| Gedanken Philosophisches |
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2010 Die
Fantasy ist etwas wunderbares. Es gibt keine Grenzen. Ich kann auf dem
Mond sitzen und auf die Erde herab schauen. Ich kann die Menschen auf
der ganzen Welt beobachten. Ich kann in leidende und lachende Gesichter
sehen. In meiner Fantasy fliege ich über Wiesen und Wälder. Ich überquere
Ozeane und Länder. Ich sehe Menschen, die täglich fleißig ihrer
Arbeit nachgehen. Ich sehe Menschen, die sich in der Gesellschaft –
mehr oder weniger – ihrem täglichen Überlebenskampf stellen. Die
Einen streiten sich um einen Parkplatz, und die Anderen um Wasser. Ich
sehe Flora und Fauna, wie sie vom Mensch verändert und zerstört wird.
Ich sehe aber auch Menschen, die sich Sorgen machen, und vieles wieder
aufbauen. Ich sehe Menschen, die in ärmere Regionen hart arbeiten, um
zu helfen. Ich bin ein Beobachter. Ein Beobachter hat es manchmal
schwer. Er sieht wie Menschen, im Urlaub, in arme Regionen fliegen. Sie
sehen nur die Touristenviertel. Wenn sie nach Hause kommen berichten sie
nicht, wie sehr dieses Land auf Hilfe angewiesen ist. Nein; sie
berichten wie schön es dort war, und dass sie nächstes Jahr wieder hin
fliegen wollen. Ein Beobachter hat es manchmal schwer. Er erkennt seine
eigenen Fehler, in dem er die Fehler der Menschheit erkennt. Ja, ein
Beobachter hat es schwer. Er beobachtet und lernt. Er lernt immer mehr
über sich selbst und die Menschheit. Er sieht in Gesichter und
begreift, mit den Jahren des Lernens, ihre Charaktere zu lesen. Er liest
in ihnen, wie in einem Buch. Er liest und schweigt. Was kann man tun?
Man rollt einen Stein einen Berg hinauf und oben rollt er wieder runter.
Ja, die Fantasy ist etwas wunderbares. Man kann seine Fantasy nutzen, um
die Realität besser zu begreifen. In Gedanken kann man in viele Länder
reisen und Menschen beobachten. Man sieht auch, wie Menschen beten. Es sind Menschen
in allen Ländern und aus allen Glaubensrichtungen. Sie beten um Nahrung,
weil sie hungern. Sie beten für den Frieden. Sie beten, weil ein lieber
Angehöriger krank wurde oder vielleicht sogar einen Unfall hatte und im
Krankenhaus liegt. Sie beten für unsere Erde und ihre Mitmenschen. Es
sind oft Menschen, denen großes Leid widerfahren ist. Die Menschen, die
noch mit Mitgefühl und Klarsicht gesegnet sind, beten nicht nur für
eigene Angelegenheiten. An
den Allmächtigen werden viele Wünsche gerichtet. Ich bin ein
Beobachter. Ich picke mir einmal einen solchen Menschen heraus, der
innig betend und weinend vor einem Altar kniet. Bittend und flehend, mit
gefalteten Händen hört man ihn mit zitternder Stimme sagen: “Bitte
Lieber Gott, mache, dass unsere Fußballnationalmannschaft das Spiel
nicht verliert.“ Ich wollte ursprünglich den Text "E-mail an den Lieben Gott" nennen: . Man muss sich einmal vorstellen, um was Er alles gebeten wird. Es geht um Wasser, um Essen, um Gesundheit, um Weltfrieden; und dazwischen bittet ein Lollo, dass seine Fußballelf gewinnt. Sonst hat der Mensch wohl keine Sorgen, und er sieht auch die Sorgen der Welt nicht. Es ist diesem Fußballfan wichtiger, dass seine Elf gewinnt, als zu beten, dass ein Kind in der Welt etwas zu essen hat. Ich weiß, dass das kaum jemand richtig versteht. Aber genau darum geht es. Eine neue bessere Welt kann nur mit verständnisvolleren Menschen funktionieren. Niemand will den Fußballfans ihre Freude nehmen. Aber wenn ihr die Hände faltet um zu bitten, dann bitte um etwas Sinnvolleres. Fußball ist wichtig, weil es Völker zum Spiel vereinigt. Ich treibe selbst Sport. Wie schön wäre es, wenn wir unsere geistige Energie, die wir für eine solche WM aufbringen, wenigstens einmal dem Weltfrieden und der Harmonie widmen würden. (Brot und Spiele) (Panem et circenses) |
