Humanität


Menschlichkeit, was ist das? 
2009

Der Mensch und der Affe sollen einen gemeinsamen Vorfahren haben. Laut Bibel soll der erste Mensch aus dieser Entwicklung Adam gewesen sein. Nach der Erkenntnis der Forscher sollten wir also noch eine Menge von unseren Vorfahren geerbt haben. Als der Mensch zu denken begann, war das der Beginn einer tragischen und langen Entwicklungsfase. Doch alle Hoffnung lag in der Weisheit weniger Menschen.  

Aber, fangen wir am Anfang an.

Tiere haben zwei grundlegende Interessen. Sie leben um zu fressen und zu sich zu paaren. Die Mittel die die Tiere anwenden um ihre instinktiven Interessen durchzusetzen sind, Rangordnung und Balz. Die Rangordnung ist bei den Tieren wichtig um Klarheit zu schaffen, wer zuerst und am meisten fressen darf. Auch für die Paarung ist diese Rangordnung bei vielen Tierarten wichtig. Die Rangordnung wird bei Tieren oftmals nur mit Gewalt bestimmt. Nähert sich etwa ein fremdes Männchen dem eigenen Weibchen, wird er sofort attackiert. Auch beim Fressen ist das so. Für die Balz ist es notwendig durch Imponierverhalten das Interesse der Weibchen auf sich zu ziehen. Einigen Tieren sind die entsprechenden Mittel von Natur aus gegeben.

Wenn die Geschichte mit Adam und Eva stimmt, hat sich ihre "Erkenntnis" zu Beginn ihres Menschwerdens, sehr schnell vollzogen. Aber was auch immer geschehen ist, ob Darwin recht hat oder Däniken, die menschheit ging durch ein tiefes Tal ihrer Entwicklung.

Am Anfang lebten auch die Menschen um sich zu ernähren und für den Geschlechtsakt. Nur hatten die Menschen, mit der etwas höheren Intelligenz, plötzlich andere Mittel erhalten dies umzusetzen. Das starke Männchen, das eine Herde anführte trommelte nicht mehr mit den Fäusten auf die Brust um seine Gegner zu beeindrucken; er hatte den Sinn und Zweck eines stabilen Stockes erkannt. Der Mensch baute Waffen. Menschen entwickelten Kreativität, was in einigen Fällen durchaus positive Entwicklungen erzeugte.
Die Rangordnung ist später zu einer Sucht nach Macht mutiert. Sie wurde oft mit List und Tücke durchgesetzt. Menschen lernten mit Worten ihre Mitmenschen zu überzeugen. Gewalt war nicht immer notwendig. Man musste nur schlauer und rücksichtsloser sein, um seine Interessen durchzusetzen. Der Mensch lernte zu Lügen. Weniger fortgeschrittene Menschen glaubten diese Lügen. Die Rangordnung wurde fortan auch mit der Verbreitung von Angst bestimmt. Um mit Angst zu regieren entwickelte der Mensch auch eine religiöse Fantasie, die einige von ihnen zu brutalen Monstern werden ließ. Außerdem konnten man sich starke Kämpfer, die zu Tierzeiten wegen ihrer Kräfte immer die Herden anführten, nun zu willenlosen Helfern machen. Sie nannten sie „Soldaten“. Mit der Verbreitung von Angst und Gewalt herrschten die Mächtigen fortan und lieferten sich auch harte Kämpfe untereinander. Wobei sich die Mächtigen selbst nie einer Gefahr aussetzten. Geopfert wurden nur Soldaten. 

Das Balzverhalten ist auf den menschlichen Sexualtrieb zurückzuführen. Bei vielen Menschen herrscht dieser Trieb oftmals über den Verstand. Obwohl das bei sehr vielen Menschen so ist, haben sie es selbst nicht erkannt und würden es auch niemals zugeben. Manchmal lassen sich Menschen von diesem Sexualtrieb so manipulieren, dass sie sich selbst, und oft auch ihre Mitmenschen, ins Unglück stürzen.

Das Balzverhalten mutierte aber auch bei einigen Menschen zu einer „Sucht nach Bewunderung“ . Sie kaufen Sachen die sie nicht brauchen, mit Geld das sie nicht haben, um Leuten zu imponieren die sie nicht mögen. Einige Menschen tun auch Dinge, die sie bei klarem Verstand nie tun würden. Sie verhalten sich sehr auffällig und versuchen Aufmerksamkeit zu erregen. Da der Verstand in vielen Fällen nicht mehr zu kontrollieren ist, erreichen sie oft nur das Gegenteil. In diesem Stadium der menschlichen Entwicklung handeln menschliche Wesen oft gegen jede Vernunft. 

Letztendlich muss man Balz und Rangfolge bei den Menschen noch enger miteinander verbinden, als bei den Tieren. Menschen wurden von diesen Gefühlen vorangetrieben in ihrer technischen Entwicklung, was auch wieder gut war. Das Balzverhalten wurde zur grenzenlosen Habgier und Prunksucht. Denn was vielen Tieren von Natur aus gegeben wurde, musste sich der Mensch erst irgendwie beschaffen. Gesellschaftlich war die Menschheit in allen Zeiten unfähig geblieben diesen Verhaltensweisen zu widerstehen. Um Ihr Balzverhalten voranzutreiben wurden sie immer abgehobener. Einige besonders gravierende Beispiele sind Millionärswitwen mit mangelndem Intellekt. Auch ein paar Kinder reicher Eltern haben den Überblick oft verloren, oder sie hatten ihn nie gehabt. Besonders gravierend war das Verhalten von sogenannten Stars. Diese Stars leben oft von der Bewunderung gleichgesinnter Menschen, die geistig auf der gleichen Stufe stehen wie sie selbst. Die schrecklichsten Verhaltensweisen machten sich bei einigen Herrschern bemerkbar, die sich für göttlich hielten und auch so bewundert werden wollten. Grenzenlose Machtgier trieb sie immer weiter voran. Sie endeten im Chaos, und mit ihnen alle die ihnen folgten oder dazu gezwungen wurden. 

Heute sind Machtgier und Habgier aus den alten Verhaltensmuster unserer Vorfahren noch lange nicht verschwunden. Die meisten Menschen sind Kämpfer geblieben. Sie kämpfen mit den unterschiedlichsten Waffen. Viele kämpfen mit den Fäusten oder mit der stärke ihres Körpers. Andere kämpfen mit List und Tücke. Wieder andere diskutieren bis zum erbrechen. Sie sind immer anderer Meinung. Hauptsache irgendwas geschrieben oder gesagt. Es geht in allen Fällen immer ums Gewinnen. Es geht um Rangfolgen und Balz.       

