| Glaube |
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Was ist Glaube? Wenn man mich fragt welcher religiösen Gemeinschaft ich angehöre sage ich: Keiner. Ich bin als Christ getauft aber mit dem Verstand gehöre ich keiner Religion an. Ich würde mich eher als Agnostiker bezeichnen. Obwohl das auch nicht ganz zutrifft. Meine Hoffnung, dass es ein hohes Göttliches Etwas gibt, weicht etwas von dem Agnostizismus ab. Glaube heißt, sich etwas einzureden. Glaube bedeutet nicht zu Forschen, zu Suchen oder Rätzelraten über das was möglich ist und was nicht. Glaube bedeutet auch nicht, offen zu sein für alles. Es gibt Dinge, die Menschen niemals verstehen können. Das akzeptieren aber die Menschen nicht. Sie glauben immer auf alles eine Antwort haben zu müssen. Sie müssten ja zugeben, dass sie einmal auf eine Frage nicht antworten könnten. Also bilden sie sich eine Meinung, schauen wo diese Meinung am ehesten hinein passt und werden dann Mitglied einer Religion oder Partei. Dann versuchen sie ihre Meinung mit allen möglichen Fakten der Gemeinschaft anzupassen und zu beweisen. Manchmal geraten auch Menschen in einen Glaubensstrudel, der sie in etwas hinein zieht aus dem sie kaum noch entkommen können. Da ist oft von "Aufgestiegene Meister" die Rede. Da ist die Rede von Channeling. Channeling soll eine moderne Form medialer Kontaktaufnahme mit jenseitigen Wesen sein. Da wird vom Jenseits, Engeln und Gott gesprochen, als hätten diese Leute Zuhause ein rotes Telefon auf dem Schreibtisch stehen, mit dem sie jederzeit Kontakt aufnehmen können. Wenn es so etwas wie Channeling gibt, ist es sicher so, dass auf der anderen Seite niemand ist der sagt: "Hallo, hier ist Erzengel Michael". Musiker, Maler, Dichter und Schriftsteller müssen sich sehr stark konzentrieren, um kreativ arbeiten zu können. Je mehr man diese Konzentration übt, um so besser kann man seine Seele erforschen. Man kann sein tiefstes Inneres Erforschen und zu Papier bringen. Man gerät in einen Schreibrausch der die Finger über die Tasten fliegen lässt. Aber wer dann behauptet er hätte einen Engel an der Strippe, der erhebt sich über alle Buddhistischen Mönche und über alle, die mit Liebe im Herzen Meditieren. Wenn wir, in diesem Zustand, beeinflusst werden; dann unbewusst. Da wird aber, mit diesem Channeling, eine Macht ausgeübt, die tief in unsere Gesellschaft eingreift. Und das ist weltweit verzweigt. Als Grundlage nimmt man manchmal Lehren und Weisheiten kluger und weiser Menschen, die mit ihren Weisheiten die Menschheit bereichert haben. Was man aber daraus macht ist eine weltweite Machtverzweigung, die durch das Internet immer mehr Opfer findet. Am schlimmsten sind die Leute, die sich als Meister bezeichnen und Schüler anwerben wollen. Am tragischen ist, wenn suchende harmlose Menschen diesen vermeidlichen Meistern zum Opfer fallen und auf ihr "Licht und Liebe" Gefasel hereinfallen. Mit Sicherheit gibt es viele Leute die es ehrlich meinen. Man sollte aber sehr vorsichtig sein, wenn man sich in diesen Kreisen bewegt.
Man braucht keine esoterischen Bücher zu lesen oder eine Fernweihe von "Großen Integrierten Aufsteigenden Meistern". Gute Taten, Liebe und Lächeln, bereichern dein Leben. Mit jeder guten Geste, mit jedem Lächeln, wird deine Seele um ein Lächeln reicher. Und bald wirst du nur noch lächeln. Zuviel fanatische Parteilichkeit, lässt oft der eigenen inneren Weisheit keinen Raum mehr. Glaube
heißt alles fanatisch zu glauben was geschrieben steht. Dabei darf man
nicht Nachdenken; man muss sein Gehirn nur richtig programmieren.