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Der Weg zur Weisheit Menschen die bloß arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen. Nur wer träumt gelangt zur Weisheit. (Smohalla, Nez Perce-Indianer) Der Weg des Lebens und der Menschheit öffnet sich wie ein geheimes Buch, das man langsam aufschlägt um darin zu lesen. Man erkennt die Fehler der menschlichen Geschichte und blickt sorgenvoll in die Zukunft. Man möchte etwas ändern und erkennt die eigene Ohnmacht. Dennoch beginnt ein Kampf den man nie beenden wird. Hätten alle mächtigen Menschen
Zeit zum Nachdenken, wären sie imstande, den seit Jahrtausenden eingefahrene Weg zu verlassen und einen
Besseren zu gehen. |
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Gewissen
und die Versuchung Wenn man genau nachdenkt, über Gewissen und Versuchung, so muss man zugeben, dass man irgendwann in seinem Leben der Versuchung erlegen war. Sind wir immer Herr unserer Sinne? Kontrollieren wir immer unseren eigenen Willen? Der Verstand sagt oft etwas anderes als unser Gefühl. Es sind zwei verschiedene Herrscher unseres Tuns und unseres Verhaltens. Im religiösen Sinne spricht man vom Bösen und Guten, das in uns ist. Man spricht bildlich vom Teufel auf der einen Schulter und von einem Engel auf der Anderen. Beide flüstern uns etwas ins Ohr. Beide versuchen uns zu beeinflussen. Aber was steckt wirklich dahinter? Wissenschaftler versuchen es mit den verschiedenen Gehirnfunktionen zu erklären. Es ist ein ewiger Kampf der Vernunft und der Gefühlswelt in uns. Die Versuchung taucht bei jedem mal auf, und keiner ist vor ihr sicher. Dann stellt sich heraus wer Sieger ist: der eigene Wille oder die Versuchung. Wer war nicht schon einmal in einem Geschäft mit dem Gedanken konfrontiert, etwas stehlen zu wollen? Der Verstand sagt: "Tu es nicht". Die Versuchung in uns mobilisiert all ihre Kräfte, dass wir es doch tun sollen. Wer mag wohl gewinnen? Der Verstand sagt: "Nimm keine Drogen!". Die Versuchung sagt: "Nimm sie doch!" So gibt es viele Beispiele. Viele Menschen sind zu schwach um auf ihre eigene innere Stimme zu hören. Sie sind der Versuchung willenlos erlegen. Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und
nie gehasst. Das Gewissen ist eine innere Stimme, die uns zwar nicht abhält, aber das
Vergnügen erheblich stört. Die Gewalt über die Versuchung kann man nicht erlernen: Man kann nur Menschen helfen, deren Flamme des Geistes noch nicht erloschen ist. "...und führe uns nicht in Versuchung!", heißt es im "Vater unser". Da fragt man sich, ob man wirklich stark genug ist, allen Versuchungen zu widerstehen. Vielleicht sollte man öfter mal das "Vater unser" beten. |
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Sehnsucht Sehnsucht ist in jedem von uns. Die Menschen sind immer auf der Suche nach Zärtlichkeit, Anerkennung, nach Liebe und Zuneigung. Die Menschen suchen Wärme und Geborgenheit. Es ist egal ob arm oder reich, ob alt oder jung; jeder ist Opfer seiner Begierde und seines Verlangens. Das sind menschliche Gefühle die wohl nie vollstens befriedigt werden. Es ist ein Feuer das in uns lodert und, wird es nicht klein gehalten, schnell zum Flächenbrand ausarten kann. Viele Menschen versuchen Sehnsucht mit Geld zu beseitigen. Aber Freunde kann man sich nicht erkaufen. Wenn mein Vater