Um das ganze weiter führen zu können möchte ich dem Begriff "Menschlichkeit" noch eine Steigerung ermöglichen. Göttlichkeit bedeutet nicht Gott gleich zu sein. Es bedeutet auch nicht übers Wasser laufen oder aus Wasser Wein machen zu können. Göttlichkeit bedeutet fitt zu sein fürs Nirvana. Seit Urzeiten glauben die Menschen an ein Nirvana, oder an eine Existenz im Himmel. Dazu muss man aber vollkommen reinen Herzens sein. Dazu muss man sich von diesen alten Instinkten lösen. Diese Entwicklung vom primitiven Mensch zum "Weisen Wesen" geht aber sehr langsam und stufenweise voran. Dennoch sind viele Menschen auf einem guten Weg dahin. Es sind Menschen die noch eigenständig Denken können. Man kann diesen Menschen keinen Unsinn mehr ins Gehirn einhämmern.
Es haben sich, mit der Zeit, Menschen entwickelt die sich so verhalten wie sie fühlen und es ihnen selbst gefällt. Es interessiert sie nicht was der Nachbar für ein Auto hat und sie zwingen auch niemanden die letzten Urlaubsbilder auf. Frauen tragen Schmuck der ihnen selbst gefällt. Männer fahren Autos die ihnen selbst gefallen. Sie hören die Musik die ihnen selbst gefällt. Mode und was gerade getragen wird interessiert sie nicht. Es muss selbst gefallen, nicht den Anderen. Die Meinung anderer Zeitgenossen ist ihnen egal. Diese Menschen brauchen nicht cool zu sein. Sie benötigen nicht die Bewunderung anderer Zeitgenossen. Es sind Menschen die ihre Arbeitskollegen nicht für eine Beförderung in die Pfanne hauen. Es sind Menschen denen ihr Seelenheil wichtiger ist als ihr Bankkonto. Es sind Menschen die bemerken wenn die Weiterführung einer Diskussion keinen Zweck hat. Das letzte Wort spielt keine Rolle für sie. Es sind auch Menschen, die weise Zitate großer Dichter und Denker verstehen und wahrnehmen. Solche Menschen angarieren und interessieren sich oftmals für Dinge, die nicht gewinnbringend für sie sind; die aber anderen Notleidenden Mitmenschen helfen. 

Wer sich von den alten ureigenen Instinkten vollkommen lösen kann und imstande ist Mitgefühl für alle Menschen und Tiere zu empfinden, ist auf dem Weg zur "Göttlichkeit".

Aber leider haben sich noch nicht so viele Menschen so weit entwickelt. Daher ist "Menschlichkeit" menschlich.   

Wenn der Löwe satt ist, lässt er andere fressen. Wäre der Löwe menschlich, würden die anderen verhungern.


Was sind Gutmenschen?

Neulich ist bei Hard aber Fair das Word „Gutmensch“ gefallen. Es ging um die Pharmazeutische Industrie, die eine Creme nicht herstellen wollte, weil sie angeblich keinen Gewinn versprach. Obwohl diese Creme gegen Neurodermitis sehr helfen sollte und wirklich Linderung versprach. Jemand meinte dass die Leute bei der Pharmazeutischen Industrie ja schließlich keine „Gutmenschen“ seien. Sie müssen ja Gewinne erzeugen.

Das hat mich dazu bewogen im Internet zu forschen was eigendlich ein „Gutmensch“ ist. Da heißt es unter tausenden von Kommentaren:

Sind Leute die immer moralisch korrekt handeln, und anderen auch dazu raten, moralisch korrekt handeln. Ganz arme Schweine eigentlich... Manche sind wirklich gut, das sind dann meist die doofen, manche tun nur so, scheinheilig halt.

Hm, entweder man ist scheinheilig oder ein Gutmensch. Ist man aber ein Gutmensch, ist man doof.

Oh, ich war wirklich erschrocken über so viele dümmliche Kommentare. Es sind Leute die über das Wort „Weltverbesserer“ schimpfen. Es sind Leute die das Wort „Moralisten“ abwertend nutzen. Man lässt an den „Gutmenschen“ kein gutes Haar. Daher muss ich mich fragen was eigendlich Gut und Böse wirklich bedeuten. Das Wort „Gutmensch“ setzt sich zusammen aus „Gut“ und „Mensch“ also ein „Guter Mensch“. Da sollte man sich doch fragen was falsch daran ist.

In der heutigen Zeit scheint immer weniger Platz für „Gutmenschen“ zu sein.

Ich kann gar nicht alles aufzählen was man Gutmenschen vorwirft. Überspitzt gesagt ist ein „Gutmensch jemand der:

Einer alten Oma über die Straße hilft.

Der Rationalist hingegen hilft nicht. Er hofft, dass sie überfahren wird und niemand mehr finanziell, oder anders, zur Last fällt.

Das ist zwar ein krasses Beispiel, es beschreibt es aber schon gut.

Das würde aber bedeuten, dass man in unserer Gesellschaft mit Güte nicht weiter kommt. Es bedeutet, dass man seine Gefühle abschalten muss, und der „angeblichen Vernunft“ wegen seine Güte vergessen muss. Ich stelle immer mehr fest, dass ein Kampf entsteht wie bei einem Schachspiel. Wobei die Schlechtmenschen die Bauern in der Front gerne opfern. Diese Bauern halten sich für cool. Sie schießen am meisten gegen die „Gutmenschen“. Sie benutzen am ehesten die abwertenden Worte wie Moralisten, Weltverbesserer, und Gutmenschen. Da fragt sich wer eigendlich die wahren Opfer sind.

Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen. britischer Schriftsteller 
Gilbert Keith Chesterton (1874 - 1936)

"Die alten Dakota waren weise. Sie wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird. Sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung."
(Luther Standing Bear)


Krieg und Frieden 
2009
Der Dalai Lama sagte einmal, dass sich das Bewusstsein der Menschen geändert hat. Nicht alle Menschen stürzen sich mit Hurra und Freudgeschrei in den Krieg. In der Tat haben viele Menschen heute mehr Angst vor den Folgen eines Krieges als je zuvor. Aber leider entwickeln sich die Völker unterschiedlich schnell. So ist auch heute noch die Welt voller Schrecken und Entsetzen. Menschen des Friedens sehen mit angstvollen Augen in die Zukunft. Und Menschen des Schreckens sehen mit wirren Blicken Richtung Feinde. Die meisten Kriege werden wegen Profit, Machtgier und Religion geführt.
Leider entscheiden wenige hohe Mächtige über Leben und Tod. Sie setzen sich aber selbst keiner Gefahr aus. Diese Mächtigen sind oft einen gefühlskalten und manchmal rücksichtslosen Weg gegangen um an die Macht zu kommen. Wer die Macht spürt und sich ihrer Verführung hingibt, der ist nur noch ein Opfer von Hass, Gier und Rache. Denn diese Gefühle sind in uns. Sich ihnen hinzugeben liegt in unserer Natur. Sie zu besiegen und zu beherrschen ist nur charakterfesten, weisen und gewissenhaften Menschen möglich. Weise waren diese Mächtigen nie; denn Weisheit ist nicht profitabel und nutzt nicht der Machtgier. Weisheit ist etwas, das sich die Mächtigen nicht leisten können und nicht leisten wollen. Staatsmänner scheinen gläubige Männer zu sein. Aber keiner hat wirklich begriffen, was in den alten Schriften geschrieben steht. Keiner ist imstande über diese Welt hinaus zu denken. Ihr Horizont ist so klein und so beengt, dass sie eigentlich kein Volk führen dürften. Und doch ist die Macht immer noch in der Hand des Stärkeren und nicht des Weiseren. Und so folgt das Schicksal denen die mit dem Säbel rasseln, bis vielleicht eines Tages die Menschen siegen, die den Frieden lieben. Wie sind heute imstande Meinungen über die ganze Welt in sekundenschnelle auszutauschen. Die katholische Kirche setzte früher unbequeme Bücher auf den Index und ihre Verfasser wurden bei lebendigem Leib verbrannt. Heute haben diese Barbaren keine Macht mehr. Jetzt erhalten wir immer mehr Macht. Nutzen wir sie! Bauen wir eine neue Welt des Friedens. Wir lassen uns nicht mehr verarschen. Die neue Zeit bricht an. Nutzen wir unsere Möglichkeiten und machen das Beste daraus. 

Ruediger Janson 

Wenn die Herzen der Menschen immer kälter werden...
2009

Es mag ein Wunsch vieler Menschen sein, einmal in die Zukunft blicken zu können. Wenn ich in die Vergangenheit blicke, will ich unsere Zukunft nicht kennen. Leider lernen die Menschen nicht sehr viel aus ihrer Geschichte.

