Kirche und Religion
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So wie Giordano Bruno, wurden Jahrhunderte lang Millionen unschuldiger Menschen auf gleiche Weise bestialisch gefoltert und lebendig verbrannt. Die Inquisition verbreitete Angst und Schrecken wo immer sie auftauchten. Sie schreckten nicht einmal vor Massenhinrichtungen und Völkermord zurück. Allein in Europa waren dies Millionen von Hexen, Ketzern und Andersgläubigen. Das schrecklichste Wort aller Zeiten ist "Inquisition". Kaum zu glauben, dass Papst Pius IV den Großinquisitor Pedro Arbues, der eine ganze Familie wegen ihres anderen Glaubens bei lebendigen Leib verbrennen ließ, heilig gesprochen hat. Und das war kein Einzelfall. Im Mittelalter haben solch "Fromme Männer" Folterpraktiken entwickelt, die nur absolut perversen und bösartigen Gehirnen entsprungen sein konnten. Die grausamsten Verbrechen aller Zeiten wurden von der Kirche über Jahrhunderte lang begangen und geduldet. Sogar das Lesen der Bibel war unter Todesstrafe verboten. Die mächtigen Kirchenfürsten in Rom haben es über Jahrhunderte fertig gebracht die Bevölkerung so einzuschüchtern und zu verdummen, dass sie in das gesellschaftlich notwendige Gefüge der Herrschenden hinein passten. Dabei haben sie ihren Besitz über Jahrhunderte, unter anderem, durch die Beschlagnahmung der Vermögen verurteilter Hexen und Ketzer, zusammengerafft. Die Ideologie, die solch entsetzliche Verbrechen wie Verbrennen ermöglicht, ist in beiden Amtskirchen bis heute nicht widerrufen. Doch wieso wird es einfach so ignoriert? Solange beide Amtskirchen diese Ideologie aufrecht erhalten und keine Reue zeigen, besteht die Gefahr, dass die Gewalt erneut die Menschelt heimsucht. |
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Wer sich als Gläubig bezeichnet, muss sich von denen distanzieren, die in Gottes Namen solches Unrecht über die Menschen gebracht haben. Denn wer wirklich gläubig ist und die Botschaften der Bibel zu verstehen beginnt, der wendet sich voller Abscheu und Ekel ab von der Vergangenheit der Kirche. |
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Hier verlangt Gott von uns, dass wir nachdenken. Er verlangt, dass wir die Sünden erkennen die gemacht wurden und gemacht werden. Er verlangt, dass wir unsere Augen aufmachen. Er verlangt, dass wir unsere Konsequenzen daraus ziehen. Aber wie hat das alles eigentlich begonnen? Es war vor langer Zeit, als die Menschen langsam zu denken begannen. Sie erfanden Werkzeuge, konnten mit Feuer umgehen und entwickelten ein anderes gemeinschaftliches Bewusstsein. Sie tauschten Gegenstände und erfanden Zahlungsmittel. Aber neben diesen praktischen Errungenschaften, machten sich die Menschen auch Gedanken über alles was sie sich nicht erklären konnten. Sie entwickelten neben ihrer Kreativität auch Fantasie und erfanden Götter für alles Unerklärliche. Zum Beispiel dafür: |
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Hier ist von "Gottessöhnen" die Rede. Sind nicht auch die Menschen "Kinder Gottes"? Aber wer waren diese "Gottessöhne". Also, welche "Kinder Gottes" haben damals die Erde besucht? Sie kamen vom Himmel um auf der Erde Frauen zu "nehmen". Diese "Gottessöhne" hatten mit den Menschen offenbar leichtes Spiel. Denn neben der Fantasie entwickelte sich bei den Menschen ein Götterwahn, der bis in die heutige Zeit hinein das klare Denken und den Realitätssinn bei weitem übertrumpft. |
