Alien News


Liebe Leser

das hier müsst Ihr wirklich nicht glauben. Aber versucht es euch doch einmal vorzustellen! 


Bericht eines Alien an seinen Heimatplanet

Nommo 2003

Wir haben den Planet gefunden, den man Erde nennt. Er ist reich an Flora und Fauna. Es gibt dort Wesen, die sich Menschen nennen. Diese Wesen haben sich, über das tierische Dasein hinaus, weiter entwickelt. Allerdings geht ihre Entwicklung zu göttlichen Wesen nur sehr langsam voran. Die Menschen, die sich in Völker gruppieren, sprechen etwa 3000 verschiedene Sprachen und sind sich auch genau so uneinig untereinander. Ihre Profitdenken rechtfertigt oft rigorose Maßnamen gegen Umwelt und Natur. Obwohl die Menschen Maschinen bauen und bereits mit einem Raumschiff ihren Mond besucht haben, ist ihre Verhaltens- und Handlungsweise für unsere Verhältnisse vollkommen unverständlich. Ihre Einbildungskraft ist so tiefgreifend, dass sie eine Weiterentwicklung ihres klaren Verstandes stark vermindert. Dieser Wahn hat auch den Erfolg ihrer Intelligenz und Kreativität über Jahrhunderte hinweg behindert. Dabei wäre es dringend notwendig, wegen ihrer enormen Gewaltbereitschaft, ihre Scheinbilder durch klares Denken zu ersetzen. Ihr Geltungsbedürfnis und das Streben nach Macht mobilisiert in vielen von ihnen ungeahnte Energien. Den Menschen mangelt es oftmals stark an Einfühlungsvermögen. Selbst von höchster herrschaftlicher Stelle aus, werden Grausamkeiten befohlen die ein normal denkendes Individuum nicht zu begreifen vermag. Die Todesstrafe ist eine durch nichts zu rechtfertigende Form grausamer, erniedrigender und charakterloser Behandlung. Über ihre bestialischen und rücksichtslosen Kriegspraktiken möchte ich, aus Rücksichtname unseres Gefühlsempfindens, nicht berichten. Seit sie wissen, dass sie anderen Menschen große Schmerzen zufügen können, tun sie dies oftmals mit einer geradezu genüsslichen Befriedigung. Von höchster Stelle befohlen befördern sie auch noch, in ihrer modernen Zeit, mit Grausamkeiten wie Strom oder Gas, Menschen vom Leben zum Tode. Eine Kontaktierung dieser Wesen ist, ihrer wilden Unberechenbarkeit wegen, nicht zu empfehlen. Es wird, wenn überhaupt, noch viele Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dauern bis wir diese Wesen in unsere Gemeinschaft aufnehmen können. Es gibt jedoch auch Hoffnung. In einigen wenigen Ländern versucht man den richtigen Weg zu gehen. Doch die Macht siegt derzeit noch über die Vernunft. Es gibt Menschen die reinen Herzens sind. Auf ihnen ruht unsere Hoffnung, und die Hoffnung ihrer Nachkommen

Im Geiste mit euch,

Nommo

Hallo Nommo

Bevor ich auf deinen Bericht antworte, erzähle uns Menschen doch bitte noch mehr von euch. Kann man auch anders leben als die Menschen sich das vorstellen können?

Rüdiger

Erster Brief eines Alien an die Menschen
Nommo 2003

Eigentlich wollte ich diesen Bericht gar nicht schreiben. Aber da die Leser nicht wissen können, dass ich wirklich ein Außerirdischer bin, gibt es wohl nichts dagegen einzuwenden. 

Hallo Rüdiger. Hallo Menschheit.