André Malraux französischer Schriftsteller und Politiker (1901 - 1976)
Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.

Konfuzius chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)
Erzähle mir die Vergangenheit und ich werde die Zukunft erkennen.

Ingeborg Bachmann österreichische Schriftstellerin (1926 - 1973)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.

William Faulkner amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1962)
Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.

Mahatma Gandhi indischer Politiker (1869 - 1948)
Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

Natürlich, gibt es immer wieder weise Menschen, die den Ernst der Lage erfassen und etwas dagegen tun wollen. Aber die Macht liegt bei denen, die kalten Herzens sind. Sie haben sich ihre Macht ohne Rücksicht erkämpft. Es gab in der Geschichte der Menschen immer Zeiten des Friedens und Zeiten des Krieges. Nach einem Krieg hatten die Menschen genug Schreckliches erlebt. So wie meine Großeltern und Eltern den zweiten Weltkrieg erlebten. Sie sagten immer, dass nie wieder so etwas geschehen soll. Doch der Mensch hat gelernt schnell zu vergessen.

Was macht unsere Herzen kalt? Was stumpft uns ab? Was empfinden wir heute, wenn wir Filme sehen, die in der Vergangenheit noch Menschen erschreckten und als Horrorfilme bezeichnet wurden?

Charlie Chaplin britischer Schauspieler, Regisseur und Produzent (1889 - 1977)
Filmemacher sollten bedenken, dass man ihnen am Tag des Jüngsten Gerichts all ihre Filme wieder vorspielen wird.

Es wurde viel über Jugendliche geschimpft, die am Computer mit Ballerspielen Krieg spielen. Für diese jungen Leute ist das normal, denn sie sind in der Welt aufgewachsen, die wir geformt haben. Dabei merken wir nicht, wie kalt uns diese Welt selbst gemacht hat. Katastrophen und schlimme Nachrichten können uns heute nicht mehr so erschrecken, wie früher mal. Als die Hindenburg brennend abstürzte, hat die Welt geweint. Die Titanic hat für viele Tränen gesorgt. Die Challenger-Katastropfe hat uns berührt. Aber was ist dann geschehen. Eine Katastrophe nach der Anderen und eine Horrormeldung nach der Anderen, haben es zur Rutine werden lassen. Unsere Herzen gewöhnten sich an die schnelle Computer- Video- Film- und Horrorwelt. Man kann in Zukunft kaum noch unterscheiden zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Ohne dass wir es merken, gewöhnen wir uns an politische Entscheidungen, die uns früher alle auf die Straße getrieben hätten. Wir schimpfen noch über Hooligans und Schlägertypen; über Ausländerhass und radikale Denk- und Handlungsweisen. Aber wir dürfen uns nicht wundern, denn es ist die Welt, die wir geformt haben. Es ist die Welt der Zukunft, die mit Hilfe der Medien, immer kälter wird. Unsere Bedürfnisse haben die Welt zu dem gemacht, was sie heute ist.

Was für Filme müssen in zwanzig Jahren laufen, damit dann Menschen noch in die Kinos gehen? Was muss es für Computerspiele geben, damit dann noch jemand damit spielt. Wie schnell werden sich dann unsere Nachkommen an die kommende schnelle, rücksichtslose Welt gewöhnen müssen.

Aber es sind nicht nur unser Nachkommen, die kaltherzig werden. Wir sind es alle; und niemand bemerkt es.

Es sind Politiker, die der Kapitalistischen Wirtschaftsmacht hörig werden.

Es sind Manager und Firmenchefs, die den Idealismus ihrer Vorgänger mit blinden Kapitalismus verwechseln und überwiegend in die eigene Tasche wirtschaften.

Es ist die zunehmende Gleichgültigkeit in der Erziehung unserer Kinder.  

Es ist unsere Ellbogengesellschaft, in der Karriere und Macht mehr zählen als Freundschaft.

In der Vergangenheit hatten die niedergeknechteten Menschen noch mit Mistgabeln das Regime ändern können. Das wird uns in Zukunft nicht mehr gelingen; nicht in der modernen gläsernen Zeit.

Aber was kann man dagegen tun? Was ist der Grund für die Kaltherzigkeit? Es ist der mangelnde Glaube an Gott. Mir kann keiner erzählen, dass jemand, der kaltherzige unmenschliche Entscheidungen trifft, und gefühlskalt über andere regiert, wirklich an Gott glaubt. Oh, ja, wir werden sie in den Kirchen, mit frommen Gesichtern, in der ersten Reihe finden. Die religiöse Macht wurde oft von Kirchenfürsten und Staatsführern missbraucht. Darum ich stelle die Frage direkt an diese Leute

Glauben Sie wirklich an Gott?

Die Zukunft kann nur auf Weisheit aufgebaut werden. Denn, wenn wir unseren Glauben verlieren, muss dieser durch Weisheit und Vernunft ersetzt werden. Ist das nicht der Fall, gehen wir einer Horrorzukunft entgegen.

Kein Fanatismus. Keine Kirchliche Unterwerfung. Einzig und allein ein Glaube an einen allmächtigen Gott, oder eine Zivilisierte Bewusstseinsveränderung kann uns noch retten.

Der Islam schimpft immer über die Ungläubigen in den Christlichen Ländern. In dem Punkt des Unglaubens, haben sie Unrecht: Wir glauben an den selben Gott wie sie. Nur der Name ist anders. Da aber in den Christlichen Ländern der WIRKLICHE Glaube an Gott immer mehr schwindet, oder gar nicht mehr existiert, haben die Muslime mit dem Ausdruck "Ungläubige" gar nicht mal so Unrecht. Und weil sie erkennen wo das hin führt, lehnen sie unsere Lebensweise ab. Einige hassen uns gar so sehr, dass sie menschenverachtende Mittel anwenden, um das "Übel" zu bekämpfen.

Darum fordere ich die Machthaber auf, einmal ernsthaft über eine Existenz nach dem Tod nachzudenken. Sie sollen nachdenken über den Glauben. Sie sollten akzeptieren, dass Intelligenz und Weisheit zwei verschiedene Dinge sind. Aber beides gehört zusammen.

Zeig mir was Du isst und ich sag Dir wer Du bist!