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Moses lies sein Volk eine Weile allein und schon hatten sie sich einen neuen Gott gebaut. Wenn es uns heute gelänge mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit zu fahren, wären auch wir, für die dortigen Menschen, Götter. Wenn wir ihnen dann sagen würden sie müssten einmal im Jahr mit dem Kopf gegen die Wand rennen bis es blutet, würden sie es tun; ohne nachzudenken und ohne zu zögern, bis in unsere heutige Zeit und darüber hinaus. Daneben würden in unserem Namen Lügengeschichten hinzugedichtet, die nicht das geringste mit unserem Erscheinen zu tun hätten. Diese religiöser Verblendung, die oft an unsere Kinder weiter gegeben wird, sorgt auch in unserer Zeit, trotz Fortschritt, für Blut und Tränen. |
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Gott verlangt von uns Weitsicht und Weisheit. Doch warum ist ein Umdenken so schwer? Viele Menschen neigen dazu, einen einmal eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen. Ohne nachzudenken gehen sie weiter, weil sie diesen Weg immer gegangen sind. Aber eine bessere Welt ist nur mit Weisheit zu erreichen. Mit Weisheit die Bibel lesen wäre ein Anfang. Wieso zum Beispiel, gibt es solche Gegensätze? |
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Doch dann, einige Zeilen später: |
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Entweder hat Gott seine Meinung schnell
geändert, oder die Menschen haben einfach nicht verstanden was er meinte. Sie
haben nicht zugehört und wieder mal ihre eigene Philosophie in die Heilige
Schrift integriert. |
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Zitat: 2.Mose
11:7 2.Mose
11,29 |
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Sind das "Worte Gottes"? Alle Menschen sind gleich, doch das Volk Israel ist gleicher? Dies ist nur ein Beispiel von vielen Grausamkeiten und unverständlichen, unglaubhaften Überlieferungen die in der Bibel stehen. Wenn ich heute aus der Bibel zitiere fragt man mich immer in welcher Bibel das steht. Viele "Menschen" haben an diesem Buch geschrieben und viele "Menschen" haben es in andere Sprachen übersetzt. Vielleicht ist es Gottes Wille, dass wir die falschen Lehren erkennen, und nach dem Gefühl leben, das tief in unseren Herzen existiert. Denn kein Mensch wird böse und gewalttätig geboren. Wer aber nach diesen falschen Lehren lebt, wird böse gemacht. Wenn dies wirklich die Worte Gottes wären, würde ich mich voller Entsetzen von Ihm abwenden. |
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Vielleicht war Jesus der Einzige, der dem Bösen widerstehen konnte. Der Teufel wird nicht als Person vor uns treten, sondern als Versuchung und Fanatismus. Das Böse beherrscht die Erde und steuert das Schicksal. (...denn sie ist mir übergeben, ) Weisheiten aus heiligen Schriften werden blind akzeptiert; ob sie nun "göttlich" oder "teuflisch" sind. |
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Ein Göttliches Gebot?
Nie im Leben. Das haben Menschen dazugeschrieben. |
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Diese "Göttlichen Aussagen" von Moses, sind entweder von ihm selber frei erfunden, oder (was wahrscheinlicher ist) später von Schriftgelehrten verfälscht worden. Denn andererseits werden solche Urteile und Taten, in denen Menschen verbrannt werden, geächtet. Wie dieses Beispiel zeigt, und wieder die Gegensätze demonstriert. |
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Aber um das zu erkennen, hätte man ja mal kritisch über alles nachdenken müssen was in der Bibel steht. Statt dessen wird stur behauptet, dass alle Schreiber der Bibel von Gott inspiriert waren. Nie im Leben war das so. Wenn man das Alte Testament heute noch wörtlich nehmen würde dann...