Mein Name ist Nommo. Meine Heimat ist ein Planet im Sirius-System. Es war vor achttausend Jahren, da entdeckte einer unserer Wissenschaftler durch Zufall einen wunderschönen blauen Planet in neun Lichtjahren Entfernung. Es war die Erde. Planeten wie die Erde gibt es nicht sehr viele. Darum freuten wir uns wie kleine Kinder über unsere Entdeckung. Wir entdeckten Spuren anderer raumfahrenden Völkern, die die Erde schon viel früher besucht hatten. Zwei dieser Völker nahmen schon bald Kontakt mit uns auf. Es handelte sich um unglaublich hoch entwickelte Wesen. Sie verboten uns eine Einmischung in die Entwicklung der Menschen. Sie sagten, dass jedes Volk seine eigenen Erfahrungen machen müsste, sonst wäre eine eigenständige Entwicklung nicht möglich. Das eine Volk glaubte nicht, dass sich die Menschen so entwickeln, dass sie eines Tages in einem Paradies leben würden. Das andere Volk glaubte an eine positive Entwicklung. Sie erlaubten uns, die Menschen zu beobachten. Eure Sitten und Bräuche widerten uns jedoch dermaßen an, dass wir nicht mehr viele Freiwillige fanden, die sich die Tragödien ansehen wollten. So beschränkten wir unsere Aktivitäten auf wenige Stichproben, die wir einmal in einem Jahrhundert durchführten. Aber egal wann wir kamen; wir sahen jedes Mal entsetzliche Grausamkeiten wie Scheiterhaufen, Folter, Barbarei, Bomben, Kriege und blinde gefühllose Handlungen, die ein zivilisiertes Volk nicht machen dürfte. Wir sahen religiöse Machthaber die genau das Gegenteil waren was sie eigentlich sein sollten. Wir sahen Könige und Kaiser die sich für Götter hielten. Wir sahen Führer die die Worte und Lehren der Propheten für sich nutzten um damit ganze Völker zu beherrschen. Wir sahen, dass der Mensch sich noch lange nicht weiter entwickeln würde. Das ist bis heute so geblieben. Es gibt zwar mittlerweile Ansätze einer Veränderung, doch das sind noch zu wenige. Das zwanzigste Jahrhundert war das Jahrhundert schrecklicher Kriege. Es steht der Folterzeit im Mittelalter, und der Zeit davor, in nichts nach. Nun beginnt der Mensch nach den Sternen zu greifen. Doch solange es keine sichtbare Veränderung in der Denkweise der Menschen gibt, werden wir nicht zulassen, dass sie ihre Grausamkeiten ins Weltall hinaus tragen. Wir werden ihre Aktivitäten im Weltall stören. 

Nommo

Zweiter Brief eines Alien an die Menschen

Oh ihr Menschen auf der Erde, wenn Ihr wüsstet wie euer Ruf im weiten Universum für Angst und Schrecken sorgt. Und wenn ihr euch selbst im Spiegel sehen könntet, wie sehr würdet Ihr leiden.

Die Kinder auf unserem Planet fürchten sich vor euch. Es ist noch nicht lange her, da stand ich mit meinem Sohn abends auf einer unserer Raumbasen. Wir schauten uns die Sterne an. Doch immer wieder gingen unsere Blicke Richtung Erde. Mein Sohn fragte mich, wie lange es noch dauern würde, bis die Menschen mit Raumschiffen unseren Planet erreichen können. In seinen Augen sah ich Furcht und Schrecken. Man misst ein Volk selten nach seinen guten Werken; ausschließlich die schlechten Eigenschaften werden zu ihrem Markenzeichen. Ich blickte hinaus Richtung Erde, legte meine Hand auf seine kleine Schulter und erklärte ihm, dass wir nicht zulassen würden, dass die Menschen jetzt schon brauchbare Raumschiffe bauen würden, mit denen sie neun Lichtjahre überbrücken können. Er schien etwas erleichtert. Immer wieder fragen unsere Kinder, ob die Menschen wirklich so grausam sind wie es geschrieben steht. Sie fragen, ob die Beobachter sich vielleicht geirrt hätten. Aber unsere Beobachter haben sich nicht geirrt. Der einzige Trost für die Ängste unserer Völker im Weltall ist, dass es auch gute Menschen gibt, die gegen das Böse kämpfen. Mein Sohn schaute immer noch hinaus und schien an meiner Zuversicht zu zweifeln.
"Ist es nicht sehr gefährlich, wenn ihr zur Erde fliegt", fragte er wieder mit leiser Stimme.
"Der Weg zu den Sternen führt durch ein tiefes Tal der Erkenntnis, mein Sohn", antwortete ich ohne ihn anzusehen. "Auch bei den Menschen ist diese Erkenntnis in der Entstehung. Aber es wird noch einige Zeit dauern bis sie so weit sind, dass wir sie auf den Rest der Galaxie loslassen können. Unsere Aufgabe besteht darin ihren Vorstoß ins Weltall so weit zu behindern, bis sie sich geändert haben. Wir sind ihnen technisch weit überlegen. Wir brauchen uns nicht zu fürchten. Wir dürfen nur nicht zu vertrauensvoll mit denen sein, die scheinbar den Frieden suchen. Das war auch das Unglück unserer vermissten Brüder und Schwestern. Sie wollten Verbindung aufnehmen mit ihren Führern und fanden den Tod. Noch bevor man sie Landen ließ kamen sie mit ihren schrecklichen Waffen und töteten unsere Brüder und Schwestern. Das wird uns nie wieder passieren. Und wenn sie sich in hundert Erdenjahren nicht geändert haben, werden sie in hundert Erdenjahren ihr Sonnensystem nicht verlassen. Dafür werden wir sorgen."