Die Essgewohnheiten der Menschen sind manchmal erschreckend. Wenn man bedenkt wie manches Essen zubereitet wird, dann möchte ich so einigen Feinschmecken gerne den Teller vom Tisch fegen.  Hummer werden lebend gekocht. Fröschen werden  lebendig Schenkel ausgerissen oder abgetrennt. Schildkröten werden aufgespießt und aufgeschlitzt. Kleintiere werden lebend in die Bratpfanne geworfen. Muscheln werden in heißem Dampf oder heißem Wasser zubereitet. Tiere werden langen Todeskämpfen ausgesetzt weil dann das Fleisch besser schmecken soll. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Tiere werden bei lebendigem Leib gekocht, aufgespießt, langsam niedergemetzelt, gebraten und verbrannt. Es ist abscheulich wie sie zubereitet werden. Es ist barbarisch wie sie getötet werden. Wenn wir schon Fleisch essen, dann sollte es uns nicht egal sein, wie diese Tiere getötet werden. Es sollte uns nicht egal sein wie diese Tiere behandelt werden. Es sollte uns auch nicht egal sein, wie diese Tiere Leben. Denn das ist auch ein Markenzeichen unserer noch bestehenden Menschlichen Grausamkeit. Wir sind alle mit Schuld an dem Leid, das auf der Erde geschieht: durch unsere Sünden, durch unsere Toleranz gegenüber dem Bösen.
Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat das Schächten von Tieren am 15.1.2002 den Moslems wie den Juden erlaubt.
Luis von Granada schreibt unter Berufung auf die Weisen der alten Zeit, dass alles Böse, das der Mensch tut, wie mit der Waage aufgewogen wird. Jeder zieht sich das Schicksal, das er im Jenseits erleben wird, durch seine Taten zu. In welcher Form dies vor sich geht, können wir höchstens ahnen. Alle barmherzigen Moslems, Juden und Christen sollten, das betäubungslose Schächten nicht länger dulden! Wenn Tiere getötet werden müssen, dann möglichst schmerzlos und in einem Augenblick!
Tierschutz und Menschenschutz hängen zusammen. Wer für Tiere zu keinem Mitgefühl fähig ist, dem wird seine Ideologie wichtiger sein als Nächstenliebe. Menschen, die Tiere bei voller Empfindungsfähigkeit für sich zu Tode quälen lassen, werden auch vor einer Brutalität gegen ihre Mitmenschen nicht zurückschrecken. Wer hofft, künftig im Paradies leben zu können, darf nicht selber töten oder für sich töten lassen. Klingt schlimm, aber so ist es nun mal. Eine Bestie im Paradies - und schon ist es zerstört. Es sind wir Menschen die diese Erde zur Hölle machen, vor allem durch die rücksichtslose Ausbeutung der Mitgeschöpfe. Auch in unserer heimischen modernen Schlachthauszivilisation werden trotz ausgeklügelter Schlachtmethoden und vorhergehender Betäubung immer wieder Tiere bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein zu Tode gequält, wenn sie während des Schlachtvorganges am Fließband hängend aus der Betäubung erwachen. Wer Fleisch kauft, gibt damit Gewalt gegen Tiere in Auftrag. Wir sollten sorgsamer damit umgehen. Sind wir des Paradieses wirklich würdig? 

Die Todesstrafe 
6.2001 

"Du sollst nicht töten". Ich glaube mich erinnern zu können, dass dies eines der Zehn Gebote war. Gott muss aber irgendwann diesbezüglich etwas geändert haben. Als ich in unseren Hausbibeln nachsah, fand ich in einer neueren Ausgabe nur noch das Gebot: "Du sollst nicht morden". Das legitimiert natürlich die Todesstrafe und andere Aktivitäten die von Staatswesen getroffen werden um Menschen das Leben zu nehmen. Aber es steht auch gegenteiliges in der Bibel. Daher ist sie für mich widersprüchlich und unverständlich. Viele Völker richten sich in ihrer Lebensweise nach alten Schriften. Sie sind bereit danach zu leben und zu handeln. Dass dabei oft völlig unverständliche Grausamkeiten herauskommen scheint sie nicht zu stören. Die Verantwortung für ihr Handeln liegt ja beim, für das betreffende Volk, zuständige Gott. In alten Schriften findet man offenbar immer etwas passendes. Wie lange sind die Menschen noch gehorsame Kinder, die alten Schriften folgen um ihr Handeln zu rechtfertigen? Warum sollte ein Mörder die Gewissenlosigkeit und Grausamkeit seiner Tat begreifen, wenn das die Machthaber nicht tun. Wie können Menschen, an deren Hände Blut klebt, einen Weg in eine neue bessere Welt bahnen? Der Mörder sagt: "Du sollst nicht töten". Der Dieb sagt: "Du sollst nicht stehlen". Wie kann die Welt da besser werden? Große Machthaber haben oft böses gepredigt und Millionen in ihren Bann gezogen. Es wird Zeit, dass das einmal umgekehrt passiert. Denn es macht wenig Sinn wenn man den Fuchs zum Wächter des Hühnerstalls macht, oder wenn die Feuerwehr auch Brände legt. Wir sollten von den Kindern im Kindergarten lernen. Ihr Gerechtigkeitssinn sollte unser Maßstab sein; das sagte schon Jesus. Den Menschen mangelt es oftmals stark an Einfühlungsvermögen. Selbst von höchster herrschaftlicher Stelle aus, werden Grausamkeiten befohlen die ein normal denkendes Individuum nicht zu begreifen vermag. Menschen werden heute noch mit Barbareien wie Strom oder Gas getötet. Die Todesstrafe ist eine durch nichts zu rechtfertigende Form grausamer, erniedrigender und charakterloser Behandlung. Es mag Extremfälle geben, da kann man froh sein, dass ein Schwerverbrecher niemanden mehr schaden kann. Das Wort "Todesstrafe" enthält jedoch das Wort "Strafe". Jemanden mit dem Tod zu bestrafen ergibt keinen Sinn. Diese "Strafe" dient nur unserer eigenen Rache. Wer Menschenrecht und Humanismus nicht nur erklären kann, sondern auch wirklich begreift, sollte Gegner dieser "Strafe" sein. Das deutsche Volk kann froh und dankbar sein, dass in ihrem Land kein Mensch mehr hingerichtet wird. Aber wessen Verdienst ist das? Wenn in Deutschland jemand gesteinigt würde, wer würde werfen und wer würde es zu verhindern versuchen? Damit die Dummheit nicht siegt, müssen geistig weiter entwickelte Menschen der Gewalt immer wieder einen Spiegel vorhalten. Leider halten uns heutzutage zu viele Mächte mit blutigen Händen einen Spiegel vor der sechzig Jahre alt ist. Das liegt aber hinter uns und darf sich nie wiederholen. "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Das gilt auch für Staaten und Völker. Es liegt an uns, diese Spiegel auch einmal umzudrehen und anderen Mächten begreiflich zu machen, dass sie nur die Fehler der anderen sehen. Der Schritt aus dem Mittelalter hat gerade erst begonnen. Gehen wir weiter, denn nur wenn einige Menschen voraus gehen, können andere folgen.

R. Janson

Dienst an der Waffe

Sind Kriegsdienstverweigerer Drückeberger? Sind Soldaten Mörder? Niemand darf gegen sein Gewissen zum Dienst mit der Waffe gezwungen werden. Aber mit dem Gewissen ist das so eine Sache. Können es Kriegsdienstverweigerer mit ihrem Gewissen vereinbaren wenn ihr Land überfallen wird, wenn die Frauen vergewaltigt und harmlose Bürger ausgeplündert werden? Den Dienst mit der Waffe verweigern heißt, zusehen wie großes Unrecht geschieht. Wir leben in einer Welt in der wir unser Leben manchmal verteidigen müssen. Brauchen wir also Mörder die unser Leben schützen? Manchmal geht es nicht ohne Gewalt. Das lehrt uns jedenfalls die Geschichte. Müssen wir selbst bereit sein zu morden um zu überleben? Wenn wir nicht bereit sind unser Land und die Bevölkerung vor Invasoren zu schützen, werden wir dann nicht zu Mittätern? "Du sollst nicht töten", so steht es in der Bibel. Aber wer streng nach diesen Gesetzen lebte, hatte nichts zu lachen in unserer Welt. Wer hält wirklich die andere Wange hin wenn er geschlagen wird. Es mag eine Zeit des Friedens geben und es gibt eine Zeit des Kampfes. Aber man muss auch wissen wann Schluss ist mit dem töten. Der Mensch hat zu wenig Respekt vor dem Leben. Wer jedoch Respekt vorm Leben hat, muss manchmal bereit sein das Leben unserer Mitmenschen zu schützen; und das geht nicht immer ohne Waffe in der Hand. Aber was ist eigentlich ein Soldat? Es gibt so viele Soldaten auf der Welt. Die kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Viele davon sind wirklich Mörder und sie morden gerne. Andere wollen das Vaterland beschützen. Viele Soldaten sind (oder waren) blinde Fanatiker. Andere fühlen sich nur verheizt und würden am liebsten das Weite suchen. Aber alle müssen töten um nicht getötet zu werden. Soldaten dürfen nicht weglaufen. Soldaten dürfen nicht nachdenken. Soldaten dürfen keine Angst haben. Soldaten werden nur gebraucht, weil das Gewehr nicht alleine auf den Feind schießen kann. Sie werden behandelt wie seelenlose Androiden. Unzählige Soldaten sind in der Geschichte der Menschheit schlichtweg verheizt worden. Ich bin keine gewissenlose Maschine der man eine Waffe in die Hand drückt und Befehle erteilt. In einer Zeit, in der auch deutsche Soldaten weltweit in Krisengebiete eingesetzt werden, stellt sich mir die Frage, ob man das "Soldat sein" nicht völlig neu überdenken müsste. Auch Soldaten sind Menschen und NICHT NUR zum sterben da.