Wieso gibt es dann das Gebot "Du sollst nicht töten"? Aber auch heute noch wird im Namen Gottes (oder wie man ihn auch immer nennt) gemordet. Obwohl einerseits in den heiligen Büchern das Töten und die Selbsttötung verboten sind, hält man sich viel lieber an die Stellen, in denen es erlaubt ist. Sie glauben auf Gottes Weg zu sein, aber sie wandeln auf des Satans Pfaden und sind Werkzeuge der Mächtigen ohne es zu merken. Einige "Gläubige" glauben sogar den Märtyrertod sterben zu müssen; in Wahrheit sind sie aber nur bedauernswert verblendete Wesen, die in alle Ewigkeit große Schuld auf sich geladen haben. |
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Zitat: Aus dem Koran 21.Wahrlich, jenen, die nicht an Allahs Zeichen glauben und
die Propheten ohne rechtlichen Grund töten und jene Menschen töten, die zur
Rechtschaffenheit ermahnen, denen verkünde schmerzliche Strafe. 151.Sprich: .... und ihr sollt niemanden töten, dessen
Leben Allah unverletzlich gemacht hat, außer wenn dies gemäß dem Recht
geschieht. Das ist es, was Er euch geboten hat, auf dass ihr es begreifen
möget. 93.Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen
Lohn ist Gahannam, worin er auf ewig bleibt. Allah wird ihm zürnen und ihn von
Sich weisen und ihm eine schwere Strafe bereiten. 92. Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten, es
sei denn aus Versehen. ....... |
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Nur Gott selbst (oder Allah ) weiß wer wirklich Gläubig ist. Ein Gott der Liebe und der Barmherzigkeit will keine Gewalt unter den Menschen. Worte der Gewalt sind Worte des Satans, die wir für Worte Gottes halten. Wer an Gott glaubt, sollte ihn nicht so schamlos missbrauchen. Die Menschen geben ihm die verschiedensten Namen, glauben aber alle an das gleiche allmächtige Wesen. Und dennoch muss dieses Wesen zusehen, wie sie in seinem Namen, morden, bomben und massakrieren. Und das nur, weil ihn so viele Menschen für sich beanspruchen und die verschiedenen Glaubensanhänger annehmen, dass ER nur unter dem IHNEN bekannten Namen existiert. Alle Anderen sind UNGLÄUBIGE? Wer Menschen ermordet, ist nicht gläubig. Wenn ich darüber nachdenke, dass "angeblich gläubige Menschen" Bomben legen und gar nicht wissen wen sie eigentlich damit töten, dann schaudert es mich vor so viel blindem Hass. Sie nehmen sogar in Kauf, dass Glaubensbrüder durch Zufall von den Bomben getötet werden. Das ist dann KEIN Versehen, sondern VORSÄTZLICHES Töten von Glaubensbrüdern. Es gibt Menschen, die glauben weder an das Böse, noch an das Gute. Sie suchen den Weg zu Gott überhaupt nicht. Es sind Menschen, die nur mitleidig lächeln, wenn jemand über mehr spricht als das alltägliche, das wir sehen, greifen und fühlen können. Das sind die einzigen Menschen, auf die der Begriff "Ungläubige" passt. Dem schwachen Geist ist alles scheißegal. Solche Menschen werden auch Gott scheißegal sein. |
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Wer im
Vertrauen auf das Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber im
Vertrauen auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. |
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Der Weg zu Gott führt durch ein Labyrinth. Viele glauben den richtigen Weg
gefunden zu haben. Und viele Menschen folgen denen, die das von sich behaupten.