Wir sind aber keine Maschinen; wir sind Menschen. Und Menschen wollen
Antworten; deutliche Antworten. Alles andere ist nur Spekulation. Darum ist Glaube
so etwas
wie Selbstlüge. Hoffnung zu haben, den richtigen Weg mit Weisheit
finden zu können, ist der bessere Weg. Ich finde, ein fester Glauber ist etwas furchtbar tragisches. Menschen haben sich geopfert, wurden gefoltert und haben schreckliches Leid ertragen, weil sie gläubig waren. Aber keiner hat es ihnen gedankt. Menschen wurden zu Massenmördern weil sie gläubig waren. Aber auch hier kam kein Zeichen; weder ein Negatives, noch ein Positives. Wäre es so schlimm, wenn man Zeichen erhalten würde? Aber da ist kein Zeichen. Oder doch? Erkennen wir die Zeichen bloß nicht? Das ist meine Hoffnung. Ich bete auch: Ich hoffe. Meine Hoffnung dass es Gott gibt ist ehrlicher und stärker, als so mancher Glaube. In einem Forum schrieben Engelgläubige, mann müsse einen Schutzengel nur bitten, und er würde helfen. Ich antwortete, dass man sich die Hilfe erst verdienen muss. Nun, das war schon zu viel gesagt. Ist es wirklich so einfach? Positiv Denken, das Schöne und das Gute im Leben zu erkennen ist wichtig. Ich glaube auch, dass sich diese Einstellung positiv auf unser Leben auswirken kann. Aber wenn es Engel gibt, sind sie bestimmt nicht abrufbar, wie ein Geist aus der Flasche. Ein Freund sagte einmal. Gott ist die Einheit der Menge aller Seelen des Universums, im
Zustand der Erleuchtung. Ich sage: Hoffnung darf nicht zum Fanatismus werden. Fanatischer Götterwahn darf nicht mit Glaube verwechselt werden. Glaube heißt nicht Wissen. Glaube heißt, Hoffnung. Glaube darf nicht heißen, sich etwas einzureden. Die Religiöse Interpretation von Glaube hat einen Zwang daraus gemacht; einen Fanatismus. Vielleicht eine Fehlinterpretation in den Übersetzungen der Schriften. Wie es wirklich gemeint war, hat noch keiner verstanden. Ein weiser Mensch wird niemals fest an etwas glauben können, was aus alten Büchern überliefert wurde. Wenn Gott wollte dass wir nur "Glauben" statt weise zu werden, hätte er den neuen Turm zu Babel wieder zum Einsturz gebracht. .......... Vor
langer Zeit kam einmal ein sehr Weiser Mann in ein Dorf. Die Leute
kannten ihn nur vom Hörensagen. Als er das Dorf betrat fragten ihn die
Leute ob er an Gott glaubt. Doch der Mann antwortete nicht. Da
fragten die Leute warum er nicht antwortet und schweigend weiter ging.
Da sagte der Mann: Dann
predigte der Mann Worte von Weisheit, Liebe und Verständnis. Sie
hörten ihm begeistert zu und notierten alles was er sagte. ........... Es
gibt Heilige, die noch nie von Gott gehört haben, und es gibt
Scheißkerle, die die Bibel auswendig können. |
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Es
gibt keine Heiligsprechungen. Der
Mensch hat zwar vom Baum der Erkenntnis gegessen, die Frucht aber noch
lange nicht verdaut. Wir
leben am Anfang einer neuen Zeit. Durch die Medien wie Fernsehen, Radio
und Internet werden Meinungen schnell verbreitet und ausgetauscht. Die
Menschheit lernt schneller als je zuvor. Trotzdem geht es noch zu
langsam und man wünscht sich,
dass es etwas schneller ginge. Man wünscht sich auch, dass mehr Menschen
die Wahrheit begreifen könnten. Wozu brauchen wir heute noch religiöse Gemeinschaften. Wir brauchen sie gar nicht mehr. Wichtig sind allenfalls nur die kleinen Prediger in den Gemeinden. Die
einzig wahre Religion ist die Religion des Einzelnen. Der
Mensch sollte lernen seine religiösen Bücher zu beherrschen. Er sollte
aber endlich aufhören sich von ihnen beherrschen zu lassen. Religionen
wurden immer ausgenutzt und gebraucht um Völker, Menschen und ganze Königreiche
zu beherrschen. Die Römische Weltherrschaft wurde gegen die
Weltherrschaft der Kirche ausgetauscht. Und diese neue religiöse
Herrschaft hat über viele
Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende, gehalten. Man hat die Welt verdummt