"Wenn sie euch in ihrem Sonnensystem entdecken, werden sie eines ihrer Raumschiffe schicken das mit einer ihrer schrecklichen Waffen bestückt ist", antwortete mein Sohn mit ernster vorwurfsvoller Stimme. "Ihr müsstet wissen, dass sie dann Bomben schicken werden, die einen ganzen Jupitermond zerstören können."

Oh ihr Menschen auf der Erde. Wie Recht hat mein Sohn doch. Wie können wir das Weltall vor eurer Engstirnigkeit beschützen. Wann lernt ihr endlich, dass ihr auch mal über euren Tellerrand hinaus blicken sollt, weil das Schicksal eurer Mitmenschen auch Euch selbst eines Tages treffen wird? Wenn kein Mensch mehr leiden muss, werdet auch ihr vor dem ewigen Kreislauf des Raum- und Zeitschicksals befreit. Denn was ihr anderen angetan habt, das wird euch eines Tages selber treffen. Befreit euch davon und zeigt uns, dass euer schlechter Ruf im Weltall schon bald der Vergangenheit angehören kann.
Nommo

Brief an die Aliens 2003
Es war einmal ein Mann, der wollte durch den Rhein schwimmen, als er mehr als die Hälfte geschafft hatte gab er auf, schwamm zurück und ertrank. Soll die Menschheit auch so unter gehen?
Ich war neulich am Schwimmbad und was glaubt ihr was ich das sah?

Ich sah Menschen die Spaß haben wollten.
Ich sah Menschen die das Leben genießen wollten.
Ich sah Menschen die lachen konnten, die Freude empfinden konnten.
Ich sah Menschen die spielend, lachend und vergnügt eine Riesenrutsche herunter rutschten.
Ich sah keine wütenden, kriegführenden, rachelüsternen, dumme Menschen.
Ich ging im Park spazieren und sah wie ein altes Ehepaar Hand in Hand und freundlich lächelnd den Weg entlang ging.
Ich sah ein Kind das mit seinem Hund spielte und ich sah einen Mann, der einem kleinen Jungen sein Fahrrad aufpumpte, weil der es allein nicht schaffte.
Ich sehe mich um in der Welt und sehe Menschen, die versuchen die Umwelt zu schützen.
Ich sehe Menschen die unter Lebensgefahr den Regenwald schützen wollen.
Ich sehe Menschen die gestrandete Wale wieder ins Meer rollen wollen und ich sehe Menschen, die einem hungernden Kind etwas zu essen geben.

Zitat: Oren Lyons, Häuptling der Onondaga-Nation
Wer die Erde nicht respektiert, zerstört sie. Wer nicht alles Leben so wie das eigene respektiert, wird zum Mörder. Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum; er ist nur ein Teil des Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die eines Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht. Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte der kommenden Generationen. Es ist unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Menschen nach uns, die noch ungeborenen Generationen, eine Welt vorfinden, die nicht schlechter ist als die unsere - und hoffentlich besser. 