Wenn der Weg jedoch falsch war, steht jeder dumm vor einer Mauer, wo es nicht
weiter geht. Wer Opfer erzeugt, wird eines fernen Tages selbst zum Opfer werden. Dann gibt es keine Rückkehr. Wir stehen heute an der Schwelle zu einer neuen Zeit. Dort sollte es uns gelingen selbst zu wissen was gut und böse ist, was gerecht und ungerecht ist. In Zukunft ist weder Platz für Fanatismus, noch für Gleichgültigkeit. Es ist an der Zeit Bücher wie die Bibel hart zu kritisieren. Wenn jedoch nur ein wahres Wort eines barmherzigen Gottes darin steht, muss man dieses Wort erkennen und verstehen. Neben den vielen Rätsel, Gewaltaufforderungen, Drohungen und Widersprüche stehen auch unzählige Weisheiten in der Bibel über die man einmal nachdenken sollte. Nur wer offen ist für alle Weisheiten dieser Welt, kann auch die Wahrheit von den Lügen der alten Schriften unterscheiden. Hier wieder ein Vergleich mit der Bibel: |
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Der "Edlen Achtfachen Pfad" der Buddhisten. Rechte Erkenntnis. Sie bezieht sich auf die Erkenntnis der wahren Natur der Daseinserscheinungen. Rechte Gesinnung. Das ist die entsagende, hasslose, friedfertige Gesinnung, die durch Entwicklung von Liebe, Güte und Mitgefühl gefördert wird. Rechte Rede. Das ist das Vermeiden von Lüge, übler Nachrede, von Rohheit und Schwätzerei. Rechte Tat. Das ist das Vermeiden von Töten oder Verletzen (Tiere inbegriffen), von Stehlen sowie Drogengebrauch. Rechter Lebenserwerb. Das ist die Ausübung einer Tätigkeit, durch die andere Wesen keinen Schaden erleiden. Rechte Anstrengung. Das ist das Bemühen, unheilsame, üble Dinge zu vermeiden und zu überwinden und heilsame Dinge zu erwecken und zu erhalten. Rechte Achtsamkeit. Das ist das aufmerksame Betrachten der in Körper und Seele ablaufenden Vorgänge. Rechtes Sich-Versenken. Das ist die Schulung und Einübung in die Meditation, in die Entfaltung des Geistes und der Seele zur Erlangung eines neuen Bewusstseinszustandes. |
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Natürlich gibt es auch die Zehn Gebote die in der Bibel stehen. Aber in der Bibel geht es nicht ohne Drohen: |
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Zitat: |
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Vielleicht schaut Gott wirklich auf uns herab und ärgert sich über unseren Streit, über unsere Dummheit, Engstirnigkeit und unseren Götterwahn. Und er ärgert sich seit Urzeiten, weil in seinem Namen solch entsetzliche Dinge geschehen, und weil so vieles seinen Worten hinzu gedichtet wurde. Wenn die Menschen erwachsen werden wollen, müssen sie imstande sein selbst Entscheidungen zu treffen. Die alten Schriften wurden zwar oft gelesen und studiert, wer aber hat sie in der Vergangenheit wirklich verstanden? Nun ist die Zeit gekommen zu verstehen. Aufgeschlossenen Menschen lesen die heiligen Schrift heutzutage mit anderen Augen. Es werden Fragen gestellt die früher niemand auszusprechen wagte. Wir sollten zweifeln an vielen Worten, an den Mächtigen der Kirchen und an der Unfehlbarkeit unserer religiösen Lehrer. |
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Zitat: Da fingen die
Juden an und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, dass du dies
tun darfst? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und
in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden: Dieser Tempel ist
in sechsundvierzig Jahren erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen
aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes. Als er nun auferstanden
war von den Toten, dachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und
glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte. |
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Heute ist es an uns ein neues Haus aufzubauen. Das alte Haus, das Jesus gebaut hat, ist zerfallen. Statt dessen hat der Satan ein neues errichtet. Wir müssen Mut fassen zur Veränderung. Dazu müssen wir uns frei machen von programmierten Wissen. Der Mensch sollte lernen seine religiösen Bücher zu beherrschen. Er sollte aber aufhören sich von ihnen beherrschen zu lassen. Was wird von uns erwartet?