stirbt kommen Könige zu seinem Begräbnis. Wenn dein Vater stirbt,
kommen seine Freunde. Wir träumen von Freundschaft, davon dass jemand an der Tür klingelt und uns besucht und davon, dass wir von lieben Menschen umgeben sind, die unsere Nähe und Freundschaft suchen. Die Sehnsucht wird um so stärker, wird keines dieser Gefühle befriedigt. Sehnsucht wird zur Begierde. Begierde wird zu Verlangen und Verlangen zur Verbitterung. Man beginnt an sich selbst zu zweifeln. Man sucht Fehler an sich, die man vielleicht nicht finden kann. Das Verlangen treibt seine Opfer zu den unmöglichsten Aktivitäten. Man sucht Freunde in Vereinen, anderen Gruppen oder öffentlichen Einrichtungen. Der Weg in die kleine Kneipe an der Ecke ist noch ein guter Weg, den Durst nach Sehnsucht zu stillen. „Ich muss mal
raus. Mir fällt die Decke auf den Kopf.“ Wer sich zu
sehr sehnt, und nie das bekommt, was er sich erträumt, wird bitter .
Doris Dörrie Wie viele einsame Menschen kennen wir in unserer Umgebung? Leidet man unter Sehnsüchten, können diese nur befriedigt werden, wenn wir selbst zu denen werden, die Wärme, Geborgenheit und Aufmerksamkeit verteilen. Auch andere Menschen leiden unter Sehnsucht und Verlangen. Man sollte sich nicht in seinem stillen Kämmerlein vergraben und auf ein Wunder hoffen. Draußen in der großen weiten Welt sehnen sich viele Menschen nach Dingen, die wir für selbstverständlich halten. Wenn Sehnsucht zur Melancholie wird, verlieren wir das Lachen. Die Tür zum Herzen bleibt verschlossen. Wer sehnsüchtig ist, sollte bereit sein den Sehnsüchtigen zu trösten. Nur so wird das Feuer der Sehnsucht gelöscht. |
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Im Zeitalter der Computer und der Raumfahrt geht die technische Entwicklung so rasend schnell voran, dass man sehr schnell den Anschluss verlieren kann. Doch was ist mit der geistigen Weiterentwicklung? In der Geschichte der Menschheit hat es zweifellos eine Bewusstseinsveränderung gegeben. Es wäre schlimm wenn heutzutage alle Menschen noch genau so denken würden wie im Mittelalter. Aber diese Bewusstseinsveränderung geht wesentlich langsamer voran als die technische Weiterentwicklung. Die Völker unserer Erde sind sehr unterschiedlich. Wie kann also eine geistige Weiterentwicklung vonstatten gehen? Die verschiedenen Völker der Erde entwickeln sich unterschiedlich schnell. Bei einigen Völker sind alte Werte so tief verwurzelt, dass ein Andersdenken fast ausgeschlossen ist. Der Weg in eine neue Zeit wird von Mauern verbaut, die schier unüberwindlich sind. Die geistige Weiterentwicklung gleicht einem Labyrinth; alle irren irgendwo umher, dabei gibt es nur einen Ausweg. Wir Menschen sind alle gleich. Folglich müsste es auch für uns einen gemeinsamen Weg in eine bessere Zukunft geben; ein einzig wahrer Weg in eine humane Welt, der für alle Völker richtig ist. Dazu benötigen wir nicht Gottes Schwerter oder Elektrische Stühle oder Landminen. Dazu benötigen wir ein Zusammengehörigkeitsgefühl das es uns ermöglicht die Probleme dieser Welt gemeinsam zu lösen. In einer Zeit in der Umwelt und Lebensmittel dem Profit wegen verseucht und vergiftet werden, herrscht alles andere