Mitleid

Aus dem Lexikon. Mitgefühl, Mitempfinden, Mitleid, Erbarmen, Teilnahme, Anteilnahme, Interesse • als überflüssig empfundenes: Humanitätsduselei

So steht es wirklich im Lexikon, und so denken auch viele Menschen. Mitleid oder Mitgefühl bedeuten, fähig zu sein nicht nur den eigenen Schmerz und das eigene Leid zu empfinden. Ohne Mitgefühl wird die Gaskammer nie abgeschafft. Ohne Mitgefühl wird der Elektrische Stuhl nie abgeschafft. Ohne Mitleid gibt es keine Humanitäre Zukunft. Eine Humanitäre Zivilisation wird Mitgefühl empfinden. Wer sich vor Mitleid und Mitgefühl drückt, handelt feige und egoistisch. Unsere Vergangenheit ist voller Herzlosigkeit.

Es war ein Aztekenkind, das mit ansehen musste, wie seine Mutter von Spanischen Soldaten geschändet und dann mit dem Messer brutal verstümmelt wurde. Es wird die Schreie seiner Mutter nie vergessen.

als überflüssig empfundenes: Humanitätsduselei?

Es war ein Kind der Sioux-Indianer das mit ansah, wie die Soldaten mit ihren Kanonen mitten in sein Volk schossen. Die zerfetzten Leiber, das Blut und die Schreie wird es nie vergessen.

als überflüssig empfundenes: Humanitätsduselei?

Es war das Judenkind, das von Deutschen Soldaten ins Konzentrationslager geschafft wurde und unter langem Leiden vergast wurde.

als überflüssig empfundenes: Humanitätsduselei?

Es waren 3000 Menschen die aus zwei brennenden Häusern nicht mehr heraus kamen und auf entsetzliche Weise sterben mussten.

als überflüssig empfundenes: Humanitätsduselei?

All das und noch viel mehr soll als überflüssig empfundene Humanitätsduselei abgetan werden?

Wenn wir so über Mitgefühl denken, gibt es keine Hoffnung auf eine bessere Welt. Es mag jetzt kaum jemand verstehen, aber das Leid unserer Mitmenschen ist auch das Leid des Einzelnen. Eine friedliche Zukunft kann nur auf Mitgefühl und Weisheit aufgebaut werden. Nur wenn wir imstande sind uns in andere Menschen hineinzuversetzen, können wir friedlich miteinander Leben. Den Mitmensch verstehen lernen, seine Empfindungen, seine Denkweise und seine Handlungsweise zu verstehen, darin liegt der Schlüssel zu einer besseren Welt. Das kann nur funktionieren, wenn wir imstande sind Mitgefühl zu empfinden. Wenn wir auf eine bessere Welt für unsere Nachkommen hoffen wollen, müssen wir lernen die Menschheit zu verstehen. Doch wer die Menschheit und ihre Vergangenheit verstehen lernt, der Leidet. In einer Welt die besser sein sollte als diese, soll auch das Leiden weniger sein. Doch wie können wir das Leiden verringern, wenn wir aus eigennützigen Gründen die Augen davor verschließen? 

Zitat: Treue Knechte bleiben immer Knechte und ehrliche Leute immer arm; nur die Verräter und Kühnen brechen die Ketten, nur Räuber und Betrüger machen sich von der Armut los! (Niccolò Machiavelli: Geschichten von Florenz, Drittes Buch) 

Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass solches Handeln für die Zukunft der Menschen von Nutzen ist. Es ist die Denkweise eines Einzelmensch. Da aber der Mensch nicht geschaffen ist um alleine zu existieren, widerspricht sich diese Einstellung. Wir sind aufeinander angewiesen. Wenn ich für das Wohl der Allgemeinheit sorge, sorge ich auch für mein Wohl. Nach uns kommt eine Welt die nicht von unserer Bedenkenlosigkeit, sondern ausschließlich von unserer Weisheit profitieren kann. 

Zitat: Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen. Gilbert Keith Chesterton britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

 

Kampf der Kulturen

Am 11.09.2001 hat das Böse Amerika großes Leid zugefügt. Tausende Menschen sind einem mörderisch hinterhältigen Anschlag zum Opfer gefallen. Dieser furchtbare Anschlag ist der bisherige Gipfel an rücksichtslosem und gleichgültigem Umgang mit anderen Menschen. Diese Fahne soll für all die Menschen wehen, die Opfer weniger geblendeter mächtiger Menschen wurden. 
Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhundert, sind viele Menschen zu Tode gekommen, weil Andere es für gut hielten. 
Sie hielten es für gut Menschen in den Krieg zu schicken. 
Sie hielten es für gut Menschen zu töten, die einem anderen Glauben angehören.
Sie hielten es für gut, Menschen zu töten, um ihre Ziele der Macht durchzusetzen. 

Schlimm an dem Einen ist, dass Krieg nur Hass, Tränen und Elend erzeugt. 
Schlimm an dem Anderen ist, dass die angeblichen Mörder glaubten, im Namen ihres Gottes gehandelt zu haben; dabei sind sie Werkzeuge des Satans gewesen. 
Und schlimm an Letzterem ist, dass Macht, Gier und Kapital auf dieser Welt, nicht wirklich glücklich machen und nur Neid, Missgunst und Feinde erzeugen.  

Seit Jahrtausenden lacht der Böse über uns, weil wir uns so leicht manipulieren lassen. Im Namen des Glaubens hatte der Satans viele Werkzeuge. Er war, ohne dass es jemand bemerkte, in den Häusern der Mächtigen zuhause. Sie brachten großes Leid über die Welt, alles im Namen Gottes. Aber kein Gott, wie auch immer er genannt wird, will solch ein Leid über die Menschen bringen. Viele so genannte "Religiöse Lehrmeister" tun Dinge, die der Satan als Meisterstück loben würde. Die meisten Menschen haben das längst bemerkt. Aber leider nicht alle. Im Namen der Liebe morden sie. Sie tun Böses um Gutes zu verbreiten. Es ist ja so einfach Menschen in die Irre zu führen. Denn sie begreifen nicht was geschrieben steht. Obwohl sie die Zeilen so oft gelesen haben, dass sie diese auswendig aufsagen können. Es gibt viele Gelehrte, doch nur wenige von ihnen sind auch weise. 

Aber die übrigen Menschen, die nicht durch die Plagen umgekommen waren, wandten sich nicht ab von den Machwerken ihrer Hände: Sie hörten nicht auf, sich niederzuwerfen vor ihren Dämonen, vor ihren Götzen aus Gold, Silber, Erz, Stein und Holz, den Götzen, die weder sehen, noch hören, noch gehen können.