In letzter Zeit (um 2000) wenden sich immer mehr Christen von der Kirche ab. Aber gibt es deshalb weniger gute Menschen? Früher gingen die Leute in die Kirche, weil es zu ihrer Bürgerpflicht gehörte und weil sie Angst vor der Hölle hatten. Man musste in die Kirche gehen. Ganz fromme Kirchgänger achteten schon darauf wen sie Sonntags dort sahen und wen nicht. Heute findet man nur noch "Freiwillige" in der Kirche. Diese paar Freiwilligen sind Gott lieber als ein volles Haus von Leuten die nichts verstanden haben; die nur gelernt haben zu gehorchen. Diese Veränderung wird einmal jede Religion treffen, nämlich dann wenn die Menschen anfangen zu denken. Aber dies sollte nicht in der Gleichgültigkeit enden. Es kommt nicht darauf an wer oder was man war, sondern wie man war. Und es kommt darauf an, dass uns klar wird, dass eine Zukunft nur auf Weisheit aufgebaut werden kann. Die kleinen Priester, die in Gotteshäusern Nächstenliebe predigen, können nichts für die Verbrechen die andere im Namen ihrer Götter begehen oder begangen haben. In den Gotteshäusern predigt jemand von Nächstenliebe und Zuhause läuft ein Horrorfilm im Fernsehen. Wenn niemand mehr freiwillig in die Gotteshäuser geht und den Priestern zuhört wenn sie vom zivilisierten harmonischen Leben reden, der gibt der anderen Seite eine gute Chance ihrerseits zu predigen. Diese Predigten finden täglich im Fernsehen, im Kino, in Videotheken und in Computern statt. Und dort gehen zur Zeit wesentlich mehr Freiwillige hin und lassen sich beeinflussen als in die Häuser Gottes. Darum wende ich mich nicht von den Häusern ab, in denen friedliche Worte gepredigt werden. Allerdings wird es Zeit ein neues Haus Gottes zu bauen. Viele Religionen schauen auf eine grässlich barbarische Vergangenheit zurück, und andere betreiben immer noch diese Grausamkeiten. Lasst uns etwas tun, damit unsere Nachwelt eine Chance hat! Lasst uns an dem Haus weiter bauen, das Jesus Christus gebaut hat und an dem Franz von Assisi weiter gearbeitet hat. Dazu müssen alle Menschen neu lernen mit der Religion umzugehen. Das neuzeitliche denken bewirkt, dass wir uns langsam aber sicher von den religiösen Fesseln lösen. Dabei dürfen wir Gott nicht vergessen. Man sollte ihn nur endlich mit anderen Augen sehen. Am Himmelstor steht niemand der Ausweise oder Kirchenbücher überprüft. Diese Annahme ist so lächerlich, dass mir die Finger zittern beim schreiben dieser Zeilen. Und doch glauben immer noch Menschen, dass sie sich den Eintritt ins Paradies erkaufen, erheucheln oder ermorden können. Wenn es tatsächlich eine Gerechtigkeit nach dem Tod gibt, dann sind wir unsere eigenen Richter. Wir werden erkennen wie dumm wir uns im Leben benommen haben und unsere Seele wird schwer darunter leiden. Aber wenn wir erst nach dem Tod erkennen wie wir uns auf Erden benommen haben, ist es zu spät. |
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Zitat Buddhismus: |
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Aber solange wir Böses tun um "Gutes" zu verbreiten, ist es hoffnungslos an Frieden auf der Welt zu denken. Es gibt noch so viele Schwerter auf der Welt die in Gottes Namen benutzt werden. Unsere Götter werden noch zu oft missbraucht. Wir hatten lange genug Zeit um das zu verstehen was gepredigt wurde. Ihm wäre es sicher lieber wenn nicht tausend Seiten auswendig gelernt, sondern ein Satz wirklich verstanden würde. Wer kann schon beten, wenn er mit seinen Gedanken bei einem auswendig gelernten Text ist? Warum tun sich die Menschen so schwer über
religiöses nachzudenken? Sie tun es nicht einmal bei einem Gebet. Letztendlich kann uns nur der Wille zur Barmherzigkeit weiterhelfen. Wer Gewalt säht wird Gewalt ernten. Es wird Zeit, dass die Menschheit aufwacht und lernt. Und dazu gehört auch der Umgang mit den Religionen und der Umgang mit Gott. Die Menschen unserer fortschrittlichen Zeit sollten sich endlich darüber im Klaren sein, dass niemand vorm Himmelstor steht und uns nach unserem Religiösen Verhalten fragt. Einzig und allein das barmherzige Verhalten zählt, und das muss ein Großteil der Menschen erst noch lernen. Wenn wir nur das machen, was uns ein "scheinbar Gelehrter" sagt, legen wir unser Schicksal in die Hände fremder Menschen. Aber am Ende ist jeder selbst für sein Handeln verantwortlich. Wer das erst am Jüngsten Gericht verstanden hat, kann sich schon mal nach dem Weg zur Hölle umsehen. Möge Gott uns Mut und Weisheit geben in Zukunft das Richtige zu tun. |