Ich sah einen Häuptling der diese Worte sprach.
Wo auch immer ich hin sehe in der Welt, überall sehe ich Menschen die Liebe empfinden können und die weise Worte sprechen. Sollen diese Menschen leiden wegen denen, die der Verführung erlegen sind.

Zitat: Desmond Tutu, südafrikanischer Bischof und Friedensnobelpreisträger (geb. 1931)
Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.


Ich sehe Menschen, die das Leben leiden ließ.
Ich sehe Menschen, die aufopfernd für das Gute, den Frieden und für Freiheit kämpfen.
Ich sehe Menschen, die reinen Herzens sind. 

In der Geschichte der Menschheit gab es viele Menschen, die unter unglaublichem Leiden für das gekämpft haben, was ihrer gütigen Gesinnung entsprach. Das ist auch heute noch so. Es wird immer Gerechte geben.
Alle Menschen schlecht zu machen würde bedeuten, all den aufrichtigen Menschen ins Gesicht zu schlagen die geopfert wurden, die gefoltert wurden, die gelitten haben und die im Glauben an einen Gott, voller Hoffnung, Schmerz und Leid bis in den Tod ertrugen. Es wäre ein Schlag ins Gesicht derer, die Mitgefühl empfinden für alle Geschöpfe dieser Welt. Die Erde ist schön und es gibt und gab Menschen, auf die Gott stolz sein kann. Vielleicht schaffen wir es nicht, ein Paradies zu bauen, aber man sollte, wenn es nicht funktioniert und die Menschheit zugrunde geht, all diese Menschen nicht vergessen. Sie sind es Wert, dass man dann eine Träne um sie weint.

Viele Grüße
Rüdiger

Hallo Rüdiger

Seit vielen Jahren schon, schreibst und schreist du deine Sorgen in die Welt hinaus. Ich bin Nommo; der Nommo, der dich seit vielen Jahren schon inspiriert. In einigen Internetforen fragt man sich, ob diese Briefe echt sind. Sie fragen sich, ob wirklich ein außerirdisches Wesen diese Briefe geschrieben hat. Ich möchte diese Frage nun beantworten.
Musiker, Maler und Schriftsteller müssen sich sehr stark konzentrieren, um kreativ arbeiten zu können. Je mehr man diese Konzentration übt, um so besser kann man seine Seele erforschen. Wenn man in höchster Konzentration seine Seele sprechen lässt, lässt man uns sprechen. Nur so können wir euch zu künstlerischen Werken, die eurer Zukunftsentwicklung dienen, inspirieren. Der Samen der Nächstenliebe wurde in eure Welt gesät. Wir warten seit ewigen Zeiten darauf, dass er irgendwo aufgeht. Was wir erwarten sind Blüten, die der Menschheit, Frieden, Vernunft und Nächstenliebe eröffnen. In dir erblüht nur ein Samenkorn von vielen. Es sind viele tausend Samenkörner aufgegangen und erblüht. Jeder Mensch trägt ein solches Samenkorn in sich. Aber es muss auch auf fruchtbaren Boden treffen, sonst kann es nicht aufgehen und gedeihen. Jeder Mensch kann in sich hinein hören, sein Samenkorn erblühen und sein inneres sprechen lassen. Die Fähigkeit dies zu tun hat jeder Mensch. Doch nur der eigene Wille kann dies auslösen. Dazu muss man imstande sein, auf sein Herz zu hören. Der Verstand sagt oft etwas anderes. Es ist wichtig meditieren zu lernen. In der Meditation liegt die Kraft die Seele zu reinigen und unsere Botschaften zu empfangen. Wer sich die Ruhe und die Zeit nimmt das zu schreiben was sein Herz diktiert wird merken wie sein Samenkorn aufgeht, wenn es ihm auch nicht bewusst ist dass wir es gesät haben. Es müssen jedoch noch viel mehr Menschen auf ihr Inneres hören, damit eines Tages der Garten Gottes wieder erblüht, wie einst im Paradies.

