen, nicht zu empfehlen. Es
wird, wenn überhaupt, noch viele Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dauern
bis wir diese Wesen in unsere Gemeinschaft aufnehmen können. Es gibt jedoch
auch Hoffnung. In einigen wenigen Ländern versucht man den richtigen Weg zu
gehen. Doch die Macht siegt derzeit noch über die Vernunft. Es gibt Menschen
die reinen Herzens sind. Auf ihnen ruht unsere Hoffnung, und die Hoffnung ihrer
Nachkommen Im Geiste mit euch, Nommo |
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Hallo Nommo Bevor ich auf deinen Bericht antworte, erzähle uns Menschen doch bitte noch mehr von euch. Kann man auch anders leben als die Menschen sich das vorstellen können? Rüdiger |
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Erster Brief eines Alien an die
Menschen Eigentlich wollte ich diesen Bericht gar nicht schreiben. Aber da die Leser nicht wissen können, dass ich wirklich ein Außerirdischer bin, gibt es wohl nichts dagegen einzuwenden. Hallo Rüdiger. Hallo Menschheit. Mein Name ist Nommo. Meine Heimat ist ein Planet im Sirius-System. Es war vor achttausend Jahren, da entdeckte einer unserer Wissenschaftler durch Zufall einen wunderschönen blauen Planet in neun Lichtjahren Entfernung. Es war die Erde. Planeten wie die Erde gibt es nicht sehr viele. Darum freuten wir uns wie kleine Kinder über unsere Entdeckung. Wir entdeckten Spuren anderer raumfahrenden Völkern, die die Erde schon viel früher besucht hatten. Zwei dieser Völker nahmen schon bald Kontakt mit uns auf. Es handelte sich um unglaublich hoch entwickelte Wesen. Sie verboten uns eine Einmischung in die Entwicklung der Menschen. Sie sagten, dass jedes Volk seine eigenen Erfahrungen machen müsste, sonst wäre eine eigenständige Entwicklung nicht möglich. Das eine Volk glaubte nicht, dass sich die Menschen so entwickeln, dass sie eines Tages in einem Paradies leben würden. Das andere Volk glaubte an eine positive Entwicklung. Sie erlaubten uns, die Menschen zu beobachten. Eure Sitten und Bräuche widerten uns jedoch dermaßen an, dass wir nicht mehr viele Freiwillige fanden, die sich die Tragödien ansehen wollten. So beschränkten wir unsere Aktivitäten auf wenige Stichproben, die wir einmal in einem Jahrhundert durchführten. Aber egal wann wir kamen; wir sahen jedes Mal entsetzliche Grausamkeiten wie Scheiterhaufen, Folter, Barbarei, Bomben, Kriege und blinde gefühllose Handlungen, die ein zivilisiertes Volk nicht machen dürfte. Wir sahen religiöse Machthaber die genau das Gegenteil waren was sie eigentlich sein sollten. Wir sahen Könige und Kaiser die sich für Götter hielten. Wir sahen Führer die die Worte und Lehren der Propheten für sich nutzten um damit ganze Völker zu beherrschen. Wir sahen, dass der Mensch sich noch lange nicht weiter entwickeln würde. Das ist bis heute so geblieben. Es gibt zwar mittlerweile Ansätze einer Veränderung, doch das sind noch zu wenige. Das zwanzigste Jahrhundert war das Jahrhundert schrecklicher Kriege. Es steht der Folterzeit im Mittelalter, und der Zeit davor, in nichts nach. Nun beginnt der Mensch nach den Sternen zu greifen. Doch solange es keine sichtbare Veränderung in der Denkweise der Menschen gibt, werden wir nicht zulassen, dass sie ihre Grausamkeiten ins Weltall hinaus tragen. Wir werden ihre Aktivitäten im Weltall stören. Nommo |
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Zweiter Brief eines Alien an die Menschen Oh ihr Menschen auf der Erde, wenn Ihr wüsstet wie euer Ruf im weiten Universum für Angst und Schrecken sorgt. Und wenn ihr euch selbst im Spiegel sehen könntet, wie sehr würdet Ihr leiden. Die Kinder auf
unserem Planet fürchten sich vor euch. Es ist noch nicht lange her, da stand ich mit meinem Sohn abends
auf einer unserer Raumbasen. Wir schauten uns die Sterne an. Doch immer wieder
gingen unsere Blicke Richtung Erde. Mein Sohn fragte mich, wie lange es noch
dauern würde, bis die Menschen mit Raumschiffen unseren Planet erreichen
können. In seinen Augen sah ich Furcht und Schrecken. Man misst ein Volk selten
nach seinen guten Werken; ausschließlich die schlechten Eigenschaften werden zu
ihrem Markenzeichen. Ich blickte hinaus Richtung Erde, legte meine Hand auf
seine kleine Schulter und erklärte ihm, dass wir nicht zulassen würden, dass
die Menschen jetzt schon brauchbare Raumschiffe bauen würden, mit denen sie
neun Lichtjahre überbrücken können. Er schien etwas erleichtert. Immer wieder
fragen unsere Kinder, ob die Menschen wirklich so grausam sind wie es
geschrieben steht. Sie fragen, ob die Beobachter sich vielleicht geirrt hätten.