und verblödet um sie zu beherrschen. Die Angst vor einer
EXKOMMUNIZIERUNG ließ Könige zu willenlosen Sklaven werden, und mit
ihnen ganze Völker. Die Kirchenmacht entschied auf Erden wer heilig
gesprochen wurde oder wer in die Hölle musste. Diese
Volksverdummung muss aufhören. Besonders in anderen Religionen, wo man
glaubt durch Massenmord einen Platz an der Seite Gottes zu bekommen. Kein
Mensch – aber wirklich gar kein Mensch – kann, und konnte je,
bestimmen wer ins Paradies (Himmel, Nirvana) kommt oder wer in die Hölle
muss. Wer glaubt, dass ein religiöser Führer einen Mensch heilig
sprechen kann, der kann auch an den Osterhasen, den Weihnachtsmann und
das Christkind glauben. Am Himmelstor steht niemand der Ausweise oder
Religionsgemeinschaften kontrolliert. Es
ist völlig unwichtig als was wir geboren wurden. Ob Jude, Christ,
Muslime oder was auch immer. Es ist völlig unwichtig welchen religiösen
Zwängen wir uns beugen müssen. Ob getauft oder nicht. Ob mit oder ohne
"Letzte Ölung". Ob mit oder ohne Pfarrer am Grab. Alles ist nur religiöse
Erfindung um uns zu beherrschen. Die „Heiligen Bücher“ werden dazu
seit Jahrhunderten missbraucht und ihre Zitate fehlinterpretiert. Es
ist vollkommen unwichtig welchen Namen wir unserem Gott geben. Ein
Indianisches Sprichwort sagt: Wichtig
ist nur eines: Die Herzlichkeit die wir in uns fühlen und weiter geben
können. Der
Weg zum ewigen Frieden führt nur über die Weisheit. Wer aber im Garten
der Weisheit wandeln will, muss einen riesen Container bestellen und
viel Müll beseitigen. |
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Der Seelensee Der Traum vom Himmel, dem Paradies, dem Nirwana ist so alt wie die Menschheit selbst. Aber einige Menschen sehen das heutzutage etwas anders. „Da gibt es nach dem Tod nichts“, sagte einmal jemand zu mir. Das sind Menschen die völlig realistisch denken und kein Platz lassen für das Außergewöhnliche. Wenn die Menschen den Glauben an dieses Außergewöhnliche gänzlich verlieren, wäre das sicher schlimmer als aller Fanatismus. Aber was erwartet uns wirklich? Was ist der Sinn des Lebens? Ich möchte es einmal anhand eines Beispiel erklären. Für mich ist es wie ein See, in dem das Wasser aus vielen Seelentropfen besteht. Jeder Tropfen der dazukommt versucht sich mit dem großen Wasser zu verbinden. Was aber, wenn der Tropfen kontaminiert ist? Die Seele, die als Tropfen in diesen See fällt, wird die einzige gemeinsame Wahrheit und Vernunft spüren. Sie wird alles spüren, was die einzelnen Seelentropfen im See erfahren haben. Ihr Leben, ihr Wirken, ihre Güte, ihre Aufopferungsbereitschaft. Alles wird der neue Seelentropfen erfahren und begreifen. Er wird begreifen, dass er noch nicht dazupasst und den Kreislauf des Tropfens wieder gehen. Er wird wieder als Seelenregen auf die Erde niederfallen und erneut geprüft werden, bis er einst selbst spürt, dass er endlich dazupasst. Oder nicht. |
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Der Turmbau zu Babel Wir alle kennen die Geschichte aus
der Bibel. Dort steht geschrieben: 1 Alle Menschen hatten die
gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte. Was hat das mit unserer heutigen Zeit zu tun? Nun, der technische Fortschritt hat
die Menschen wieder zueinander geführt. Sie sprechen überregionale
Verkehrssprachen wie Englisch oder Spanisch. (Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.) Was kann er tun um das zu
verhindern? Nun, er muss nichts tun. Denn es gibt längst andere Hürden,
die uns zur Uneinigkeit bewegen. Das Denken der Menschen ist in unserer
fortschrittlichen Zeit so unterschiedlich und oft Bizarr geworden, dass
eine einzige Weltsprache die Menschen nicht zum gemeinsamen Turmbau
bewegen kann. Man sieht es gerade bei uns in Deutschland. Hier wird mehr
diskutiert über die unterschiedlichsten Themen als anderswo.