In Liebe und im Namen Gottes
Nommo

Lieber Nommo,

Ja, seit vielen Jahren bemühe ich mich mit meinen Texten und Büchern etwas in der Welt zu verändern. Doch statt mich zu verstehen, zählen viele Menschen nur meine Schreibfehler. Sie halten sich für besonders schlau, begreifen aber gar nichts. Sie beschimpfen Menschen wie mich als "Weltverbesserer". Sie sagen, man sollte erst einmal bei sich selbst anfangen, wenn man etwas verbessern will. Weißt du Nommo; ich komme aus dem Handwerk. Wenn ich immer nur meine Werkzeugkiste aufgeräumt hätte, statt Maschinen zu reparieren, hätte ich eine Menge Ärger bekommen. Mit der Welt ist es genau so. Jeder von uns muss über seinen Tellerrand hinaus blicken um etwas verändern zu können. Du sagst, Du hast mich Inspiriert. Dann möchte ich jetzt sagen, dass ich es aufgebe. Ich kann und werde auch nichts verändern. Aber das wusste ich eigendlich schon, als ich mit dem Schreiben begonnen habe. Trotzdem habe ich, all meiner Schwächen bewusst, viel geschrieben und in die Welt hinaus verbreitet. Ernte ich nun Hohn und Spott frage ich mich ob es das überhaupt Wert war. Aber ich habe es wenigstens versucht. Mein Opfer ist gering, im Gegensatz zu den Opfern die andere Menschen gebracht haben, um etwas zu verändern. Ich frage mich ob das alles umsonst war, nur weil sich einige Menschen für besonders schlau halten und auf alle Fragen eine schnelle Standardantwort haben? Dann wird die Menschheit an ihrer eigenen Intelligenz zugrunde gehen. 

Weise Menschen haben viele schöne Zitate hinterlassen, aber nur Weise Menschen haben diese wahrgenommen. Intelligente Menschen haben nur die Schreibfehler darin gezählt. 

LG
Rüdiger

Lieber Rüdiger: Du weißt schon, dass du nicht anders kannst. Du bist kein Niemand. Du willst etwas hinterlassen, wenn einmal deine Zeit abgelaufen ist. Und dafür wirst du auch weiter kämpfen.

Nommo

Entwicklungsbericht von Nommo an die Menschheit.

Zum besseren Verständnis haben wir an unser Volk einen Entwicklungsbericht gesandt, von dem wir eine Kopie hier veröffentlichen. Was den Ursprung des Menschen betrifft, haben wir hier etwas weggelassen. Das glaubt uns eh keiner. 

Der Mensch und der Affe sollen einen gemeinsamen Vorfahren haben. Laut eurer Bibel soll der erste Mensch aus dieser Entwicklung Adam gewesen sein. Nach der Erkenntnis der Forscher sollten also die Menschen eine Menge von ihren Vorfahren geerbt haben. Als der Mensch zu denken begann, war das der Beginn einer tragischen und langen Entwicklungsfase. Doch alle Hoffnung lag in der Weisheit weniger Menschen.  

Aber, fangen wir am Anfang an.

Tiere haben zwei grundlegende Interessen. Sie leben um zu fressen und zu sich zu paaren. Die Mittel die die Tiere anwenden um ihre instinktiven Interessen durchzusetzen sind, Rangordnung und Balz. Die Rangordnung ist bei den Tieren wichtig um Klarheit zu schaffen, wer zuerst und am meisten fressen darf. 
Auch für die Paarung ist diese Rangordnung bei vielen Tierarten wichtig. Die Rangordnung wird bei Tieren oftmals nur mit Gewalt bestimmt. Nähert sich etwa ein fremdes Männchen dem eigenen Weibchen, wird er sofort attackiert. Auch beim Fressen ist das so. Für die Balz ist es notwendig durch Imponierverhalten das Interesse der Weibchen auf sich zu ziehen. Einigen Tieren sind die entsprechenden Mittel von Natur aus gegeben.