Leider gibt es auch sehr viele Menschen die weder sehen, noch hören oder fühlen können. Bis die Menschen die Worte der Bibel wirklich verstehen, gehen noch viele Jahre ins Land. (Götzen aus Gold, Silber, Erz, Stein und Holz, den Götzen, die weder sehen, noch hören, noch gehen können) Was ist hier wohl gemeint? Es sind keine Bilder anderer Götter. Das wäre zu einfach.

Wer sich voller Stolz mit einer Waffe in der Hand fotografieren lässt, wird nie an der Seite seines Gottes sitzen. 
Wer Glaube mit Fanatismus verwechselt, wird nicht an seiner Seite sitzen. Er wird neben dem sitzen, dem er, ohne es bemerkt zu haben, tatsächlich gedient hat.
Wer in seinem Leben nie nachgedacht hat um Weisheit zu erlangen; (nicht auswendig gelernte Verse) und blind und ohne Erkenntnis stirbt, wird auch nicht an seiner Seite sitzen.
Wer gleichgültig, eingebildet und scheinbar allwissend durchs Leben geht, wird nie an seiner Seite sitzen.
Dem schwachen Geist ist alles scheißegal. Solche Menschen werden auch Gott scheißegal sein.

Der Weg zu Gott führt durch ein Labyrinth. Viele glauben den richtigen Weg gefunden zu haben. Und viele Menschen folgen denen, die das von sich behaupten. Wenn der Weg jedoch falsch war, steht jeder dumm vor einer Mauer, wo es nicht weiter geht. 

Andere hingegen suchen den Weg zu Gott überhaupt nicht. Aber auch die Menschen werden noch vor Denen das Himmelreich erblicken, die ALLES tun, um gut Leben zu können. Solche Menschen glauben weder an das Böse, noch an das Gute. Sie tun alles, um in ihrem kurzen Erdenleben in Saus und Braus leben zu können. Das sind die einzigen Menschen, auf die der begriff "Ungläubige" passt.
Am schlimmsten von allen sind die Menschen, die glauben zu glauben. Sie folgen fanatisch ihren Führern und tun alles, was man von ihnen verlangt, ohne je wirklich Weisheit zu erlangen. Sie haben gelernt zu gehorchen, aber nicht zu denken.

Eines Tages, geht der Satan in das Labyrinth und sammelt alle die armen Seelen auf, die dort immer noch blind, taub und dumm umher irren. Ihm ist es egal in welcher Ecke er sie findet, er nimmt alle mit. 

Wer Opfer erzeugt, wird eines fernen Tages selbst zum Opfer werden. Dann gibt es keine Rückkehr. Der Satan wartet auf euch.

Wer auch immer die Türme zum Einsturz gebracht hat, oder irgendwie daran beteiligt war: Der Satan wohnt in euren Seelen. Wenn ihr genau hinhört, könnt ihr ihn vielleicht sprechen hören. Er manipuliert schon lange eure Gedanken und nutzt euren schwachen Geist. Ihr seid die wahren Opfer.

Fahrlässige Gesetze
11.2000

Immer und immer wieder erfahren wir aus den Medien von skandalösen Prozessen. Unsere Justiz handelt unverantwortlich und verachtungswürdig fahrlässig. Die Rache ist mein, sprach der Herr. Das wissen auch unsere Richter. Sie überlassen Gott die Rechtsprechung. Es sei denn es handelt sich um Steuersünden. Da ist Gott nicht zuständig; das muss auf Erden hart bestraft werden. Unsere laschen und geradezu fahrlässigen Gesetze führen irgendwann zur Selbstjustiz. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass jemand das Recht in die eigene Hand nimmt. Alle wissen es, doch man kann in unserer "Demokratie" nichts dagegen tun. Machtlos und ohnmächtig sehen wir zu, wie Rassen- und Glaubenshassende Gruppierungen durch lächerlich traurig milde Urteile in ihrem scheußlichen Tun auch noch bestätigt werden. Machtlos sehen wir zu, wie Schwerverbrecher immer wieder Freigang bekommen und auf die Menschheit losgelassen werden. Machtlos sehen wir zu, wie minderjährige Schwerverbrecher verhätschelt werden. Und machtlos sehen wir zu, wie Kinderschänder für bekloppt erklärt werden und nach kurzer Zeit immer wieder frei kommen. Aber was ist normal? Ist Mord normal? Ist Menschenhandel normal? Ist Geiselname normal? Wenn man das so sieht, sind die doch alle bekloppt und gehören in die Klapsmühle. Nein, so nicht. Es interessiert mich nicht, welchen Intelligenzquotient die Täter haben. Es gibt Menschenmonster die darf man nie wieder auf ihre Mitmenschen loslassen. Aber die größten Monster sind die, die immer wieder dafür sorgen, dass solche Schwerverbrecher freikommen und wieder straffällig werden. Was muss man in Deutschland tun um ein Leben lang eingesperrt zu werden? Terroristen haben gute Chancen das zu erreichen. Aber dann sind ja auch unsere Politiker direkt bedroht. Da verstehen die keinen Spaß. Aber wenn nur Normalbürger oder Kinder bedroht sind, ist das offenbar nicht so schlimm. Mit fahrlässiger Rechtsprechung tun wir uns keinen Gefallen. Wir fördern den Menschenhass, helfen Kinderschändern beim ausüben ihrer scheußlichen Taten und fördern die Kriminalität. Amerikanische Zustände brauchen wir nicht. Aber so kann es auch nicht weitergehen. Aber da Besserwisser immer wieder die unmöglichsten Gegenargumente finden, glaube ich nicht, dass wir in Zukunft vor solchen Gewaltverbrecher geschützt werden.

Leben mit der Katastrophe
2000-08-02

Die Zukunft zu kennen mag der Wunsch vieler Menschen sein. Doch wenn man wirklich alles wüsste, würde man es auch verkraften? Mit der Zeit haben wir uns an immer schlechtere Nachrichten gewöhnt. Wir leben in einem Zeithalter in dem unser Leben nicht nur durch Naturkatastrophen, sondern auch durch technische und teuflische Katastrophen bedroht wird. Tragisch daran ist, dass der Mensch sich sehr schnell an solche Katastrophen gewöhnt. Gegen Naturkatastrophen können (oder wollen) wir zur Zeit wenig tun. Aber technische und teuflische Katastrophen zu verhindern liegt in unserer Hand. Neben zahlreichen anderen Desaster, erscheinen uns die Hindenburg- Titanic- und Challengerkatastrophe besonders tragisch, weil diese Katastrophen gravierende Folgen für die Luft- See- bzw. Raumfahrt hatten. Aber was ist das alles gegen die Steigerung des Wahnsinns im Jahr 2001?  Doch wie ernst nehmen wir die Gefahr? Schwindet etwa das Sicherheitsbewusstsein der Verantwortlichen? Wird unser Leben von Geld bedroht? Da sich der Mensch an Katastrophen gewöhnt hat, werden viele Unglücksfälle in Kauf genommen? Ist die Atomkraft ein scheinbar kontrolliertes Spiel mit dem Teufel, das trotz Wartung und Kontrolle unverantwortlich ist aber trotzdem akzeptiert wird, weil wir uns an das Risiko gewöhnt haben? Es stellt sich immer mehr die Frage was Priorität hat; die Sicherheit der Menschen oder der Geldbeutel einiger Unternehmer. Wir benutzen wie selbstverständlich Schiffe, Flugzeuge, Züge, Autos und später vielleicht einmal Raumschiffe. Wir vertrauen unser Leben diesen Techniken an. Dabei versagt nicht etwa die Technik. Ein Flugzeug das Intakt ist und von einem vernünftigen Kapitän geflogen wird, wird wohl kaum abstürzen. Kontrolle und Wartung sollen für Sicherheit sorgen. Doch Kontrolle, Wartung und Sicherheit kosten Geld. Ein Ausfall kostet Geld. Ersatzteile und Reparatur kosten Geld. Eine zu früh aus dem Verkehr gezogene Maschine ist offenbar nicht zu verantworten. Zu viel Geld könnte verloren gehen. Wie hoch darf das Risiko sein dem wir täglich ausgesetzt sind? Wer bestimmt über unser Leben auf Schiffen, Flugzeugen und Zügen? Es spielt gar keine Rolle was sicherer ist als Autofahren. Die Statistik sagt, dass es in Zukunft noch mehr Unglücksfälle geben wird. Natürlich kann man nicht jeden Autounfall vermeiden. Es ist allerdings unverantwortlich ein Motorrat oder ein Auto zu bauen das 300 Stundenkilometer läuft und es dann einem wahnsinnigen Gernegroß überlässt, der damit angibt, und andere Menschen in Lebensgefahr bringt. Unser Leben wird von der Profitgier einiger Herrschaften bedroht. Dagegen sollte etwas getan werden. Diese Unglücksfälle nicht als Schicksalsschlag hinzunehmen, sondern sie als künftig vermeidbare Fehler anzusehen, sollte unser Ziel sein. Unser Leben ist zu wertvoll. Es ist wertvoller als der Geldbeutel einiger Unternehmer. Vielleicht wäre so manches Unglück vermeidbar gewesen, wenn "Gott Geld" nicht Herr über Leben und Tod wäre.
R.Janson