als Vernunft, Einsicht, Klarsicht oder Weisheit. Erleuchtung kann man kaum erlangen, wenn man als Kind schon mit Regeln und Gesetzen voll programmiert wurde, die so alt sind wie die Menschheit selbst. Unsere hoch technisierte Zeit baut sich nicht auf Macht, Profit oder religiösen Pfeilern, sondern auf dem genialen Denken großer und hochintelligenter Menschen auf. Diese Lebensweise wird durch viele Denkweisen, wie Profit- und Machtgier, Fanatismus und Rassenhass, bedroht. Nur mit Vernunft und Klarsicht findet man den richtigen Wege in eine bessere Zukunft. Der Weg in eine bessere Zeit muss von allen Menschen gefunden werden. Wenn wir alle gut miteinander auskommen wollen, genügt es nicht unsere Gesellschaft auf dem Rücken einiger genialer Denker aufzubauen. Alle Menschen müssen Vernünftig werden und human handeln. Wobei unter Vernunft nicht die Vernunft für den Einzelnen, sondern die Vernunft für die Allgemeinheit zu verstehen ist. In unserer heilen Gesellschaft - die sehr oft vom perfekten Eigenheim ins tolle neue Auto, ins Büro, wieder ins Auto, und dann wieder nach Hause führt - verliert man sehr schnell den Blick auf die Probleme unserer Welt. Das beweist, dass Weltverbesserer heutzutage ein Schimpfwort geworden ist. Wenn ich mich also so umsehe in der Welt bin ich froh in Europa zu leben. Hier gibt es keine Todesstrafe, keine Landminen, und keine religiösen Zwänge. Es ist in vieler Hinsicht zwar auch noch nicht das Paradies aber wir leben doch frei und ungezwungen in unserem Land. Vielleicht sind wir in Europa auf dem richtigen Weg. Vielleicht wissen wir am ehesten was vernünftig ist. Man kann sicher stundenlang diskutieren was richtig und falsch, vernünftig und unsinnig ist. Eines steht jedoch fest: in ferner Zeit wird man uns mit der gleichen Verachtung sehen, wie wir heute einige Menschen aus dem Mittelalter. |
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Unser Ich-Gefühl Zu diesem Thema ist die Webseite des des Autor Martin Kiechle "Jenseits von Allem" zu empfehlen |
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Habgier ist noch über
Gewinnsucht hinausgehendes, ungezügeltes und rücksichtsloses Streben nach
Gewinn um jeden Preis. Viele Grüße |
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Was für Ziele hat man seinem Leben
gesetzt? |
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Wahrheit und
Vernunft Ein Mann geht einen Weg entlang. Er ist gut zu Fuß. Für ihn ist der Weg nicht lang. Viele Menschen sagen: Das ist seine Wahrheit, weil er es so empfindet. Ein anderer Mensch, der nicht gut zu Fuß ist, geht den selben Weg. Für ihn ist dieser Weg sehr lang. Das ist dessen Wahrheit. Weil er es so empfindet. Die einzige Wahrheit ist aber: Der Weg ist und bleibt in beiden Fällen der selbe. Wir Menschen dürfen unser Empfinden nicht über die Wirklichkeit stellen. Es wundert mich manchmal mit wie viel intellektueller Geschicklichkeit, Menschen, aus diskussionssportlichen Gründen, Tatsachen unbewusst verdrehen. Wenn ich mich so umschaue in der Welt, wenn ich in andere arme Länder blicke und in die hilfesuchenden Gesichter hungernder Kinder sehe, dann frag ich mich wirklich wieso sich so viele Menschen keine bessere Welt vorstellen können. Der Bauplan für eine bessere Welt muss aber erst in unseren Köpfen entstehen bevor wir an Veränderungen denken können. So einfache Dinge wie „Du sollst nicht töten“ ist nicht immer selbstverständlich. „Warum sind Kriege da?“, sang Udo Lindenberg mit der Naivität eines Kindes. „..ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...“ sprach Jesus. Sollen wir die Welt mit den Augen unserer Kinder sehen, die unschuldig in die Welt geboren und dann mehr oder weniger von den Erwachsenen verdorben werden? Gibt es eine einzige Wahrheit die besagt: „Liebt euren Nächsten wie euch selbst“? Da