Wenn die Geschichte mit Adam und Eva stimmt, hat sich ihre "Erkenntnis" zu Beginn ihres Menschwerdens, sehr schnell vollzogen. Aber was auch immer geschehen ist, ob Darwin recht hat oder Däniken, die Menschheit ging durch ein tiefes Tal ihrer Entwicklung. Und am Anfang entwickelten sich auch wieder einige  Menschen zum Tier oder Tiermensch zurück.

Am Anfang lebten auch die Menschen um sich zu ernähren und für den Geschlechtsakt. Nur hatten die Menschen, mit der etwas höheren Intelligenz, plötzlich andere Mittel erhalten dies umzusetzen. Das starke Männchen, das eine Herde anführte trommelte nicht mehr mit den Fäusten auf die Brust um seine Gegner zu beeindrucken; er hatte den Sinn und Zweck eines stabilen Stockes erkannt. Der Mensch baute Waffen. Menschen entwickelten Kreativität, was in einigen Fällen durchaus positive Entwicklungen erzeugte.
Die Rangordnung ist später zu einer Sucht nach Macht mutiert. Sie wurde oft mit List und Tücke durchgesetzt. Menschen lernten mit Worten ihre Mitmenschen zu überzeugen. Gewalt war nicht immer notwendig. Man musste nur schlauer und rücksichtsloser sein, um seine Interessen durchzusetzen. Der Mensch lernte zu Lügen. Weniger fortgeschrittene Menschen glaubten diese Lügen. Die Rangordnung wurde fortan auch mit der Verbreitung von Angst bestimmt. Um mit Angst zu regieren entwickelte der Mensch auch eine religiöse Fantasie, die einige von ihnen zu brutalen Monstern werden ließ. Außerdem konnten man sich starke Kämpfer, die zu Tierzeiten wegen ihrer Kräfte immer die Herden anführten, nun zu willenlosen Helfern machen. Sie nannten sie „Soldaten“. Mit der Verbreitung von Angst und Gewalt herrschten die Mächtigen fortan und lieferten sich auch harte Kämpfe untereinander. Wobei sich die Mächtigen selbst nie einer Gefahr aussetzten. Geopfert wurden nur Soldaten. Um Mitgefühl für ihresgleichen zu empfinden, war der Intellekt von vielen zu tierisch.

Das Balzverhalten ist auf den menschlichen Sexualtrieb zurückzuführen. Bei vielen Menschen herrscht dieser Trieb oftmals über den Verstand. Obwohl das bei sehr vielen Menschen so ist, haben sie es selbst nicht erkannt und würden es auch niemals zugeben. Manchmal lassen sich Menschen von diesem Sexualtrieb so manipulieren, dass sie sich selbst, und oft auch ihre Mitmenschen, ins Unglück stürzen.

Das Balzverhalten mutierte aber auch bei einigen Menschen zu einer „Sucht nach Bewunderung“ . Sie kaufen Sachen die sie nicht brauchen, mit Geld das sie nicht haben, um Leuten zu imponieren die sie nicht mögen. Einige Menschen tun auch Dinge, die sie bei klarem Verstand nie tun würden. Sie verhalten sich sehr auffällig und versuchen Aufmerksamkeit zu erregen. Da der Verstand in vielen Fällen nicht mehr zu kontrollieren ist, erreichen sie oft nur das Gegenteil. In diesem Stadium der menschlichen Entwicklung handeln menschliche Wesen oft gegen jede Vernunft. 

Letztendlich muss man Balz und Rangfolge bei den Menschen noch enger miteinander verbinden, als bei den Tieren. Menschen wurden von diesen Gefühlen vorangetrieben in ihrer technischen Entwicklung, was auch wieder gut war. Das Balzverhalten wurde zur grenzenlosen Habgier und Prunksucht. Denn was vielen Tieren von Natur aus gegeben wurde, musste sich der Mensch erst irgendwie beschaffen. Gesellschaftlich war die Menschheit in allen Zeiten unfähig geblieben diesen Verhaltensweisen zu widerstehen. Um Ihr Balzverhalten voranzutreiben wurden sie immer abgehobener. Einige besonders gravierende Beispiele sind Millionärswitwen mit mangelndem Intellekt. Auch ein paar Kinder reicher Eltern haben den Überblick oft verloren, oder sie hatten ihn nie gehabt. Besonders gravierend war das Verhalten von sogenannten Stars. Diese Stars leben oft von der Bewunderung gleichgesinnter Menschen, die geistig auf der gleichen Stufe stehen wie sie selbst. Die schrecklichsten Verhaltensweisen machten sich bei einigen Herrschern bemerkbar, die sich für göttlich hielten und auch so bewundert werden wollten. Grenzenlose Machtgier trieb sie immer weiter voran. Sie endeten im Chaos, und mit ihnen alle die ihnen folgten oder dazu gezwungen wurden. 