Rechtsextreme Gefahren

Und wieder einmal macht man es sich zu leicht mit einem Problem fertig zu werden. Es ist lange her, dass in Deutschland Krieg war. Die Angst und der Schrecken davor ist verloren gegangen. Die Wirkung lässt immer mehr nach. Man darf die Geschichte nicht vergessen, aber einige Mitmenschen sind nicht imstande ihren Horizont dementsprechend zu erweitern. Aus der Geschichte zu lernen fällt vielen Menschen schwer, weil sie nicht unterscheiden können zwischen Märchen und realer Geschichte. Einige Mitmenschen fühlen sich auch nicht verantwortlich für das, was unsere Vorfahren falsch gemacht haben. Aber auch gerade aus dem Ausland wird uns diese Verantwortung ständig vor die Nase gehalten. Dabei sollten alle Länder, nicht nur Deutschland, ihre Geschichte nicht ignorieren. Sonst besteht die Gefahr, dass wir die gleichen Fehler immer wieder machen. Das Problem mit dem Rechtsextremismus kann nicht beseitigt werden weil man die Wurzeln nicht findet. Ist ein Verbot der NPD wirklich der beste Weg das Thema aus der Welt zu schaffen? Man kann eine Meinung nicht verbieten. Aufklärung, miteinander reden, das Internet nutzen um Menschen anzusprechen und Botschaften rüberzubringen, das wäre der bessere Weg. Mit Gewalt erreicht man nichts. Zum einen sollte man nicht zu stolz sein die Herrschaften die im Wespennest stochern ernst zu nehmen um mit ihnen zu reden; zum anderen muss man das Wespennest selbst bekämpfen. Dabei hat das Eine nicht viel mit dem anderen zu tun. Aber, selbst wenn man den politischen Treibern der rechtsradikalen Szene das Wasser abgraben kann, ist das Problem mit der Gewaltbereitschaft immer noch nicht gelöst. Einigen Mitmenschen ist das normale Leben nicht aufregend genug. Sie wachsen immer mehr und schneller mit Gewalt auf. Sie lernen damit umzugehen und bedienen sich ihrer. Sie tun alles was gegen die gesellschaftliche Ordnung verstößt. Solche Leute finden immer einen Grund Gewalt auszuüben. Dieses Problem zu bekämpfen ist ein ganz anderes Thema. Die Jugend braucht eine Perspektive. Nicht nur arbeiten wenn Arbeit da ist. Holt die Leute von der Straße und zeigt ihnen dass sie gebraucht werden! Die wahren Drahtzieher haben politische Meinungen, die sie offenbar mit radikalen Mitteln durchsetzen wollen. Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Der Kampf ums tägliche Überleben wird härter. Wenn sich die Grenzen weiter öffnen, werden wir Arbeit, Brot und Luxus, mit immer mehr Menschen teilen. Das heißt, dass wir uns nicht landesweit sondern weltweit durchsetzen müssen. Diese Tatsache liegt vielen Menschen in den bessergestellten Industriestaaten schwer im Magen. Wir müssen endlich verstehen, dass unsere Probleme nicht landesweit sondern weltweit geregelt werden müssen. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht kommen wir nicht weiter. Die Bevölkerungszahl der Erde steigt immer mehr an. Man muss kein Hellseher sein um die Folgen einer Bevölkerungsexplosion vorauszusehen. Die sozialen Unterschiede gehen vom verhungernden Kind bis zum steinreichen Lukullus. Jeder muss selbst sehen, dass er in unserer Welt irgendwie über die Runden kommt. Viele Menschen suchen sich eine neue Heimat in Länder wo Milch und Honig fließt. Auf einem Schiff ist aber nur Platz für eine gewisse Anzahl Menschen. Wird das Schiff überladen geht es unter. Das heißt: je mehr Menschen in Deutschland, Österreich oder sonst wo, einwandern um so mehr Bürger sympathisieren heimlich mit der rechten Szene. Zivilcourage wird durch wegsehen ersetzt. Das ist sehr traurig aber leider wahr. Die Menschen haben sich in den letzten tausend Jahren nicht viel oder nicht schnell genug geändert. Warum sollten sie es in 50 Jahren getan haben? Wir gehen mit rasenden Schritten einer neuen Zeit entgegen und übersehen dabei, dass wir damit auch völlig neue und mit nichts aus der Geschichte vergleichbaren Problemen fertig werden müssen. Wenn wir die Grenzen immer mehr öffnen, müssen wir auch imstande sein die weltweiten Probleme gemeinsam zu lösen. Rechtsextremismus ist auch eine Folge der Schönwetterpolitik. Es hätte nicht so weit kommen müssen, wenn die Politiker weniger die nächsten Wahlen, sondern die wahren Probleme im Kopf hätten. Während sie ihre Politik schönreden, fliegen anderenorts Steine von der Autobahn, jemand schießt mit dem Gewehr auf harmlose Passanten, auf Schulhöfen wird mit Waffen hantiert, Mitschüler werden verprügelt, Ausländer werden totgetreten, bei Chaos-Tagen wird alles kurz und klein geschlagen, bei Fußballspielen werden Städte auseinandergenommen, Kampfhunde werden zu reißenden Bestien gezüchtet, Rechtsextremisten wollen mit Tod, Gewalt und Verderben die Welt verändern oder in Amerika machen Politiker Karriere die die Todesstrafe vergöttern. Weil ihre Karriere wichtiger ist als die Verantwortung der Welt gegenüber. Dabei sollten endlich die großen Staatsmänner als vorbildliche Menschen mit Herz in die Geschichte eingehen; weil sie eben als Vorbilder eine gewisse Verantwortung tragen. Aber wo soll man die Suchen? Wenn die Welt mit Gewalt und Betrug beherrscht wird, wieso sollten dann einige Randgruppen lieb und nett sein? Gewalt beherrscht unsere Gesellschaft. Die Gewaltbereitschaft ist mit der Zeit wieder größer geworden. Das Problem mit den Neonazi ist nur ein Problem von vielen die auf uns zukommen. Die Gewaltsuchenden verderben uns den Spaß am Fußball. Wir haben Angst vor Hunden, Schlägern, Amokläufer, Verbrecher, religiöser Fanatiker, Neonazis. Dabei sollten wir Angst vor der eigenen Blindheit haben. Unsere Kinder werden mit einer Geschwindigkeit an die brutale Welt gewöhnt, dass es geradezu erschreckend für unsere Vorfahren wäre, hätten sie damals in die Zukunft blicken können. Ob Filme, Videos, Computerspiele, Musik oder das reale Leben, alles ist härter, brutaler und schneller geworden. Diese Probleme werden nicht erkannt, weil der Mensch gelernt hat sich schnell an solche Dinge zu gewöhnen. Da die Hemmschwelle immer mehr sinkt, werden Probleme gerne mit Gewalt gelöst. Wie konnte es so weit kommen, dass sie gewalttätig wurden; das ist das Thema worüber nachgedacht werden muss. Unser neues technisiertes Zeitalter verlangt uns einiges ab. Am Anfang einer neuen Zeit brauchen wir ein weltweites Konzept um vernünftig miteinander zu leben. Wenn das nicht erkannt wird und endlich ein vernünftiger großer runder Tisch entsteht, kommen eine Menge Probleme auf uns zu. Gewalt hat keinen anderen Namen als Gewalt. Um sich zu entfalten findet die Gewalt viele Gründe; nicht nur bei kleinen Randgruppen, sondern auch in der Politik. Wir dürfen unseren Kindern zuliebe nicht blind durch die Welt gehen. Der Mensch hat es verdient weiter zu existieren. Bauen wir uns eine Nachwelt! Im Himmel sind alle Menschen gleich. Aber da will nicht jeder hin.