Uneinigkeit herrscht in der Politik, in Unternehmen, in Vereinen und
sogar am Stammtisch. Wir denken oft zu bizarr, drei mal um die Ecke,
durch das Labyrinth und wieder zurück. Der Herr im Himmel muss gar
nichts tun. Er kann sich beruhigt zurücklehnen und abwarten, denn mit
zunehmendem Fortschritt gehen die Meinungen oft weit auseinander. Was kann die Menschen, mit ihren
unterschiedlichen Anschauungen, verbinden? Wie kann echter Dialog
gelingen? Heute glaubt man, man dürfe überhaupt nicht davon ausgehen,
dass es "eine Wahrheit“, „eine Vernunft" gibt. Aber genau dadurch wird einem
wirklichen Dialog das Fundament entzogen. Was Menschen im Tiefsten
verbindet, ist die Sehnsucht nach Wahrheit. Erst wenn sich die Gesprächspartner
miteinander auf die Suche nach der einen Wahrheit begeben, kann eine
ernsthafte Beziehung entstehen. Vorbehaltloser Respekt gegenüber der
Meinung des anderen lässt sich damit absolut verbinden. Die zehn Gebote sind auf alle
Menschen anwendbar. Auch der "Edle Achtfache Pfad" der
Buddhisten ist für alle Menschen akzeptabel. Es sind Gebote der
Vernunft und der einzigen Wahrheit. Eine Erklärung dazu wäre: |
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Vater unser Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name Dein Reich komme Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf
Erden Unser tägliches Brot gib uns heute Das erinnert mich an die Geschichte vom Fischer
und seiner Frau. Mit der Aussage dieser bescheidenen Worte wären viele Menschen
heute kaum noch zufrieden. Denn sie besagen nicht mehr als: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. "Herr, kannst Du mir mal eben meine Schuld
vergeben?" Und führe uns nicht in Versuchung Oft habe ich über diese Worte nachgedacht und
war froh, dass mir vieles erspart blieb. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Die Bereitschaft böse zu sein ist in jedem von
uns. Bei dem Einen kommt sie kaum zum Vorschein, bei Andern hat das Böse freie
Bahn. Ich denke, wir sollten mehr über das Nachdenken was wir beten und sprechen. Ein Schachspieler überlegt lange, bevor er einen Zug macht. Wir sollten alle etwas mehr Schachspielen.
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Ich glaube mich erinnern zu können, dass dies eines der Zehn Gebote war. Gott muss aber irgendwann diesbezüglich etwas geändert haben. Als ich heute in unseren Hausbibeln nachsah, fand ich in einer neueren Ausgabe nur noch das Gebot: Du sollst nicht morden. Das legitimiert natürlich die Todesstrafe und andere Aktivitäten die von Staatswesen getroffen werden um Menschen das Leben zu nehmen. Wie oft geben wir an unsere Kinder Gesetze und Regeln weiter die wir aber selbst nicht immer befolgen? Warum sollte ein Mörder die Gewissenlosigkeit und Grausamkeit seines Tuns begreifen, wenn das die großen Staatsoberhäupter nicht tun. Nun frage ich mich, wie können Menschen, an deren Hände Blut klebt, einen Weg in eine neue bessere Welt bahnen? Denn ohne diese Staatsoberhäupter dürfte es schwer werden etwas zu bewegen. Wenn des Henkers Tage gezählt sind, haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Es könnte so einfach sein die ersten Schritte zu tun. Aber dazu muss man auch den Weg sehen. |