Heute sind Machtgier und Habgier aus den alten Verhaltensmuster unserer Vorfahren noch lange nicht verschwunden. Die meisten Menschen sind Kämpfer geblieben. Sie kämpfen mit den unterschiedlichsten Waffen. Viele kämpfen mit den Fäusten oder mit der stärke ihres Körpers. Andere kämpfen mit List und Tücke. Wieder andere diskutieren bis zum erbrechen. Sie sind immer anderer Meinung. Hauptsache irgendwas geschrieben oder gesagt. Es geht in allen Fällen immer ums Gewinnen. Es geht um Rangfolgen und Balz.       

Um das ganze weiter führen zu können müssen wir dem Begriff "Menschlichkeit" noch eine Steigerung ermöglichen, der für uns normal ist, aber für Menschen fast unerreichbar erscheint. Göttlichkeit bedeutet nicht Gott gleich zu sein. Es bedeutet auch nicht übers Wasser laufen oder aus Wasser Wein machen zu können. Göttlichkeit bedeutet fitt zu sein fürs Nirvana. Seit Urzeiten kennen die Menschen  Nirvana oder Himmel. Dazu muss man aber vollkommen reinen Herzens sein. Dazu muss man sich von diesen alten Instinkten lösen. Diese Entwicklung vom primitiven Mensch zum "Weisen Wesen" geht aber sehr langsam und stufenweise voran. Dennoch sind viele Menschen auf einem guten Weg dahin. Es sind Menschen die noch eigenständig Denken können. Man kann diesen Menschen keinen Unsinn mehr ins Gehirn einhämmern.
Es haben sich, mit der Zeit, Menschen entwickelt die sich so verhalten wie sie fühlen und es ihnen selbst gefällt. Es interessiert sie nicht was der Nachbar für ein Auto hat und sie zwingen auch niemanden die letzten Urlaubsbilder auf. Frauen tragen Schmuck der ihnen selbst gefällt. Männer fahren Autos die ihnen selbst gefallen. Sie hören die Musik die ihnen selbst gefällt. Mode und was gerade getragen wird interessiert sie nicht. Es muss selbst gefallen, nicht den Anderen. Die Meinung anderer Zeitgenossen ist ihnen egal. Diese Menschen brauchen nicht cool zu sein. Sie benötigen nicht die Bewunderung anderer Zeitgenossen. Es sind Menschen die ihre Arbeitskollegen nicht für eine Beförderung in die Pfanne hauen. Es sind Menschen denen ihr Seelenheil wichtiger ist als ihr Reichtum. Es sind Menschen die bemerken wenn die Weiterführung einer Diskussion keinen Zweck hat. Das letzte Wort spielt keine Rolle für sie. Es sind auch Menschen, die weise Zitate großer Dichter und Denker verstehen und wahrnehmen. Solche Menschen angarieren und interessieren sich oftmals für Dinge, die nicht gewinnbringend für sie sind; die aber anderen Notleidenden Mitmenschen helfen. 

Wer sich von den alten ureigenen Instinkten vollkommen lösen kann und imstande ist Mitgefühl für alle Wesen zu empfinden, ist auf dem Weg zur "Göttlichkeit".

Aber leider haben sich noch nicht so viele Menschen so weit entwickelt. Daher ist "Menschlichkeit" menschlich.   

Wenn der Löwe satt ist, lässt er andere fressen. Wäre der Löwe menschlich, würden die anderen verhungern.

Nommo