Aber unsere Beobachter haben sich nicht geirrt. Der einzige Trost für die
Ängste unserer Völker im Weltall ist, dass es auch gute Menschen gibt, die
gegen das Böse kämpfen. Mein Sohn schaute immer noch hinaus und schien an
meiner Zuversicht zu zweifeln. |
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Brief an die Aliens 2003 Zitat: Desmond Tutu,
südafrikanischer Bischof und Friedensnobelpreisträger (geb. 1931) Viele Grüße |
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Hallo Rüdiger In Liebe und im Namen
Gottes |
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Lieber Nommo, Ja, seit vielen Jahren bemühe ich mich mit meinen Texten und Büchern etwas in der Welt zu verändern. Doch statt mich zu verstehen, zählen viele Menschen nur meine Schreibfehler. Sie halten sich für besonders schlau, begreifen aber gar nichts. Sie beschimpfen Menschen wie mich als "Weltverbesserer". Sie sagen, man sollte erst einmal bei sich selbst anfangen, wenn man etwas verbessern will. Weißt du Nommo; ich komme aus dem Handwerk. Wenn ich immer nur meine Werkzeugkiste aufgeräumt hätte, statt Maschinen zu reparieren, hätte ich eine Menge Ärger bekommen. Mit der Welt ist es genau so. Jeder von uns muss über seinen Tellerrand hinaus blicken um etwas verändern zu können. Du sagst, Du hast mich Inspiriert. Dann möchte ich jetzt sagen, dass ich es aufgebe. Ich kann und werde auch nichts verändern. Aber das wusste ich eigendlich schon, als ich mit dem Schreiben begonnen habe. Trotzdem habe ich, all meiner Schwächen bewusst, viel geschrieben und in die Welt hinaus verbreitet. Ernte ich nun Hohn und Spott frage ich mich ob es das überhaupt Wert war. Aber ich habe es wenigstens versucht. Mein Opfer ist gering, im Gegensatz zu den Opfern die andere Menschen gebracht haben, um etwas zu verändern. Ich frage mich ob das alles umsonst war, nur weil sich einige Menschen für besonders schlau halten und auf alle Fragen eine schnelle Standardantwort haben? Dann wird die Menschheit an ihrer eigenen Intelligenz zugrunde gehen. Weise Menschen haben viele schöne Zitate hinterlassen, aber nur Weise Menschen haben diese wahrgenommen. Intelligente Menschen haben nur die Schreibfehler darin gezählt. LG Lieber Rüdiger: Du weißt schon, dass du nicht anders kannst. Du bist kein Niemand. Du willst etwas hinterlassen, wenn einmal deine Zeit abgelaufen ist. Und dafür wirst du auch weiter kämpfen. Nommo |
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Entwicklungsbericht von Nommo an die Menschheit. Zum besseren Verständnis haben wir an unser Volk einen Entwicklungsbericht gesandt, von dem wir eine Kopie hier veröffentlichen. Was den Ursprung des Menschen betrifft, haben wir hier etwas weggelassen. Das glaubt uns eh keiner. Der
Mensch und der Affe sollen einen gemeinsamen Vorfahren haben. Laut eurer
Bibel soll der erste Mensch aus dieser Entwicklung Adam gewesen sein.
Nach der Erkenntnis der Forscher sollten also die Menschen eine Menge
von ihren Vorfahren geerbt haben. Als der Mensch zu denken begann, war
das der Beginn einer tragischen und langen Entwicklungsfase. Doch alle
Hoffnung lag in der Weisheit weniger Menschen. Aber, fangen wir am Anfang an. Tiere
haben zwei grundlegende Interessen. Sie leben um zu fressen und zu sich
zu paaren. Wenn die Geschichte mit Adam und Eva stimmt, hat sich ihre "Erkenntnis" zu Beginn ihres Menschwerdens, sehr schnell vollzogen. Aber was auch immer geschehen ist, ob Darwin recht hat oder Däniken, die Menschheit ging durch ein tiefes Tal ihrer Entwicklung. Und am Anfang entwickelten sich auch wieder einige Menschen zum Tier oder Tiermensch zurück. Am
Anfang lebten auch die Menschen um sich zu ernähren und für den
Geschlechtsakt. Nur hatten die Menschen, mit der etwas höheren Intelligenz, plötzlich
andere Mittel erhalten dies umzusetzen. Das starke Männchen, das eine
Herde anführte trommelte nicht mehr mit den Fäusten auf die Brust um
seine Gegner zu beeindrucken; er hatte den Sinn und Zweck eines stabilen
Stockes erkannt. Der Mensch baute Waffen. Menschen entwickelten
Kreativität, was in einigen Fällen durchaus positive Entwicklungen
erzeugte.