es nur eine Wahrheit und eine Vernunft gibt, können wir das Gute und
Weise aus alten Überlieferungen erst dann entdecken, wenn wir sie
selbst begreifen können. |
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Die Angst
vor dem eigenen Bildnis. |
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Freiheit Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen. Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936) Der Weg zur wahren Freiheit, Wahrheit, Vernunft und Meinungsfreiheit führt nur über die Weisheit. Adam und Eva lebten im Paradies, weil sie nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten. Doch als sie das getan hatten und lernten was gut und böse ist, lag ein langer schrecklicher Weg der Erkenntnis vor den Menschen. Wer vom Baum der Erkenntnis gegessen hat, kann nur im Paradies leben, wenn man weise und göttlich geworden ist. Wir müssen werden wie Jesus, wie Buddha, wie alle heiligen und Weisen die den Weg ins Paradies gefunden haben. Wir suchten das verlorene Paradies immer an bestimmten Orten auf der Erde. Die NASA sucht das verlorene Paradies vielleicht auf dem Mars oder der Venus. Aber in Wahrheit liegt es in uns. Es ist so nahe, wir trampeln darauf herum und können es doch nicht finden. Wir leben in einem der wenigen relativ freien Ländern. Unsere Aufgabe ist es, den anderen Menschen, die in den unterdrückten Ländern leben, zu helfen. Unsere Aufgabe ist es, die Freiheit in diese Länder hinaus zu tragen. Die Zukunft beginnt im Kopf bzw. im Geist, erst dann kann sie Wirklichkeit werden. Unser Tun sollte Kreise ziehen auf der Wasseroberfläche der Ewigkeit. Jeder, der anfängt hinzuschauen auf das was ist und anfängt zu denken, fügt einen Kreis hinzu. Und so entsteht allmählich ein immer größerer Kreis mit immer mehr Bewegung. Jeder tue das, was seinen Fähigkeiten entspricht, um an einer liebevollen Zukunft zu bauen! |
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Was ist eigentlich ein ehrenwertes Leben? Wie kann man es beschreiben? Welche Werte sind dafür notwendig? Was muss ich tun um ehrenwert zu sein? Ist "ehrenwert sein" überhaupt noch wichtig in unserer Gesellschaft? Ist Ehre wichtiger als Erfolg? Geht beides zusammen? Oder muss man das Eine vom Anderen trennen? Ist derjenige ehrenwert, der glaubt ehrenwert zu sein? Ist derjenige ehrenwert, der von anderen "Ehrenwerten" als ehrenwert bezeichnet wird? Oder ist vielleicht derjenige ehrenwert, der es gar nicht weiß und vielleicht von den anderen "Ehrenwerten" missachtet wird. Um in unserer Zeit die Weichen in Richtung fernem Paradies zu legen, müssen wir uns einige besondere Werte bewahren. Es muss uns klar werden wie wichtig solche Werte sind. Ehre, Aufrichtigkeit, Pflichtbewusstsein, Ehrlichkeit und Genügsamkeit; mit solchen Steinen können wir ein Paradies für unsere Nachkommen bauen. Sie werden uns für unsere Arbeit dankbar sein. Dann müssten aber einige Menschen etwas an ihrer Denkweise ändern. Protzerei, Großtuerei, Überheblichkeit, Rücksichtslosigkeit und