R. Janson

Thema Kampfhunde
Das Problem mit den Kampfhunden sitzt viel tiefer als man denkt. Die Gewaltbereitschaft ist bei einigen Mitmenschen zur Modeerscheinung geworden. Ob man nun Steine von der Autobahn wirft, mit dem Gewehr auf harmlose Passanten schießt, auf dem Schulhof seine Mitschüler halb tot schlägt, Schusswaffen gegen Personen einsetzt, Ausländer verprügelt, bei Chaos-Tagen alles kurz und klein schlägt, bei Fußballspielen eine Stadt auseinander nimmt oder Kampfhunde zu reißenden Bestien züchtet, alles ist mit der zunehmenden Gewaltbereitschaft zu erklären. Gewalt beherrscht unsere Gesellschaft. Mit Gewalt wird Geld verdient. Gewalt wird in Filmen und Computersoftware verherrlicht. Dass das aber immer noch ein so großes Problem ist liegt an der Begriffsstutzigkeit einiger Mitmenschen. Aber, zeigt nicht jeder seine Stärke auf seine Art und Weise? Sind wir nicht alle, mehr oder weniger, kleine Angeber? Es gibt Menschen die alle Polizisten ins Jenseits wünschen. Diese Dummheit muss bekämpft werden. Zu bedenken ist aber auch, dass wir in einer "friß-oder-stirb-Gesellschaft" leben. Das prägt viele Menschen. Die Moral bleibt dabei auf der Strecke. Das Problem mit den Kampfhunden ist nur ein Problem von vielen die auf uns zukommen. Sie verderben uns den Spaß am Fußball. Wir haben Angst vor Hunden, Schlägern, Amokläufer, Verbrecher, religiöser Fanatiker. Diese Probleme werden nicht erkannt, weil der Mensch gelernt hat sich schnell an solche Dinge zu gewöhnen. Es muss etwas geschehen, bevor wir uns an zerfleischte Kinder oder erschossene Polizisten gewöhnt haben. Es Muss etwas geschehen und zwar weltweit. Hier wurde ein Kind von einem Hund getötet, in Amerika wurde ein vermutlich Unschuldiger hingerichtet, weil ein Politiker Präsident werden will der über 130 Todesurteile unterschrieben hat. Wer geht da mit gutem Beispiel voran? Da bin ich doch froh, dass ich in einem Land lebe in dem es solch bestialisches Denken, zumindest in der Politik, nicht gibt. Darum sollten wir unsere Rolle weiter spielen und der Welt durch entsprechende rigorose Maßnahmen zeigen, dass man auch andere Wege gehen kann. Zum Thema Kampfhunde muss eine schnelle Entscheidung gefällt werden. Das Problem muss aber an der Wurzel gepackt werden. Einige Menschen sind nicht gesellschaftsfähig. Diesen Menschen muss geholfen werden. Wenn wir noch lange warten gerät die Sache außer Kontrolle. Ich kann ohnehin nicht nachvollziehen warum man sich ein Tier hält, das selbst kräftige Männer zerfleischen kann. Ob das Tier nun gut erzogen ist oder nicht; das mindert nicht im geringsten die Gefährlichkeit dieser Tiere. Vernünftige Menschen würden sich solche Hunde nicht halten. Wir leben nicht im Wilden Westen wo jeder seine Waffe an der Seite mit sich führt. Es gibt auch andere Hunde die weniger gefährlich sind und dem Mensch ein genauso guter, wenn nicht besserer Freund sein kann. Aber ich plädiere an die Vernunft aller Menschen. Das ist in unserer Zeit aber noch zu viel verlangt.
R.Janson (2000)

Antisemitismus, Apartheid und Rassenhass

Wenn man einmal das Internet nach Antisemitismus durchsucht, findet man Ausdrücke wie "Judenkiller-Gen" oder "Das Volk der Dichter und Denker, das Volk der Mörder und Henker".
Wieso müssen wir uns das immer wieder gefallen lassen? Unsere Spendengelder und unsere Humanitäre Hilfen sind immer willkommen. Das Geld von Mördern und Henker ist gutes Geld. Die Deutschen leisten in der ganzen Welt humanitäre Hilfe und spenden Jahr für Jahr Millionen Euro an Bedürftige. Man muss unterscheiden zwischen denen, die tatsächlich Schuldige anprangern, und denen, die alle Deutschen Bürger aufs übelste beleidigen. 
Der US-Autor und Politologe Daniel Jonah Goldhagen sorgte über 50 Jahre nach Kriegsende mit seinem Buch "Hitlers willige Vollstrecker" in ganz Deutschland für heftige Diskussionen. Goldhagen sah den Völkermord an den Juden als logische Folge eines krankhaften Antisemitismus in der deutschen Mentalität seit Beginn des 19. Jahrhunderts. 
Ich wundere mich nicht darüber, dass der Hass gegen das Jüdische Volk immer mehr zunimmt. Der Hass wird nicht von den "Deutschen Mördern und Henkern" geschürt, sondern von Männern wie Goldhagen, die einfach nicht mit ihrem Hass- und Hetzreeden aufhören können. Wir Deutsche sind uns unserer Vergangenheit bewusst. Goldhagen versucht immer wieder ein Feuer mit Benzin zu löschen. Warum? 
Er sollte lieber einmal schauen, was in Israel seit Jahrzehnten geschieht. Wenn er die Welt verbessern will, sollte er dort anfangen; und nicht bei uns. Hitler ist lange tot.  

Rassenhass ist eine Schwäche unter der viele Völker leiden. 
Wie viele Indianer wurden niedergemetzelt? 
Wie viele Schwarze wurden versklavt. 
Wie viele Südamerikanische Völker wurden von den Konquistadoren zu Tode gequält? 
Die Inquisition der Katholischen Kirche; die Hugenotten in Frankreich; die Pogrome in Russland; die Dreyfuß-Affäre in Frankreich, Die Geschichte der Apartheid in Südafrika, und viele, viele andere Beispiele. 

Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. 

Bevor man über andere Länder richtet, sollte man erst vor seiner eigenen Haustür kehren.