Das Balzverhalten ist auf den menschlichen Sexualtrieb zurückzuführen. Bei vielen Menschen herrscht dieser Trieb oftmals über den Verstand. Obwohl das bei sehr vielen Menschen so ist, haben sie es selbst nicht erkannt und würden es auch niemals zugeben. Manchmal lassen sich Menschen von diesem Sexualtrieb so manipulieren, dass sie sich selbst, und oft auch ihre Mitmenschen, ins Unglück stürzen. Das Balzverhalten mutierte aber auch bei einigen Menschen zu einer „Sucht nach Bewunderung“ . Sie kaufen Sachen die sie nicht brauchen, mit Geld das sie nicht haben, um Leuten zu imponieren die sie nicht mögen. Einige Menschen tun auch Dinge, die sie bei klarem Verstand nie tun würden. Sie verhalten sich sehr auffällig und versuchen Aufmerksamkeit zu erregen. Da der Verstand in vielen Fällen nicht mehr zu kontrollieren ist, erreichen sie oft nur das Gegenteil. In diesem Stadium der menschlichen Entwicklung handeln menschliche Wesen oft gegen jede Vernunft. Letztendlich
muss man Balz und Rangfolge bei den Menschen noch enger miteinander
verbinden, als bei den Tieren. Menschen wurden von diesen Gefühlen
vorangetrieben in ihrer technischen Entwicklung, was auch wieder gut
war. Das Balzverhalten wurde zur grenzenlosen Habgier und Prunksucht.
Denn was vielen Tieren von Natur aus gegeben wurde, musste sich der
Mensch erst irgendwie beschaffen. Gesellschaftlich war die Menschheit in
allen Zeiten unfähig geblieben diesen Verhaltensweisen zu widerstehen.
Um Ihr Balzverhalten voranzutreiben wurden sie immer abgehobener. Einige
besonders gravierende Beispiele sind Millionärswitwen mit mangelndem
Intellekt. Auch ein paar Kinder reicher Eltern haben den Überblick oft
verloren, oder sie hatten ihn nie gehabt. Heute
sind Machtgier und Habgier aus den alten Verhaltensmuster unserer
Vorfahren noch lange nicht verschwunden. Die meisten Menschen sind Kämpfer
geblieben. Sie kämpfen mit den unterschiedlichsten Waffen. Viele kämpfen
mit den Fäusten oder mit der stärke ihres Körpers. Andere kämpfen
mit List und Tücke. Wieder andere diskutieren bis zum erbrechen. Sie
sind immer anderer Meinung. Hauptsache irgendwas geschrieben oder
gesagt. Es geht in allen Fällen immer ums Gewinnen. Es geht um
Rangfolgen und Balz. Um
das ganze weiter führen zu können müssen wir dem Begriff
"Menschlichkeit" noch eine Steigerung ermöglichen, der für
uns normal ist, aber für Menschen fast unerreichbar erscheint. Göttlichkeit
bedeutet nicht Gott gleich zu sein. Es bedeutet auch nicht übers Wasser
laufen oder aus Wasser Wein machen zu können. Göttlichkeit bedeutet
fitt zu sein fürs Nirvana. Seit Urzeiten kennen die Menschen
Nirvana oder Himmel. Dazu muss man aber vollkommen reinen Herzens sein.
Dazu muss man sich von diesen alten Instinkten lösen. Diese Entwicklung
vom primitiven Mensch zum "Weisen Wesen" geht aber sehr
langsam und stufenweise voran. Dennoch sind viele Menschen auf einem
guten Weg dahin. Es sind Menschen die noch eigenständig Denken können.
Man kann diesen Menschen keinen Unsinn mehr ins Gehirn einhämmern. Wer sich von den alten ureigenen Instinkten vollkommen lösen kann und imstande ist Mitgefühl für alle Wesen zu empfinden, ist auf dem Weg zur "Göttlichkeit". Aber
leider haben sich noch nicht so viele Menschen so weit entwickelt. Daher
ist "Menschlichkeit" menschlich.
Wenn
der Löwe satt ist, lässt er andere fressen. Wäre der Löwe
menschlich, würden die anderen verhungern. Nommo |