Dreistigkeit passen nicht mehr in das Bild einer heranwachsenden Zivilisation die ihren Nachkommen eine bessere Welt bauen will. Aber wollen wir überhaupt die Weichen legen, um unseren Nachkommen eine bessere Welt zu ermöglichen? Ich kann gut reden. Ich besitze keine Millionen die mich zum Angeben verführen und mir bestätigen, dass ich ein besonders ehrbarer Mensch bin, der es auch nach außen hin zeigen und beweisen muss. Der Mensch ist ein Showman. Mit ausgebreiteten Armen die Showtreppe hinab schreiten und die Bewunderung von anderen Menschen ernten; dieses Gefühl ist das höchste Glück auf Erden. Aber sind wir Menschen weiter Opfer unserer Gefühle? Oder sind wir stark genug ihnen zu widerstehen? Eine bessere Welt verlangt uns einiges ab. Aber dafür ist sie auch besser. Fragt sich nur, ob wir auch diese Opfer bringen wollen. |
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In der Tierwelt gibt es kein Gut oder Böse. Die Tiere denken nicht nach, sie handeln rein instinktiv. Sie sind sich ihrer Taten nicht bewusst. Sie wissen nicht was sie tun. (Es soll Ausnahmen geben) Jesus sagte einst: "Herr, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht was sie tun." Aber er meinte nicht die Tiere, sondern die Menschen die ihn kreuzigten. Wenn sie nicht wussten was sie taten, handelten auch die Menschen damals rein instinktiv. Jesus bat Gott, dass er ihnen vergibt, weil sie nicht wissen was gut und böse ist. Sie wussten nicht was sie taten. Wissen wir es heute? Viele Menschen wissen es. Es hat sich viel geändert. Aber einige Menschen ändern sich wohl nie. Sie können gut von böse nicht unterscheiden. Gewissenlos und ohne Skrupel gehen sie durchs Leben und sind sich ihrer Taten nicht bewusst. Ihre Kreativität macht ihr Handeln erst recht bösartig, brutal und abscheulich. Ein zivilisierter Mensch muss sich in das Leid den Schmerz und die Trauer eines anderen Menschen hineinversetzen können. Wenn alle Menschen das nachempfinden können was sie anderen antun, wird sich einiges auf dieser Erde ändern. Ein weiterer Schritt näher am Paradies. |
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Warum tu ich das? Diese Frage stellte ich mir schon oft. Was ist die Triebfeder meines Handelns? Warum möchte ich auf der Autobahn schneller
sein als andere? Die Antwort auf diese und viele andere Fragen findet man bereits in alten Schriften. Sie ist fast peinlich, denn offenbar ist sich dessen niemand bewusst. Die Triebfeder unseres Handelns ist unsere Sehnsucht nach Liebe und Bewunderung. Doch die Wege die gewählt werden um Liebe zu ernten sind nicht immer richtig. Viele Menschen sind sich dessen nicht bewusst und geraten oftmals auf Irrwege. Diese Irrwege sind oft Herrschaftsstreben, Skrupellosigkeit, Größenwahn, Prahlerei, Wichtigtuerei, Selbstmitleid, Selbstverstümmelung, Waghalsigkeit. Man könnte viele negative Eigenschaften aufzählen die eigentlich alle zu einem Ziel führen sollen; auf jeden Fall irgendwie auffallen und von jemanden geliebt und bewundert zu werden. Dabei ist es nicht immer wichtig von allen Menschen geliebt zu werden; es reicht wenn es einige tun. Nun stelle ich mir die Frage, wie viel Menschen der Liebe wegen sterben mussten oder der Liebe wegen betrogen oder verletzt wurden. Wenn uns allen bewusst wird, dass wir nur geliebt werden wollen und nicht alles Gold ist was glänzt, wird sich sicher einiges auf unserer Welt zum positiven ändern. |